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Obwohl die erlaubt Höchstgeschwindigkeit 80 km/h, also um 20 Stundenkilometer weniger als im Normalbetrieb, betrug,  ging bei den Autos das durchschnittliche Tempo nur um zwölf km/h zurück, beim Schwerverkehr (für den galt schon davor Tempo 80) um sechs Stundenkilometer. Das ist einer der Gründe, weshalb die Reduktion der Schadstoffbelastung nicht die erwarteten 13 Prozent erreicht hat.
 
Obwohl die erlaubt Höchstgeschwindigkeit 80 km/h, also um 20 Stundenkilometer weniger als im Normalbetrieb, betrug,  ging bei den Autos das durchschnittliche Tempo nur um zwölf km/h zurück, beim Schwerverkehr (für den galt schon davor Tempo 80) um sechs Stundenkilometer. Das ist einer der Gründe, weshalb die Reduktion der Schadstoffbelastung nicht die erwarteten 13 Prozent erreicht hat.
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Mit dem 80er wurde aber noch ein zweiter positiver Effekt für die Bewohner entlang der Autobahn erzielt: Die Lärmbelastung ging um zwei Dezibel zurück. "Das klingt nicht viel, entspricht aber einem Rückgang des wahrgenommenen Pkw-Verkehrs um 35 Prozent”, erläuterte Günther Lichtblau vom Umweltbundesamt. "Das ist eine ganz massive Entlastung.
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Mit dem 80er wurde aber noch ein zweiter positiver Effekt für die Bewohner entlang der Autobahn erzielt: Die Lärmbelastung ging um zwei Dezibel zurück. "Das klingt nicht viel, entspricht aber einem Rückgang des wahrgenommenen Pkw-Verkehrs um 35 Prozent", erläuterte Günther Lichtblau vom Umweltbundesamt. "Das ist eine ganz massive Entlastung."
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"Das entspricht einer Vollsperre der Autobahn von 26 Tagen und ist somit ein klarer Erfolg”, so Rössler in dem Informationsgespräch. "Durch keine andere Maßnahme, etwa Lkw-Nachtfahrverbote oder Fahrverbote für bestimmte Lkw-Klassen, können die Luftschadstoffe in diesem Ausmaß gesenkt werden.
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"Das entspricht einer Vollsperre der Autobahn von 26 Tagen und ist somit ein klarer Erfolg", so Rössler in dem Informationsgespräch. "Durch keine andere Maßnahme, etwa Lkw-Nachtfahrverbote oder Fahrverbote für bestimmte Lkw-Klassen, können die Luftschadstoffe in diesem Ausmaß gesenkt werden."
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Der ÖAMTC hingegen hält die Temporeduzierung für ungeeignet, um Entlastungen zu bringen. "Tempo 80 ist schon alleine deshalb ein ungeeignetes Mittel zur Reduktion von Stickstoffoxiden, weil es großteils die Falschen trifft”, bringt Bernhard Wiesinger, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung eine Analyse der Technischen Universität (TU) Wien auf den Punkt. "Benzin-Pkw, die etwa ein Viertel des Verkehrs auf der A1 bei Salzburg ausmachen, sind von Tempo 80 betroffen, obwohl sie praktisch keine Stickoxide ausstoßen. Zudem zeigen die Messwerte, dass zwei Drittel der schädlichen NOx-Emissionen durch den Güterverkehr verursacht werden”, erläutert Wiesinger am Donnerstag. "Drei Viertel davon sind Schwerverkehr – dieser war bereits vor der Probephase auf 80 km/h reglementiert.
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Der ÖAMTC hingegen hält die Temporeduzierung für ungeeignet, um Entlastungen zu bringen. "Tempo 80 ist schon alleine deshalb ein ungeeignetes Mittel zur Reduktion von Stickstoffoxiden, weil es großteils die Falschen trifft", bringt Bernhard Wiesinger, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung eine Analyse der Technischen Universität (TU) Wien auf den Punkt. "Benzin-Pkw, die etwa ein Viertel des Verkehrs auf der A1 bei Salzburg ausmachen, sind von Tempo 80 betroffen, obwohl sie praktisch keine Stickoxide ausstoßen. Zudem zeigen die Messwerte, dass zwei Drittel der schädlichen NOx-Emissionen durch den Güterverkehr verursacht werden", erläutert Wiesinger am Donnerstag. "Drei Viertel davon sind Schwerverkehr – dieser war bereits vor der Probephase auf 80 km/h reglementiert."
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Real-Time-Messungen der TU Wien zeigten außerdem, dass bei Diesel-Pkw der Ausstoß von Stickstoffoxiden durch eine Reduktion des Tempos von 100 auf 80 km/h nur um fünf bis zehn Prozent verringert wird. Ernst Pucher vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik: "Bei Pkw besteht unter 100 km/h nur ein geringer Einfluss des Tempos auf den NOx-Ausstoß.Abgasmessungen im realen Verkehr zeigten außerdem deutlich, dass Fahrzeuge bei konstanter Fahrt auf Autobahnen mit Tempo 100 weitaus weniger Schadstoffe abgeben als bei "Stop and Go” im Stadtverkehr.
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Real-Time-Messungen der TU Wien zeigten außerdem, dass bei Diesel-Pkw der Ausstoß von Stickstoffoxiden durch eine Reduktion des Tempos von 100 auf 80 km/h nur um fünf bis zehn Prozent verringert wird. Ernst Pucher vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik: "Bei Pkw besteht unter 100 km/h nur ein geringer Einfluss des Tempos auf den NOx-Ausstoß." Abgasmessungen im realen Verkehr zeigten außerdem deutlich, dass Fahrzeuge bei konstanter Fahrt auf Autobahnen mit Tempo 100 weitaus weniger Schadstoffe abgeben als bei "Stop and Go" im Stadtverkehr.
    
=== Flexibles Tempolimit ab 2015 ===
 
=== Flexibles Tempolimit ab 2015 ===

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