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Zu einer Zeit, da sich das [[Erzstift Salzburg]] längst mit in den Wirren der [[Salzburg unter Napoleon|französischen Kriege]] befand, da es zum ersten­mal den Besitzer gewechselt hatte — ein Ereignis, das sich in der Folge noch viermal wiederholen sollte, bis es [[1816]] endgültig an [[Kaisertum Österreich|Österreich]] kam — zu einer Zeit also, die alles andere als friedlich war, erschien in der Salinenstadt Hallein — gleichsam in einer vorübergehenden Ruhepause gegründet — eine Zeitschrift, die sich, einen neuerlichen Krieg und Besitz­wechsel überdauernd, ein Jahr lang bis in den Juni 1806 hielt. "Der Halleiner Bothe" nannte sie sich, und wei­terhin: "Eine Zeitschrift zur Belehrung und Unterhaltung".
 
Zu einer Zeit, da sich das [[Erzstift Salzburg]] längst mit in den Wirren der [[Salzburg unter Napoleon|französischen Kriege]] befand, da es zum ersten­mal den Besitzer gewechselt hatte — ein Ereignis, das sich in der Folge noch viermal wiederholen sollte, bis es [[1816]] endgültig an [[Kaisertum Österreich|Österreich]] kam — zu einer Zeit also, die alles andere als friedlich war, erschien in der Salinenstadt Hallein — gleichsam in einer vorübergehenden Ruhepause gegründet — eine Zeitschrift, die sich, einen neuerlichen Krieg und Besitz­wechsel überdauernd, ein Jahr lang bis in den Juni 1806 hielt. "Der Halleiner Bothe" nannte sie sich, und wei­terhin: "Eine Zeitschrift zur Belehrung und Unterhaltung".
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Als Herausgeber zeichnete "J. C. Laurent, Buch- und Kanzleywaarenhändler in Hallein". Sie erschien erstmals am 2. Juni (soll heißen Juli) 1805, dann am [[9. Juli]], von da an regelmäßig in Abständen von einer Woche— bis zum [[28. Jänner]] 1806 an Dienstagen, dann Montags, ab [[4. März]] aber wieder an Dienstagen, mit Ausnahme der letzten Num­mer, die das Datum vom Mittwoch den 25. Juni 1806 trägt — im ganzen also 52 mal. Jede Nummer war 3<ref>unleserlich, könnte eine 3 sein</ref> Seiten stark, nur die letzte, mit der sich der "Halleiner Bothe” wieder von seinen Lesern verabschiedete, hatte 6 Seiten.— Der Jahrgang wurde in vier Hefte (I. 1 bis 14, II. 15 bis 27, III. 28 bis 40, IV. 41 bis 52) gegliedert: das Format war Großoktav.
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Als Herausgeber zeichnete "J. C. Laurent, Buch- und Kanzleywaarenhändler in Hallein". Sie erschien erstmals am 2. Juni (soll heißen Juli) 1805, dann am [[9. Juli]], von da an regelmäßig in Abständen von einer Woche— bis zum [[28. Jänner]] 1806 an Dienstagen, dann Montags, ab [[4. März]] aber wieder an Dienstagen, mit Ausnahme der letzten Num­mer, die das Datum vom Mittwoch den 25. Juni 1806 trägt — im ganzen also 52 mal. Jede Nummer war 3<ref>unleserlich, könnte eine 3 sein</ref> Seiten stark, nur die letzte, mit der sich der "Halleiner Bothe" wieder von seinen Lesern verabschiedete, hatte 6 Seiten.— Der Jahrgang wurde in vier Hefte (I. 1 bis 14, II. 15 bis 27, III. 28 bis 40, IV. 41 bis 52) gegliedert: das Format war Großoktav.
    
Nicht uninteressant ist, wie es überhaupt zu dieser Halleiner Wochenschrift kam. Aus einer Eingabe an die [[Kurfürstentum Salzburg|kur­fürstliche]] [[Landesregierung]] in Salzburg vom [[4. Juli]] [[1804]] (L.-R.-Archiv, Regg.-Rub. 35, E.-Nr. 2) ist zu ersehen, daß sich Carl Johann Laurent, damals Buchhalter in der Duyleschen Buchhandlung in Salzburg, um eine "Buchhandlungs­
 
Nicht uninteressant ist, wie es überhaupt zu dieser Halleiner Wochenschrift kam. Aus einer Eingabe an die [[Kurfürstentum Salzburg|kur­fürstliche]] [[Landesregierung]] in Salzburg vom [[4. Juli]] [[1804]] (L.-R.-Archiv, Regg.-Rub. 35, E.-Nr. 2) ist zu ersehen, daß sich Carl Johann Laurent, damals Buchhalter in der Duyleschen Buchhandlung in Salzburg, um eine "Buchhandlungs­