| | In Salzburg können die neben den verschiedensten heimischen Baumarten in der Innenstadt auch die [[Baumhasel]] (''Corylus colurna'') und die [[Platane]] (''Platanus × acerifolia'') als Musterschüler in Bezug auf das Lokalklima regulierende Leistungengelten. Die Baumhasel besitzt eine vergleichsweise kleine Krone hat daher auch einen kleineren Wurzelraum. Die Platane ist ein besonders großkroniger Baum, der nur bei einem sehr großem Freiraum und (wegen des großen Wurzelraumes) nur in große Grünflächen gepflanzt werden kann. Die zahlreichen Platanen an der Salzach und an der Franz-Josef-Straße müssen wegen der beengten Verhältnisse regelmäßig zurückgeschnitten werden, was dauerhaft hohe Kosten verursacht. Die [[Städtische Gärtnerei Salzburg|Salzburger Stadtgärtner]] reagieren bereits auf die Klimaerwärmung, indem sie in der Innenstadt vermehrt auch etwa Baumhasel oder [[Zerr-Eiche]] (''Quercus cerris L.'') pflanzen, also nicht heimische Baumarten. Auch verschiedene Edelhölzer können aber ein wärmeres Klima sehr gut ertragen, sie besitzen als heimische Arten zusätzlich sehr wichtige ökologische Vorteile. | | In Salzburg können die neben den verschiedensten heimischen Baumarten in der Innenstadt auch die [[Baumhasel]] (''Corylus colurna'') und die [[Platane]] (''Platanus × acerifolia'') als Musterschüler in Bezug auf das Lokalklima regulierende Leistungengelten. Die Baumhasel besitzt eine vergleichsweise kleine Krone hat daher auch einen kleineren Wurzelraum. Die Platane ist ein besonders großkroniger Baum, der nur bei einem sehr großem Freiraum und (wegen des großen Wurzelraumes) nur in große Grünflächen gepflanzt werden kann. Die zahlreichen Platanen an der Salzach und an der Franz-Josef-Straße müssen wegen der beengten Verhältnisse regelmäßig zurückgeschnitten werden, was dauerhaft hohe Kosten verursacht. Die [[Städtische Gärtnerei Salzburg|Salzburger Stadtgärtner]] reagieren bereits auf die Klimaerwärmung, indem sie in der Innenstadt vermehrt auch etwa Baumhasel oder [[Zerr-Eiche]] (''Quercus cerris L.'') pflanzen, also nicht heimische Baumarten. Auch verschiedene Edelhölzer können aber ein wärmeres Klima sehr gut ertragen, sie besitzen als heimische Arten zusätzlich sehr wichtige ökologische Vorteile. |
| − | Im heißen Sommer [[2019]] wurden, besonders am neugestalteten Salzburger [[Residenzplatz]], Wünsche nach mehr Grünflächen und Bäumen in der Innenstadt laut. Allerdings: "So gern ich es täte, aber in Salzburg ist dafür zu wenig Platz", erklärte dazu [[Christian Stadler]], Leiter des [[Städtisches Gartenamt Salzburg|Städtischen Gartenamtes]]. Einerseits sei auf den [[barock]]en Plätzen, die Bestandteil des [[UNESCO-Weltkulturerbe|Weltkulturerbes]] seien, nie ein Baumbewuchs vorgesehen gewesen, andererseits gebe es durch den ausgeweiteten Straßenbau sowie die breiten Radwege zu wenig Untergrund für Bäume. "Ein großer Baum, der 400 Liter [[Wasser]] pro Tag verdunstet und sicherlich etwas zum innerstädtischen Klima beitragen könnte, benötigt für sein Wurzelwerk zumindest zwölf Kubikmeter Untergrund." Ein bestehender Baum entfalte erst mit 80 Jahren seine volle Wirkung, jüngere gepflanzte werden mit 40 oder 50 Jahren eingehen. Die [[grüne]] [[Salzburger Stadtrat|Stadträtin]] [[Martina Berthold]]: "Wo es möglich ist, werde ich nach Absprache mit dem Straßen- und Brückenamt über geeignete Standorte reden. Mein Hauptaugenmerk liegt auf Spielplätzen und Straßenneubauten wie rund um das [[Quartier Riedenburg]], wo Neupflanzungen möglich erscheinen." | + | Im heißen Sommer [[2019]] wurden, besonders am neu gestalteten Salzburger [[Residenzplatz]], Wünsche nach mehr Grünflächen und Bäumen in der Innenstadt laut. Allerdings: "So gern ich es täte, aber in Salzburg ist dafür zu wenig Platz", erklärte dazu [[Christian Stadler]], Leiter des [[Städtisches Gartenamt Salzburg|Städtischen Gartenamtes]]. Die vielfältige Nutzung des Residenzplatzes im Jahresverlauf erschwert noch weiter die Gestaltung von Grünflächen. Einerseits sei auf den [[barock]]en Plätzen, die Bestandteil des [[UNESCO-Weltkulturerbe|Weltkulturerbes]] seien, nie ein Baumbewuchs vorgesehen gewesen, andererseits gebe es durch den ausgeweiteten Straßenbau sowie die breiten Radwege zu wenig Untergrund für Bäume. "Ein großer Baum, der 400 Liter [[Wasser]] pro Tag verdunstet und sicherlich etwas zum innerstädtischen Klima beitragen könnte, benötigt für sein Wurzelwerk zumindest zwölf Kubikmeter Untergrund." Ein bestehender Baum entfalte erst mit 80 Jahren seine volle Wirkung, jüngere gepflanzte werden mit 40 oder 50 Jahren eingehen. Die [[grüne]] [[Salzburger Stadtrat|Stadträtin]] [[Martina Berthold]]: "Wo es möglich ist, werde ich nach Absprache mit dem Straßen- und Brückenamt über geeignete Standorte reden. Mein Hauptaugenmerk liegt auf Spielplätzen und Straßenneubauten wie rund um das [[Quartier Riedenburg]], wo Neupflanzungen möglich erscheinen." |