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Die Jugendservicestelle war eine Service- und Beratungseinrichtung der Stadt Salzburg, die sich schwerpunktmäßig an kulturinteressierte bzw. -schaffende Jugendliche<ref name=Kulturbericht>Stadt Salzburg (Hg.): [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/kulturbericht_1999.pdf/ Kulturbericht 1999], S.46 </ref> zwischen 16 und 24 Jahren wandte <ref>interact!media: [http://www.interactmultimedia.at/de/referenzen/kunden_detail.asp?id=25&tit=Stadt+Salzburg+-+Jugendservicestelle/ „Stadt Salzburg – Jugendservicestelle“], abgerufen am 24.8.2011</ref>.  
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Die '''Jugendservicestelle''' war eine Service- und Beratungseinrichtung der [[Stadt Salzburg]], die sich schwerpunktmäßig an kulturinteressierte bzw. -schaffende Jugendliche<ref name=Kulturbericht>Stadt Salzburg (Hg.): [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/kulturbericht_1999.pdf/ Kulturbericht 1999], S.46 </ref> zwischen 16 und 24 Jahren wandte <ref>interact!media: [http://www.interactmultimedia.at/de/referenzen/kunden_detail.asp?id=25&tit=Stadt+Salzburg+-+Jugendservicestelle/ „Stadt Salzburg – Jugendservicestelle“], abgerufen am 24.8.2011</ref>.  
    
== Allgemeines ==  
 
== Allgemeines ==  
Die Jugendservicestelle war dem Kulturamt Salzburg angegliedert. Die Räumlichkeiten befanden sich in der Hubert-Sattler-Gasse 17. Die Hauptaufgaben lagen bei Service und Beratung im Bereich Kultur und Freizeit. Darüber hinaus initiierte und betreute sie Veranstaltungen, Projekte und Workshops, zumeist in Kooperation mit anderen kulturellen Einrichtungen.
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Die Jugendservicestelle war dem [[Kulturamt Salzburg]] angegliedert. Die Räumlichkeiten befanden sich in der [[Hubert-Sattler-Gasse]] 17. Die Hauptaufgaben lagen bei Service und Beratung im Bereich Kultur und Freizeit. Darüber hinaus initiierte und betreute sie Veranstaltungen, Projekte und Workshops, zumeist in Kooperation mit anderen kulturellen Einrichtungen.
 
      
== Mitarbeiter ==  
 
== Mitarbeiter ==  
 
Die Mitarbeiter der Jugendservicestelle waren Johannes Eder, Bruno Gabriel und Monika Seethaler, zuständig für Musik, Kultur, Freizeit und Information<ref>Archiv Österreichischer Popularmusik, SRA: [http://www.sra.at/company/7224/ „Jugend-Service-Stelle der Stadt Salzburg“], abgerufen am 24.8.2011</ref>. Ein Mitarbeiter der in den 1980er Jahren war u.a. [[Rockhouse#Allgemeines|Wolfgang Descho]].
 
Die Mitarbeiter der Jugendservicestelle waren Johannes Eder, Bruno Gabriel und Monika Seethaler, zuständig für Musik, Kultur, Freizeit und Information<ref>Archiv Österreichischer Popularmusik, SRA: [http://www.sra.at/company/7224/ „Jugend-Service-Stelle der Stadt Salzburg“], abgerufen am 24.8.2011</ref>. Ein Mitarbeiter der in den 1980er Jahren war u.a. [[Rockhouse#Allgemeines|Wolfgang Descho]].
      
== Projekte ==  
 
== Projekte ==  
Die Jugendservicestelle realisierte eine Reihe von Projekten, die gezielt jugendliches Kunstschaffen förderten und ein breites Publikum ansprachen. Vor allem im Bereich der Musik sind  Veranstaltungen wie „Salzrock“ oder das CD „Xtra Ordinary“ bekannt geworden. Darüber hinaus betreute die Jugendservicestelle Filmprojekte wie „Night Revenger“ und  zahlreiche Theaterprojekte, darunter eine Aufführung von „Trainspotting“ in der Regie von Doris Harder. In der Produktionsförderung wurden ungewöhnliche Wege beschritten. Mit dem Stück „Heimkehraus“ der theatergruppe stuz wurde z.B. eine Stadtteiltour durch alle Bewohnerzentren veranstaltet. Das Angebot wurde komplettiert von einer Reihe von Informationstagen und Workshops in Bereichen wie Comic-Zeichnen, Comedy, Theater, Tanz und Musik.  
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Die Jugendservicestelle realisierte eine Reihe von Projekten, die gezielt jugendliches Kunstschaffen förderten und ein breites Publikum ansprachen. Vor allem im Bereich der Musik sind  Veranstaltungen wie „Salzrock“ oder das CD „Xtra Ordinary“ bekannt geworden. Darüber hinaus betreute die Jugendservicestelle Filmprojekte wie „Night Revenger“ und  zahlreiche Theaterprojekte, darunter eine Aufführung von „Trainspotting“ in der Regie von Doris Harder. In der Produktionsförderung wurden ungewöhnliche Wege beschritten. Mit dem Stück „Heimkehraus“ der theatergruppe stuz wurde z.B. eine Stadtteiltour durch alle Bewohnerzentren veranstaltet. Das Angebot wurde komplettiert von einer Reihe von Informationstagen und Workshops in Bereichen wie Comic-Zeichnen, Comedy, Theater, Tanz und Musik.
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Besondere Popularität erreichte das monatliche Magazin „Kult-Info“, das nach einer Karikatur ab 1999 einer Vorzensur des Kulturamts unterworfen wurde.<ref>o.V.: kurzfehler [http://www.kunstfehler.at/ShowArticle.asp?AR_ID=117&KF_ID=12/ Zensur1] In: Kunstfehler, Dezember 1999</ref>
 
Besondere Popularität erreichte das monatliche Magazin „Kult-Info“, das nach einer Karikatur ab 1999 einer Vorzensur des Kulturamts unterworfen wurde.<ref>o.V.: kurzfehler [http://www.kunstfehler.at/ShowArticle.asp?AR_ID=117&KF_ID=12/ Zensur1] In: Kunstfehler, Dezember 1999</ref>
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== Schließung ==  
 
== Schließung ==  
Seit Mitte der 1990er Jahre war die Finanzierung der Jugendservicestelle öfter in Frage gestellt , trotzdem wurde zu dieser Zeit das Projekt noch als „Zukunftswerkstätte“ betrachtet<ref>Jandrokovic, Mario: [http://www.kunstfehler.at/ShowArticle.asp?AR_ID=887&KF_ID=46/ „Lernen sich Dinge zuzutrauen“ - Jugend und Kultur: Mehr als das kulinarische Tüpfchen auf dem I des Bildungswesens]. In: kunstfehler, September 1995</ref>. Die Schließung der Jugendservicestelle und die Transformation der Jugendagenden zu einer Jugendkoordination erfolgte unter Bürgermeister Dr. Heinz Schaden.  
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Seit Mitte der [[1990er]] Jahre war die Finanzierung der Jugendservicestelle öfter in Frage gestellt. Trotzdem wurde zu dieser Zeit das Projekt noch als „Zukunftswerkstätte“ betrachtet<ref>Jandrokovic, Mario: [http://www.kunstfehler.at/ShowArticle.asp?AR_ID=887&KF_ID=46/ „Lernen sich Dinge zuzutrauen“ - Jugend und Kultur: Mehr als das kulinarische Tüpfchen auf dem I des Bildungswesens]. In: kunstfehler, September 1995</ref>. Die Schließung der Jugendservicestelle und die Transformation der Jugendagenden zu einer Jugendkoordination erfolgte unter Bürgermeister Dr. Heinz Schaden.  
 
      
== Kontroverse ==  
 
== Kontroverse ==  
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Neben dieser Funktion als Förderer und Informationsservice für den Start im Kulturbereich, überdauerten vor allem die innovativen Formate die Jugendservicestelle. Viele Projekte wurden mit der Unterstützung der Jugendservicestelle begonnen, darunter das Jugendradio der Radiofabrik  oder das Jugendfilmfestival „Klappe“. Sehr nachhaltig wirkten die Musikprogramme, die vielfach ursprünglich gemeinsam mit dem Rockhouse konzipiert von diesem übernommen wurden. So wird die Reihe der jährlichen Musiksampler Salzburger Bands seit 2000 vom Rockhouse fortgeführt.
 
Neben dieser Funktion als Förderer und Informationsservice für den Start im Kulturbereich, überdauerten vor allem die innovativen Formate die Jugendservicestelle. Viele Projekte wurden mit der Unterstützung der Jugendservicestelle begonnen, darunter das Jugendradio der Radiofabrik  oder das Jugendfilmfestival „Klappe“. Sehr nachhaltig wirkten die Musikprogramme, die vielfach ursprünglich gemeinsam mit dem Rockhouse konzipiert von diesem übernommen wurden. So wird die Reihe der jährlichen Musiksampler Salzburger Bands seit 2000 vom Rockhouse fortgeführt.
      
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
 
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<references />
<small><references /></small>
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
   
* ''Archiv Österreichischer Popularmusik, SRA: [http://www.sra.at/company/7224/ „Jugend-Service-Stelle der Stadt Salzburg“], abgerufen am 24.8.2011''
 
* ''Archiv Österreichischer Popularmusik, SRA: [http://www.sra.at/company/7224/ „Jugend-Service-Stelle der Stadt Salzburg“], abgerufen am 24.8.2011''
 
* ''Budin-Gerhart, Susanne: [http://www.stadt-salzburg.at/internet/service/aktuell/aussendungen/2000/jugend_braucht_t_raeume_71829.htm  Jugend braucht(T)Räume]. Aussendung der Stadt Salzburg, 19. April 2000. abgerufen am 24.8.2011''
 
* ''Budin-Gerhart, Susanne: [http://www.stadt-salzburg.at/internet/service/aktuell/aussendungen/2000/jugend_braucht_t_raeume_71829.htm  Jugend braucht(T)Räume]. Aussendung der Stadt Salzburg, 19. April 2000. abgerufen am 24.8.2011''
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* ''Stadt Salzburg (Hg.): [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/kulturbericht_1999.pdf Kulturbericht 1999], abgerufen am 24.8.2011''
 
* ''Stadt Salzburg (Hg.): [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/kulturbericht_1999.pdf Kulturbericht 1999], abgerufen am 24.8.2011''
 
* ''Zechenter, Karl: [http://www.kunstfehler.at/ShowArticle.asp?AR_ID=1144&KF_ID=55/ Schließung der Jugendservicestelle – Ein Ende mit Schaden?] In: kunstfehler, Juni 2000''
 
* ''Zechenter, Karl: [http://www.kunstfehler.at/ShowArticle.asp?AR_ID=1144&KF_ID=55/ Schließung der Jugendservicestelle – Ein Ende mit Schaden?] In: kunstfehler, Juni 2000''
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