Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
37 Bytes hinzugefügt ,  21:55, 21. Aug. 2011
K
Zeile 58: Zeile 58:  
Mangels Milchverarbeitung dienten diese zur Übernachtung eines oder zweier Halter, der Zubereitung von Mahlzeiten und als Zufluchtsort bei schlechter Witterung. Sie waren daher einfach und klein und in der Regel aus Holz auf einem Steinfundament errichtet. Bei sehr alten Halterhütten bestehen auch die Grundmauern aus Trockensteinschlichtungen. Die Zimmerung war üblicherweise roh und die Wände bestanden aus wenig behauenen Balken.
 
Mangels Milchverarbeitung dienten diese zur Übernachtung eines oder zweier Halter, der Zubereitung von Mahlzeiten und als Zufluchtsort bei schlechter Witterung. Sie waren daher einfach und klein und in der Regel aus Holz auf einem Steinfundament errichtet. Bei sehr alten Halterhütten bestehen auch die Grundmauern aus Trockensteinschlichtungen. Die Zimmerung war üblicherweise roh und die Wände bestanden aus wenig behauenen Balken.
 
=====Stall=====
 
=====Stall=====
Der Stall ist das Rückgrat der Vieh- und Milchwirtschaft auf den Almen. Er diente (und dient) in erster Linie zum Melken der Kühe. Die Ställe sind entweder mit einem eigenen Trakt oder im Untergeschoß der Sennhütten untergebracht oder stehen frei neben dem Senngebäude. Der Boden bestand früher aus fest gestampfter Erde oder aus dem sog. „Stecklboden“, der aus Aststücken, die senkrecht in den Boden getrieben wurden, gestaltet wurde. Der frei errichtete Stall wurde in ähnlicher Bauweise wie das Senngebäude konstruiert. Frei stehende Ställe verfügten meist über große Grundflächen. Sie sind heute meist verfallen. Die kleinsten Ställe hatten eine Grundfläche von bis 25 m² und dienten als Kälber oder Schweinestall, oder auch als Unterstand für Ziegen und Hühner. Rinderställe waren bis zu zehnmal so groß.
+
Der Stall ist das Rückgrat der Vieh- und Milchwirtschaft auf den Almen. Er diente (und dient) in erster Linie zum Melken der Kühe. Die Ställe sind entweder mit einem eigenen Trakt oder im Untergeschoß der Sennhütten untergebracht oder stehen frei neben dem Senngebäude. Der Boden bestand früher aus fest gestampfter Erde oder aus dem sog. „Stecklboden“, der aus Aststücken, die senkrecht in den Boden getrieben wurden, gestaltet wurde. Der frei errichtete Stall wurde in ähnlicher Bauweise wie das Senngebäude konstruiert. Frei stehende Ställe verfügten meist über große Grundflächen. Sie sind heute meist verfallen. Die kleinsten Ställe, im [[Pinzgau]] [[Scherm]] genannt, hatten eine Grundfläche von bis 25 m² und dienten als Kälber oder Schweinestall, oder auch als Unterstand für Ziegen und Hühner. Rinderställe waren bis zu zehnmal so groß.
 +
 
 
=====Pfrenger=====
 
=====Pfrenger=====
 
[[Datei:Pfrenger, Hollersbachtal 15.jpg|thumb|Ehemalige, auch heute noch fast intakte Pferchanlage im Hollersbachtal]]
 
[[Datei:Pfrenger, Hollersbachtal 15.jpg|thumb|Ehemalige, auch heute noch fast intakte Pferchanlage im Hollersbachtal]]
28.595

Bearbeitungen

Navigationsmenü