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Nach den Jubiläen des BSK wird als Gründungsjahr immer das Jahr 1933 herangezogen, als die Sektion Fußball des ATSV in Bischofshofen gegründet wurde. Diese war Teil des Arbeitersportes und absolvierte ihr Spiele nur gegen VAFÖ-Vereine. Das erste Spiel wurde dabei am 10. Juni 1933 gegen Admira Salzburg bestritten und endete mit einer 2:8 Niederlage <ref>Salzburger Wacht, 12. Juni 1933</ref>. Durch die Zerschlagung der sozialdemokratischen Organisationen im Frühjahr 1934 wurde auch der Arbeitersport verboten, somit war auch die Geschichte des zeitgenössisch als ATV Bischofshofen bezeichneten Vereins nach nur einem Jahr wieder zu Ende.
 
Nach den Jubiläen des BSK wird als Gründungsjahr immer das Jahr 1933 herangezogen, als die Sektion Fußball des ATSV in Bischofshofen gegründet wurde. Diese war Teil des Arbeitersportes und absolvierte ihr Spiele nur gegen VAFÖ-Vereine. Das erste Spiel wurde dabei am 10. Juni 1933 gegen Admira Salzburg bestritten und endete mit einer 2:8 Niederlage <ref>Salzburger Wacht, 12. Juni 1933</ref>. Durch die Zerschlagung der sozialdemokratischen Organisationen im Frühjahr 1934 wurde auch der Arbeitersport verboten, somit war auch die Geschichte des zeitgenössisch als ATV Bischofshofen bezeichneten Vereins nach nur einem Jahr wieder zu Ende.
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Im Juni 1934 schlossen sich einige Spieler dem Fremdenverkehrsverein Bischofshofen in einer eigenen Fußballsektion an <ref>Salzburger Volksblatt, 12 Juni 1934</ref>. Die tatsächliche Gründung des heutigen SK Bischofshofen erfolgte 1935 durch Ausgliederung ebendieser Fußballsektion aus dem Fremdenverkehrsverein als eigener selbständiger Fußballverein. Als solcher nahm man nun auch offiziell an den Salzburger Bewerben teil. Die Gründungsversammlung des ältesten behördlich genehmigten Pongauer Fußballvereins wurde am [[9. April]] [[1935]] abgehalten. Der neue Verein erhielt den Namen "Sportklub Bischofshofen“ und wurde mit den Vereinsfarben Blau und Weiß bedacht. Der Gründungsausschuß lautete wie folgt: Franz Lorenz (Obmann), Franz Beer (Obmann-Stv), Matthias Prötsch (Schriftführer), [[Sebastian Biechl]] (Schriftführer-Stv), Eichinger (Kassier), Josef Olbricht (Sektionsleiter), Wenisch (Platz- und Zeugwart), Brandstätter (Jugendleiter), Reiter (Jugendleiter-Stv), Seeber und Maggi (beide Beisitzer) <ref>Salzburger Volksblatt, 12. April 1935</ref>
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Im Juni 1934 schlossen sich einige Spieler dem Fremdenverkehrsverein Bischofshofen in einer eigenen Fußballsektion an <ref>Salzburger Volksblatt, 12 Juni 1934</ref>. Die tatsächliche Gründung des heutigen SK Bischofshofen erfolgte 1935 durch Ausgliederung ebendieser Fußballsektion aus dem Fremdenverkehrsverein als eigener selbständiger Fußballverein. Als solcher nahm man nun auch offiziell an den Salzburger Bewerben teil. Die Gründungsversammlung des ältesten behördlich genehmigten Pongauer Fußballvereins wurde am [[9. April]] [[1935]] abgehalten. Der neue Verein erhielt den Namen "Sportklub Bischofshofen" und wurde mit den Vereinsfarben Blau und Weiß bedacht. Der Gründungsausschuß lautete wie folgt: Franz Lorenz (Obmann), Franz Beer (Obmann-Stv), Matthias Prötsch (Schriftführer), [[Sebastian Biechl]] (Schriftführer-Stv), Eichinger (Kassier), Josef Olbricht (Sektionsleiter), Wenisch (Platz- und Zeugwart), Brandstätter (Jugendleiter), Reiter (Jugendleiter-Stv), Seeber und Maggi (beide Beisitzer) <ref>Salzburger Volksblatt, 12. April 1935</ref>
 
   
 
   
 
Bald nach seiner Entstehung konnte der BSK ein Grundstück erwerben und darauf den ersten Fußballplatz errichten.<br />
 
Bald nach seiner Entstehung konnte der BSK ein Grundstück erwerben und darauf den ersten Fußballplatz errichten.<br />
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Nach diesem ersten Erfolg kam es jedoch durch den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich zu einem tiefgreifenden Einschnitt in die Geschichte des noch jungen Vereins. Nur wenige Wochen nach dem Einmarsch der reichsdeutschen Truppen wurde der Bischofshofener Sport-Klub aufgelöst. Die Vereinsmitglieder organisierten sich im Turnerbund, der ab [[1939]] als Reichsbahnsportgemeinschaft geführt wurde, neu und konnten dadurch den Spielbetrieb kurzfristig wieder aufnehmen. Nachdem die Jugend aber nach und nach in den Krieg ziehen musste kam der Sport in Bischofshofen bald völlig zum Erliegen.
 
Nach diesem ersten Erfolg kam es jedoch durch den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich zu einem tiefgreifenden Einschnitt in die Geschichte des noch jungen Vereins. Nur wenige Wochen nach dem Einmarsch der reichsdeutschen Truppen wurde der Bischofshofener Sport-Klub aufgelöst. Die Vereinsmitglieder organisierten sich im Turnerbund, der ab [[1939]] als Reichsbahnsportgemeinschaft geführt wurde, neu und konnten dadurch den Spielbetrieb kurzfristig wieder aufnehmen. Nachdem die Jugend aber nach und nach in den Krieg ziehen musste kam der Sport in Bischofshofen bald völlig zum Erliegen.
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===Intermezzo "ATSV“ und Wiedergründung des BSK===
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===Intermezzo "ATSV" und Wiedergründung des BSK===
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Als der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] beendet war erwachte auch in Bischofshofen der Sport allmählich wieder zum Leben. Der [[1946]] wiedergegründete "[[ATSV Bischofshofen|Arbeiter- Turn- und Sportverein]]nahm an der ersten [[Fußballtabellen 1945/46|Nachkriegsmeisterschaft]] des Salzburger Fußball-Verbandes teil und belegte in der obersten [[Landesklasse]] mit vier Punkten den letzten Rang hinter seinen Mitstreitern [[SAK 1914]], [[1. SSK 1919]], Austria Salzburg, [[SV Bürmoos]] und [[1. Halleiner SK]].  
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Als der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] beendet war erwachte auch in Bischofshofen der Sport allmählich wieder zum Leben. Der [[1946]] wiedergegründete "[[ATSV Bischofshofen|Arbeiter- Turn- und Sportverein]]" nahm an der ersten [[Fußballtabellen 1945/46|Nachkriegsmeisterschaft]] des Salzburger Fußball-Verbandes teil und belegte in der obersten [[Landesklasse]] mit vier Punkten den letzten Rang hinter seinen Mitstreitern [[SAK 1914]], [[1. SSK 1919]], Austria Salzburg, [[SV Bürmoos]] und [[1. Halleiner SK]].  
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Damit avancierte der ATSV Bischofshofen zum ersten Pongauer Fußballverein und zum ersten Vertreter "[[Innergebirg]]s“ ([[Pongau]], [[Pinzgau]], [[Lungau]]) in der höchsten Salzburger Spielklasse. Im folgenden Spieljahr, [[Fußballtabellen 1946/47|1946/47]], reichte es für den ATSV Bischofshofen zum siebten und vorletzten Tabellenplatz vor dem [[ATSV Maxglan]].  
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Damit avancierte der ATSV Bischofshofen zum ersten Pongauer Fußballverein und zum ersten Vertreter "[[Innergebirg]]s" ([[Pongau]], [[Pinzgau]], [[Lungau]]) in der höchsten Salzburger Spielklasse. Im folgenden Spieljahr, [[Fußballtabellen 1946/47|1946/47]], reichte es für den ATSV Bischofshofen zum siebten und vorletzten Tabellenplatz vor dem [[ATSV Maxglan]].  
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Am [[31. Juli]] [[1947]] gründete sich aus dem ATSV heraus der BSK unter dem Namen "Sportklub Bischofshofen“ mit den Sektionen Fußball und Skilauf neu. Das Kürzel "BSK“, das noch aus Zeiten der ersten Vereinsgründung stammt rettete sich übrigens bis in die heutige Zeit. Einen wesentlichen Teil zum weiteren Erfolg trug der [[1948]] erfolgte Bau einer neuen und normgerechten Sportanlage bei.
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Am [[31. Juli]] [[1947]] gründete sich aus dem ATSV heraus der BSK unter dem Namen "Sportklub Bischofshofen" mit den Sektionen Fußball und Skilauf neu. Das Kürzel "BSK", das noch aus Zeiten der ersten Vereinsgründung stammt rettete sich übrigens bis in die heutige Zeit. Einen wesentlichen Teil zum weiteren Erfolg trug der [[1948]] erfolgte Bau einer neuen und normgerechten Sportanlage bei.
    
===Aufstieg zum Landesmeister, Cupsieger und Zweitligisten===
 
===Aufstieg zum Landesmeister, Cupsieger und Zweitligisten===

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