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[[1989]] wurde der Hieronymus-Erbstollen entwässert und das Stollenwasser in den [[Untersulzbach]] eingeleitet. Nun konnte man mit der Aufgewältigung des Stollens beginnen. Arbeiter des Vereines [[Arbeit und Umwelt]], ein soziales Arbeitsprojekt zur Beschäftigung und Wiedereingliederung von Langzeits-Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt, begannen mit der Ausräumung und Auszimmerung des Stollens. Leider machte der ständig nachrutschende Hangschutt das Projekt zunichte. Mangels fachlicher Spezial-Qualifikationen, die zur bergbaulichen Getriebearbeit, dem Vortreiben fester Triebstangen und sofortigem Nachsetzen von Hilfsstempeln  erforderlich gewesen wäre, mussten die Arbeiten eingestellt werden. Man wandte sich daher vom Hieronymus-Erbstollen ab und beschäftigte sich mit dem St.-Martin-Stollen und mit dem Aufbau der alten Bergschmiede. Unter Mithilfe der [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] wurde eine [[Materialseilbahn]]von der Forststraße zur alten Bergschmiede  errichtet. Auch Studenten der Oesterreichischen [[Alpenverein]]sjugend arbeiteten im Rahmen einer Umweltbaustelle tatkräftig mit. Hans Lerch nahm mit Rudl Hutz, einem ehemaligem Lehrhauer aus dem [[Kupferbergbau Mitterberg]] in der Hoffnung Kontakt auf, dieser könnte betreffend der schwierigen Situation mit dem Hieronymus-Erbstollen fachlichen Rat und Hilfe  leisten. Hutz zeigte bereits bei der ersten Begegnung im Jahr 1990 große Begeisterung. Parallel dazu begann Dr. Seemann mit seinen Mitarbeitern  die alten Baue am Mundloch des St. Martin-Stollen geologisch-petrografisch zu begutachten und nach historischen Fundstücken zu suchen. Die aufgefundenen Kienspäne und ein altes Brett ließ er am Institut für Radiumforschung und Kernphysik in Wien untersuchen. Für die Kienspäne konnte eine Herkunftszeit zwischen [[1440]] und [[1630]], für das Brett von [[1640]] bis [[1680]] festgestellt werden. Noch im Herbst des Jahres begann man auch mit dem Bau der Hängebrücke.  
 
[[1989]] wurde der Hieronymus-Erbstollen entwässert und das Stollenwasser in den [[Untersulzbach]] eingeleitet. Nun konnte man mit der Aufgewältigung des Stollens beginnen. Arbeiter des Vereines [[Arbeit und Umwelt]], ein soziales Arbeitsprojekt zur Beschäftigung und Wiedereingliederung von Langzeits-Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt, begannen mit der Ausräumung und Auszimmerung des Stollens. Leider machte der ständig nachrutschende Hangschutt das Projekt zunichte. Mangels fachlicher Spezial-Qualifikationen, die zur bergbaulichen Getriebearbeit, dem Vortreiben fester Triebstangen und sofortigem Nachsetzen von Hilfsstempeln  erforderlich gewesen wäre, mussten die Arbeiten eingestellt werden. Man wandte sich daher vom Hieronymus-Erbstollen ab und beschäftigte sich mit dem St.-Martin-Stollen und mit dem Aufbau der alten Bergschmiede. Unter Mithilfe der [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] wurde eine [[Materialseilbahn]]von der Forststraße zur alten Bergschmiede  errichtet. Auch Studenten der Oesterreichischen [[Alpenverein]]sjugend arbeiteten im Rahmen einer Umweltbaustelle tatkräftig mit. Hans Lerch nahm mit Rudl Hutz, einem ehemaligem Lehrhauer aus dem [[Kupferbergbau Mitterberg]] in der Hoffnung Kontakt auf, dieser könnte betreffend der schwierigen Situation mit dem Hieronymus-Erbstollen fachlichen Rat und Hilfe  leisten. Hutz zeigte bereits bei der ersten Begegnung im Jahr 1990 große Begeisterung. Parallel dazu begann Dr. Seemann mit seinen Mitarbeitern  die alten Baue am Mundloch des St. Martin-Stollen geologisch-petrografisch zu begutachten und nach historischen Fundstücken zu suchen. Die aufgefundenen Kienspäne und ein altes Brett ließ er am Institut für Radiumforschung und Kernphysik in Wien untersuchen. Für die Kienspäne konnte eine Herkunftszeit zwischen [[1440]] und [[1630]], für das Brett von [[1640]] bis [[1680]] festgestellt werden. Noch im Herbst des Jahres begann man auch mit dem Bau der Hängebrücke.  
 
===Aufschwung===
 
===Aufschwung===
[[1990]] begann eine Periode des Aufschwunges, da nun Hutz Zeit hatte, sich um den Fortschritt der eingestellten Arbeiten am Hieronymus-Erbstollen zu kümmern. Hutz richtete im März die Bauhütte her und im April begann er mit seinem Gehilfen Alfred Scheuerer mit der Aufgewältigung des Stollens.  Alte Zimmerungen mussten herausgerissen und durch neue ersetzt werden. Im "händischen Triebverfahren“ tastete man sich langsam voran. Große Steine mussten angebohrt, gespalten und stückweise ausgefördert, alte morsche Stempel mussten mit der Winde aus dem Dreck gezogen werden. Wegen des steigenden Bergdruckes musste alle 80 cm ein Türstock gesetzt werden. Ab Mai wurden Hutz und Alfred Scheuerer von Hans Dreier und und Eberhard Scheuerer unterstützt. Wegen der immer schwieriger werdenden Situation im Hieronymus-Erbstollen, in dem durch große schwere Verbrüche das Weiterkommen behinderten, mussten die Arbeiten eingestellt werden.  
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[[1990]] begann eine Periode des Aufschwunges, da nun Hutz Zeit hatte, sich um den Fortschritt der eingestellten Arbeiten am Hieronymus-Erbstollen zu kümmern. Hutz richtete im März die Bauhütte her und im April begann er mit seinem Gehilfen Alfred Scheuerer mit der Aufgewältigung des Stollens.  Alte Zimmerungen mussten herausgerissen und durch neue ersetzt werden. Im "händischen Triebverfahren" tastete man sich langsam voran. Große Steine mussten angebohrt, gespalten und stückweise ausgefördert, alte morsche Stempel mussten mit der Winde aus dem Dreck gezogen werden. Wegen des steigenden Bergdruckes musste alle 80 cm ein Türstock gesetzt werden. Ab Mai wurden Hutz und Alfred Scheuerer von Hans Dreier und und Eberhard Scheuerer unterstützt. Wegen der immer schwieriger werdenden Situation im Hieronymus-Erbstollen, in dem durch große schwere Verbrüche das Weiterkommen behinderten, mussten die Arbeiten eingestellt werden.  
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Nun begann man mit der Zimmerung im St.-Martin-Stollen. Es gelang die geplanten Arbeiten im St.-Martin-Stollen rechtzeitig vor der großen Geologentagung “MinPed90“ soweit fertig zu stellen, dass er den Tagungsteilnehmern zusammen mit der Ausstellung "125 Jahre Knappenwand“ präsentiert werden konnte. [[1991]] wurden die Arbeiten am Hieronymus-Erbstollen wieder aufgenommen. "Rosser Hans“ (Hans Heim) konnte als Grubenzimmerer gewonnen werden. Die Situation blieb schwierig und täglich mussten mehrere Kubikmeter mit dem Schubkarren aufgefördert werden. Ein großer Felsen musste mühsam durch Anbohren und Keilsetzen zerkleinert und stückweise hinausgeschafft werden, da eine Sprengung zu gefährlich erschien. Ständig in den Stollen eindringendes Wasser machte das Arbeiten auch nicht leichter. Dann wurde noch eine größere Wasseransammlung entdeckt, die vorsichtig abgeleitet werden musste, um eine alles niederreißende Flutwelle zu vermeiden. Die Ausleitung gelang und im Mai des Jahres konnte das Material ausgefördert werden. Länger anhaltende Regenfälle behinderten nachfolgend erneut die Weiterarbeit. Auch Gummibekleidung und Stiefel boten keinen ausreichender Schutz gegen die alles durchdringende Nässe. Am 18. Juni waren die Arbeiter 62 Meter tief vorgedrungen, im September war der Stollen auf 90 m aufgewältigt. Die Situation blieb aber schwierig und an manchen Tagen gelang nur ein Fortschritt von 50 cm. Es können nicht alle Felsen, die unterbaut werden mussten, und jeder Gerölleinbruch erwähnt werden. Im November mussten die Arbeiten wegen der Witterung eingestellt werden. Man stand zu diesem Zeitpunkt 96 m tief im Berg.  
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Nun begann man mit der Zimmerung im St.-Martin-Stollen. Es gelang die geplanten Arbeiten im St.-Martin-Stollen rechtzeitig vor der großen Geologentagung "MinPed90" soweit fertig zu stellen, dass er den Tagungsteilnehmern zusammen mit der Ausstellung "125 Jahre Knappenwand" präsentiert werden konnte. [[1991]] wurden die Arbeiten am Hieronymus-Erbstollen wieder aufgenommen. "Rosser Hans" (Hans Heim) konnte als Grubenzimmerer gewonnen werden. Die Situation blieb schwierig und täglich mussten mehrere Kubikmeter mit dem Schubkarren aufgefördert werden. Ein großer Felsen musste mühsam durch Anbohren und Keilsetzen zerkleinert und stückweise hinausgeschafft werden, da eine Sprengung zu gefährlich erschien. Ständig in den Stollen eindringendes Wasser machte das Arbeiten auch nicht leichter. Dann wurde noch eine größere Wasseransammlung entdeckt, die vorsichtig abgeleitet werden musste, um eine alles niederreißende Flutwelle zu vermeiden. Die Ausleitung gelang und im Mai des Jahres konnte das Material ausgefördert werden. Länger anhaltende Regenfälle behinderten nachfolgend erneut die Weiterarbeit. Auch Gummibekleidung und Stiefel boten keinen ausreichender Schutz gegen die alles durchdringende Nässe. Am 18. Juni waren die Arbeiter 62 Meter tief vorgedrungen, im September war der Stollen auf 90 m aufgewältigt. Die Situation blieb aber schwierig und an manchen Tagen gelang nur ein Fortschritt von 50 cm. Es können nicht alle Felsen, die unterbaut werden mussten, und jeder Gerölleinbruch erwähnt werden. Im November mussten die Arbeiten wegen der Witterung eingestellt werden. Man stand zu diesem Zeitpunkt 96 m tief im Berg.  
 
===Durchbruch===
 
===Durchbruch===
Im März 1992 setzte man die Arbeiten fort und hatte gleich mit einem noch stärkeren Bergdruck zu tun. Unermüdlich wurde weiterhin Schutt, Schlamm und Geröll  hinaus und Zimmerungsholz und Triebeisen hinein befördert. Am Vortag neu errichtete Türstöcke wurden manchmal am darauf folgenden Arbeitstag zusammen gebrochen vorgefunden. Zur selben Zeit arbeitete man auch draußen am Knappensteig weiter. Auch diese Arbeiten im Steilgelände waren mühsam und schwierig. Auch hier erlitten die Arbeiter Rückschläge. Anfang Juni waren die Arbeiter 130 Meter in den Stollen vorgedrungen, aber die "ewige Gänze“, wie die Alten den gewachsenen Fels bezeichneten, war noch immer nicht zu sehen. Neben den Arbeiten im Berg und am Knappensteig erreichte die Vereinsleitung nach zähen Verhandlungen die amtliche Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft zur Errichtung des Besuchersteiges zur [[Epidotfundstelle Knappenwand]]. Wegen des Vorranges der Gewältigung im Hieronymus-Erbstollen stellte man die nun möglichen Arbeiten am Besuchersteig noch zurück. Im Stollen nahm der feste Fels zu und der  Durchbruch des Arbeiterteams schien nahe. Am 25. Juni war es soweit: der gewachsene Fels reichte jetzt bis zur Firste und die gehauene Rundung eines festen Stollens zeichnete sich ab. Hutz gelang schließlich das Hindurchkriechen in den offenen Stollen. Der Durchbruch war nach einem Jahr und viereinhalb Monaten härtester und gefahrvoller Arbeit gelungen. Nun begingen die Arbeiter erst einmal den Stollen, passierten zwei Abzwerchstrecken, gelangten an das Drehkreuz, wo der Erbstollen in die Hieronymus-Morgen und Abendstollflügel einmündet. Sie fanden Holzreste, Schienenreste, Metallteile und eine verrostete Haspel. Die restliche Säuberung des Stollens war vergleichsweise einfach. Man schaffte den letzten Hangschutt und alte verfaulte Pfosten und Gleisschwellen hinaus.Die nötigen Zimmerungen wurden gesetzt und ein Stromkabel eingezogen. Am [[2. Juli]] [[1992]] fand die Durchschlagsfeier statt. Die Last eines etwaigen  Fehlschlages fiel von den Schultern der Verantwortlichen. Mitte Juli waren alle Restarbeiten erledigt. Nun konnte der Stollen vermessen und alle 20 Meter Lampen montiert werden. Wasser wurde abgepumpt und am [[23. Juli]] konnte der Hieronymus-Morgenstollflügel erstmals wieder befahren werden.
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Im März 1992 setzte man die Arbeiten fort und hatte gleich mit einem noch stärkeren Bergdruck zu tun. Unermüdlich wurde weiterhin Schutt, Schlamm und Geröll  hinaus und Zimmerungsholz und Triebeisen hinein befördert. Am Vortag neu errichtete Türstöcke wurden manchmal am darauf folgenden Arbeitstag zusammen gebrochen vorgefunden. Zur selben Zeit arbeitete man auch draußen am Knappensteig weiter. Auch diese Arbeiten im Steilgelände waren mühsam und schwierig. Auch hier erlitten die Arbeiter Rückschläge. Anfang Juni waren die Arbeiter 130 Meter in den Stollen vorgedrungen, aber die "ewige Gänze", wie die Alten den gewachsenen Fels bezeichneten, war noch immer nicht zu sehen. Neben den Arbeiten im Berg und am Knappensteig erreichte die Vereinsleitung nach zähen Verhandlungen die amtliche Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft zur Errichtung des Besuchersteiges zur [[Epidotfundstelle Knappenwand]]. Wegen des Vorranges der Gewältigung im Hieronymus-Erbstollen stellte man die nun möglichen Arbeiten am Besuchersteig noch zurück. Im Stollen nahm der feste Fels zu und der  Durchbruch des Arbeiterteams schien nahe. Am 25. Juni war es soweit: der gewachsene Fels reichte jetzt bis zur Firste und die gehauene Rundung eines festen Stollens zeichnete sich ab. Hutz gelang schließlich das Hindurchkriechen in den offenen Stollen. Der Durchbruch war nach einem Jahr und viereinhalb Monaten härtester und gefahrvoller Arbeit gelungen. Nun begingen die Arbeiter erst einmal den Stollen, passierten zwei Abzwerchstrecken, gelangten an das Drehkreuz, wo der Erbstollen in die Hieronymus-Morgen und Abendstollflügel einmündet. Sie fanden Holzreste, Schienenreste, Metallteile und eine verrostete Haspel. Die restliche Säuberung des Stollens war vergleichsweise einfach. Man schaffte den letzten Hangschutt und alte verfaulte Pfosten und Gleisschwellen hinaus.Die nötigen Zimmerungen wurden gesetzt und ein Stromkabel eingezogen. Am [[2. Juli]] [[1992]] fand die Durchschlagsfeier statt. Die Last eines etwaigen  Fehlschlages fiel von den Schultern der Verantwortlichen. Mitte Juli waren alle Restarbeiten erledigt. Nun konnte der Stollen vermessen und alle 20 Meter Lampen montiert werden. Wasser wurde abgepumpt und am [[23. Juli]] konnte der Hieronymus-Morgenstollflügel erstmals wieder befahren werden.
 
===Eröffnung===  
 
===Eröffnung===  
 
Es würde zu weit führen alle weiteren Arbeitsschritte bis zur Fertigstellung des Schaubergwerkes detailliert aufzulisten. Der etwas ausführlichere Überblick über die Arbeiten bis zum Jahr 1992 muss stellvertretend für das Gesamte stehen. Dem weit über das zu Verlangende hinausgehende Engagement vieler Personen aus dem [[Oberpinzgau]], die hier nicht alle namentlich genannt werden können, dem Einsatz regionaler privater Sponsoren und der Unermüdlichkeit des Projektteams um Hans Lerch ist der Erreichte zuzuschreiben. Am [[20. Juni]] [[1993]] konnte das Schaubergwerk offiziell eröffnet werden. Hans Lerch präsentierte den Baubericht und Dipl. Ing. [[Harald Kremser]], Leiter der Nationalparkverwaltung, richtete Grußworte an die Anwesenden. Anschließend wurden die ersten interessierten Besucher durch die aufgewältigten Stollenabschnitte geführt. In den Folgejahren wurden die geplanten Arbeiten bis zur Fertigstellung des Schaubergwerkes durchgeführt.
 
Es würde zu weit führen alle weiteren Arbeitsschritte bis zur Fertigstellung des Schaubergwerkes detailliert aufzulisten. Der etwas ausführlichere Überblick über die Arbeiten bis zum Jahr 1992 muss stellvertretend für das Gesamte stehen. Dem weit über das zu Verlangende hinausgehende Engagement vieler Personen aus dem [[Oberpinzgau]], die hier nicht alle namentlich genannt werden können, dem Einsatz regionaler privater Sponsoren und der Unermüdlichkeit des Projektteams um Hans Lerch ist der Erreichte zuzuschreiben. Am [[20. Juni]] [[1993]] konnte das Schaubergwerk offiziell eröffnet werden. Hans Lerch präsentierte den Baubericht und Dipl. Ing. [[Harald Kremser]], Leiter der Nationalparkverwaltung, richtete Grußworte an die Anwesenden. Anschließend wurden die ersten interessierten Besucher durch die aufgewältigten Stollenabschnitte geführt. In den Folgejahren wurden die geplanten Arbeiten bis zur Fertigstellung des Schaubergwerkes durchgeführt.
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Die Kritiker bemängeln, dass man eine einzigartige Attraktion zugesperrt habe. Das sei ein touristischer Schaden und auch eine Verschwendung, weil in das Schaubergwerk im Laufe der Jahre <u>zwei Millionen Euro an öffentlichen Geldern</u> gesteckt worden seien. Erst vor zwei Jahren sei die Beleuchtung erneuert worden. Und die Schließung sei nicht kommuniziert worden. Man habe einfach nicht mehr aufgesperrt. Ein ehemaliger Bergwerksführer kritisierte zudem zahlreiche Missstände bei der neuen Führung im Martin-Stollen. Unter anderem gebe es keinen gültigen Notfallplan. Der Führer zeigte den Nationalpark bei der Montanbehörde an.
 
Die Kritiker bemängeln, dass man eine einzigartige Attraktion zugesperrt habe. Das sei ein touristischer Schaden und auch eine Verschwendung, weil in das Schaubergwerk im Laufe der Jahre <u>zwei Millionen Euro an öffentlichen Geldern</u> gesteckt worden seien. Erst vor zwei Jahren sei die Beleuchtung erneuert worden. Und die Schließung sei nicht kommuniziert worden. Man habe einfach nicht mehr aufgesperrt. Ein ehemaliger Bergwerksführer kritisierte zudem zahlreiche Missstände bei der neuen Führung im Martin-Stollen. Unter anderem gebe es keinen gültigen Notfallplan. Der Führer zeigte den Nationalpark bei der Montanbehörde an.
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Nationalparkdirektor Wolfgang Urban sagt, der Verein konnte oder wollte das Bergwerk nicht mehr betreiben. "''Wir haben ihnen Abgänge von bis zu 35.000 Euro im Jahr und zusätzlich 40.000 Euro Schulden bezahlt. Die Besucherzahlen sind seit 2007 von 6&nbsp;000 bis 7&nbsp;000 auf 2&nbsp;500 im Jahr zurückgegangen. 2012 haben wir die Kosten transparent gemacht. Das alte Konzept hätte 67.000 Euro Abgang im Jahr gebracht, das neue kostet 25.000 Euro im Jahr. Die Entscheidungsgremien des Nationalparks haben sich einstimmig für das neue Konzept entschieden.''Urban sagt, im Vordergrund stehe nun die Geologie. "''Die Montangeschichte ist auch nicht die Aufgabe eines Nationalparks.''Und sowohl die Gemeinde als auch die Touristiker seien rechtzeitig informiert worden.
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Nationalparkdirektor Wolfgang Urban sagt, der Verein konnte oder wollte das Bergwerk nicht mehr betreiben. "''Wir haben ihnen Abgänge von bis zu 35.000 Euro im Jahr und zusätzlich 40.000 Euro Schulden bezahlt. Die Besucherzahlen sind seit 2007 von 6&nbsp;000 bis 7&nbsp;000 auf 2&nbsp;500 im Jahr zurückgegangen. 2012 haben wir die Kosten transparent gemacht. Das alte Konzept hätte 67.000 Euro Abgang im Jahr gebracht, das neue kostet 25.000 Euro im Jahr. Die Entscheidungsgremien des Nationalparks haben sich einstimmig für das neue Konzept entschieden.''" Urban sagt, im Vordergrund stehe nun die Geologie. "''Die Montangeschichte ist auch nicht die Aufgabe eines Nationalparks.''" Und sowohl die Gemeinde als auch die Touristiker seien rechtzeitig informiert worden.
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Zur Anzeige bei der Montanbehörde sagte Urban, es gebe einen Notfallplan für die Gesamtstrecke. "''Für die gekürzte Strecke sind die Auflagen wesentlich geringer. Wir sind mit der Montanbehörde in Kontakt und haben bis Ende des Jahres Zeit, Anpassungen vorzunehmen. Bei einer Überprüfung durch Montanbehörde und Arbeitsinspektorat Ende November wurden uns keine Missstände vorgeworfen.''
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Zur Anzeige bei der Montanbehörde sagte Urban, es gebe einen Notfallplan für die Gesamtstrecke. "''Für die gekürzte Strecke sind die Auflagen wesentlich geringer. Wir sind mit der Montanbehörde in Kontakt und haben bis Ende des Jahres Zeit, Anpassungen vorzunehmen. Bei einer Überprüfung durch Montanbehörde und Arbeitsinspektorat Ende November wurden uns keine Missstände vorgeworfen.''"
    
Im Februar 2014 nahm man im Auftrag von Nationalparkdirektor Wolfgang Urban dem ehemaligen Schaubergwerksführer Kendlbacher und dem ehemaligen Betriebsleiter [[Hans Lerch]] die Schlüssel für den Schaubergwerksstollen ab, um sie am weiteren Betreten desselben zu hindern. Darüber hinaus wurde auch ein Betretungsverbot verfügt.  
 
Im Februar 2014 nahm man im Auftrag von Nationalparkdirektor Wolfgang Urban dem ehemaligen Schaubergwerksführer Kendlbacher und dem ehemaligen Betriebsleiter [[Hans Lerch]] die Schlüssel für den Schaubergwerksstollen ab, um sie am weiteren Betreten desselben zu hindern. Darüber hinaus wurde auch ein Betretungsverbot verfügt.  

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