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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Das in Salzburg-[[Äußerer Stein]] an der [[Arenbergstraße]] 8/10 in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] stehende Gebäude stammt in seinen ältesten Bauteilen rund um das zentrale Stiegenhaus aus dem [[14. Jahrhundert]]. Den heutigen Namen erhielt das Schloss mit dem Erwerb und Ausbau von Prinzessin [[Sophie von Arenberg]] im Jahr [[1861]]. Bis dahin hieß es [[Bürglsteingut]]. Im Jahr [[1627]] wurde vom damaligen Eigentümer die nach ihm benannte [[Ritzenkapelle zu Unsere Lieben Frau von Bürglstein|Ritzenkapelle "Zu Unserer Lieben Frau von Bürglstein“]] im Südwesten an das Gebäude angebaut. | + | Das in Salzburg-[[Äußerer Stein]] an der [[Arenbergstraße]] 8/10 in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] stehende Gebäude stammt in seinen ältesten Bauteilen rund um das zentrale Stiegenhaus aus dem [[14. Jahrhundert]]. Den heutigen Namen erhielt das Schloss mit dem Erwerb und Ausbau von Prinzessin [[Sophie von Arenberg]] im Jahr [[1861]]. Bis dahin hieß es [[Bürglsteingut]]. Im Jahr [[1627]] wurde vom damaligen Eigentümer die nach ihm benannte [[Ritzenkapelle zu Unsere Lieben Frau von Bürglstein|Ritzenkapelle "Zu Unserer Lieben Frau von Bürglstein"]] im Südwesten an das Gebäude angebaut. |
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| | === Sitz Pirglstein === | | === Sitz Pirglstein === |
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| | Nach den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Mittel-und Osteuropa in den Jahren 1989/90 mit dem Fall des Eisernen Vorhangs war es das Bestreben des Westens, die Bevölkerung der Reformländer so rasch wie möglich an die westlichen Standards heranzuführen – so auch im Bereich der Medizin. In dieser Phase besann man sich der Brückenfunktion Österreichs zwischen Ost und West und wählte die AAF als Organisation und Salzburg als Standort für medizinische Fortbildungsseminare. | | Nach den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Mittel-und Osteuropa in den Jahren 1989/90 mit dem Fall des Eisernen Vorhangs war es das Bestreben des Westens, die Bevölkerung der Reformländer so rasch wie möglich an die westlichen Standards heranzuführen – so auch im Bereich der Medizin. In dieser Phase besann man sich der Brückenfunktion Österreichs zwischen Ost und West und wählte die AAF als Organisation und Salzburg als Standort für medizinische Fortbildungsseminare. |
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| − | Im November [[1993]] fand in Salzburg auf [[Schloss Leopoldskron]] das erste postgraduelle Wochenseminar zum Thema "Cardiology“ mit den Kursdirektoren Stephen Scheidt, New York und Max Pichler, Salzburg, statt. Im Jahr [[1994]] wurden sechs Wochenseminare durchgeführt, im Jahr darauf elf. | + | Im November [[1993]] fand in Salzburg auf [[Schloss Leopoldskron]] das erste postgraduelle Wochenseminar zum Thema "Cardiology" mit den Kursdirektoren Stephen Scheidt, New York und Max Pichler, Salzburg, statt. Im Jahr [[1994]] wurden sechs Wochenseminare durchgeführt, im Jahr darauf elf. |
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| − | Zur Schaffung der notwendigen organisatorischen Strukturen wurde am [[8. Mai]] [[1995]] die "Salzburg Stiftung der American Austrian Foundation gemeinnützige Privatstiftung“ gegründet. Stiftungszweck ist die Förderung der medizinischen Wissenschaften und die Förderung von Kunst und Kultur. | + | Zur Schaffung der notwendigen organisatorischen Strukturen wurde am [[8. Mai]] [[1995]] die "Salzburg Stiftung der American Austrian Foundation gemeinnützige Privatstiftung" gegründet. Stiftungszweck ist die Förderung der medizinischen Wissenschaften und die Förderung von Kunst und Kultur. |
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| | === Das Schloss im 21. Jahrhundert === | | === Das Schloss im 21. Jahrhundert === |
| − | Die stark zunehmende Anzahl der medizinischen Wochenseminare führte zu Überlegungen, eigene Seminar-und Unterkunftsmöglichkeiten zu schaffen und in der Folge zum Erwerb von Schloss Arenberg. Das Gebäude befand sich in einem baulich desolaten Zustand sodass umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten nach Plänen der Architekten DI Hans Werner Scheicher und Mag. Reiner Kaschl erforderlich waren. Auf Grundlage der rechtskräftigen Baubewilligung vom [[13. August]] [[2002]] begannen die Bauarbeiten im September [[2003]] und dauerten eindreiviertel Jahre. Vom [[29. Mai]] bis [[4. Juni]] [[2005]] konnte das erste Seminar auf Schloss Arenberg "Infectious Diseases“ mit den Kursdirektoren Richard Roberts, ''Weill Cornell Medical College'' New York und Wolfgang Graninger, Universität [[Wien]], abgehalten werden. | + | Die stark zunehmende Anzahl der medizinischen Wochenseminare führte zu Überlegungen, eigene Seminar-und Unterkunftsmöglichkeiten zu schaffen und in der Folge zum Erwerb von Schloss Arenberg. Das Gebäude befand sich in einem baulich desolaten Zustand sodass umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten nach Plänen der Architekten DI Hans Werner Scheicher und Mag. Reiner Kaschl erforderlich waren. Auf Grundlage der rechtskräftigen Baubewilligung vom [[13. August]] [[2002]] begannen die Bauarbeiten im September [[2003]] und dauerten eindreiviertel Jahre. Vom [[29. Mai]] bis [[4. Juni]] [[2005]] konnte das erste Seminar auf Schloss Arenberg "Infectious Diseases" mit den Kursdirektoren Richard Roberts, ''Weill Cornell Medical College'' New York und Wolfgang Graninger, Universität [[Wien]], abgehalten werden. |
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| | Die Eröffnungsfeier (''Ribbon Cutting Ceremony'') von Schloss Arenberg fand am [[24. Juli|24.]] und [[25. Juli]] 2005 statt. | | Die Eröffnungsfeier (''Ribbon Cutting Ceremony'') von Schloss Arenberg fand am [[24. Juli|24.]] und [[25. Juli]] 2005 statt. |