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== Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro ==
 
== Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro ==
"''Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist'', freute sich Jörg Harbring, der Geschäftsführer, im Sommer 2011 über den Kauf des Unternehmens durch die Schweighofer Gruppe. Alle Beschäftigten wurden übernommen, zusätzlich sollen 15 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen blieben ebenfalls aufrecht. Aufträge werden weiterhin über die Vertriebsorganisation der Botnia abgewickelt. Die Holzversorgung des Standortes wird mit den bestehenden Lieferanten weitergeführt und wie bisher über die Thosca Holz in Hallein abgewickelt. Über die neue Zukunftsperspektive des Unternehmens war auch Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] glücklich: "''Ich bin überzeugt, dass mit dem neuen Eigentümer die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Land Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses weit über den Tennengau hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig unterstützen.''
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"''Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist''", freute sich Jörg Harbring, der Geschäftsführer, im Sommer 2011 über den Kauf des Unternehmens durch die Schweighofer Gruppe. Alle Beschäftigten wurden übernommen, zusätzlich sollen 15 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen blieben ebenfalls aufrecht. Aufträge werden weiterhin über die Vertriebsorganisation der Botnia abgewickelt. Die Holzversorgung des Standortes wird mit den bestehenden Lieferanten weitergeführt und wie bisher über die Thosca Holz in Hallein abgewickelt. Über die neue Zukunftsperspektive des Unternehmens war auch Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] glücklich: "''Ich bin überzeugt, dass mit dem neuen Eigentümer die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Land Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses weit über den Tennengau hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig unterstützen.''"
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Bis 2013 wollte der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. "''Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren'', erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011. Bis zu einem erfolgreichen Markteintritt dieser Produkte müsse man allerdings noch mit weiteren erheblichen Verlusten am Standort rechnen. "''Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen'', zeigte sich Schweighofer optimistisch.  
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Bis 2013 wollte der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. "''Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren''", erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011. Bis zu einem erfolgreichen Markteintritt dieser Produkte müsse man allerdings noch mit weiteren erheblichen Verlusten am Standort rechnen. "''Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen''", zeigte sich Schweighofer optimistisch.  
    
== Produktion von hochwertigem Viskosezellstoff ab Herbst 2012 ==
 
== Produktion von hochwertigem Viskosezellstoff ab Herbst 2012 ==
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* Umweltschonend: Der Baumwollanbau ist umweltschädlich. Baumwolle ist das Landwirtschaftsprodukt mit dem höchsten Einsatz an Düngemitteln und Insektiziden. 40% aller weltweit verwendeten Insektizide finden im Baumwollanbau den Einsatz.
 
* Umweltschonend: Der Baumwollanbau ist umweltschädlich. Baumwolle ist das Landwirtschaftsprodukt mit dem höchsten Einsatz an Düngemitteln und Insektiziden. 40% aller weltweit verwendeten Insektizide finden im Baumwollanbau den Einsatz.
 
   
 
   
Viskosezellstoff ist vor allem in Asien sehr gefragt. Darum führte Schweighofer Fiber Ende 2011 erste Gespräche mit potenziellen Kunden im Raum Schanghai. Die Termine mit chinesischen Viskosfaserherstellern verliefen vielversprechend. "''Sobald die Produktionsmengen unseres neuen Produkts absehbar sind, werden konkrete Verkaufsgespräche anberaumt'', freut sich Georg Leitner, Vertriebschef der Schweighofer Fiber GmbH.
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Viskosezellstoff ist vor allem in Asien sehr gefragt. Darum führte Schweighofer Fiber Ende 2011 erste Gespräche mit potenziellen Kunden im Raum Schanghai. Die Termine mit chinesischen Viskosfaserherstellern verliefen vielversprechend. "''Sobald die Produktionsmengen unseres neuen Produkts absehbar sind, werden konkrete Verkaufsgespräche anberaumt''", freut sich Georg Leitner, Vertriebschef der Schweighofer Fiber GmbH.
    
== Nachhaltigkeit steht im Vordergrund ==
 
== Nachhaltigkeit steht im Vordergrund ==
 
   
 
   
Die Schweighofer Fiber GmbH nahn die Verantwortung für die Umwelt und die Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen sehr ernst. "''Wer von der Natur nimmt, muss auch der Natur etwas zurückgeben'', bringt es Geschäftsführer Jörg Harbring auf den Punkt. In den vergangenen 20 Jahren wurden 150 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert. Auch bei der Neuausrichtung des Werkes steht die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung des Strom- und Wärmebedarfs im Werk sowie der Einsatz nahezu 100 Prozent biogenen Brennstoffen und die Verringerung der Staubemissionen auf dem Holzplatz.
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Die Schweighofer Fiber GmbH nahn die Verantwortung für die Umwelt und die Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen sehr ernst. "''Wer von der Natur nimmt, muss auch der Natur etwas zurückgeben''", bringt es Geschäftsführer Jörg Harbring auf den Punkt. In den vergangenen 20 Jahren wurden 150 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert. Auch bei der Neuausrichtung des Werkes steht die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung des Strom- und Wärmebedarfs im Werk sowie der Einsatz nahezu 100 Prozent biogenen Brennstoffen und die Verringerung der Staubemissionen auf dem Holzplatz.
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"''Unserem Ziel, Zellstoff zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie herzustellen, sind wir schon sehr nahe gekommen'', erklärt Jörg Harbring stolz. Vor 30 Jahren seien Zellstoff und Papier am Standort noch ausschließlich mit Energie aus Erdöl oder Erdgas hergestellt worden. Mittlerweile stammten bereits 98 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Holzabfällen oder Klärschlamm. "''Investitionen in Millionenhöhe, jahrelange Forschungsarbeit und der Wille, den Standort auf wettbewerbsfähige Beine zu stellen, haben dieses bemerkenswerte Ergebnis möglich gemacht'', erklärt der engagierte Manager.  
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"''Unserem Ziel, Zellstoff zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie herzustellen, sind wir schon sehr nahe gekommen''", erklärt Jörg Harbring stolz. Vor 30 Jahren seien Zellstoff und Papier am Standort noch ausschließlich mit Energie aus Erdöl oder Erdgas hergestellt worden. Mittlerweile stammten bereits 98 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Holzabfällen oder Klärschlamm. "''Investitionen in Millionenhöhe, jahrelange Forschungsarbeit und der Wille, den Standort auf wettbewerbsfähige Beine zu stellen, haben dieses bemerkenswerte Ergebnis möglich gemacht''", erklärt der engagierte Manager.  
 
   
 
   
 
== Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung ==  
 
== Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung ==  
Im werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund 49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte mit "grünem“ Strom versorgt. Die Schweighofer Fiber GmbH ist im Bundesland Salzburg neben der [[Salzburg AG]] der größte Produzent von Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp 80 000 Megawattstunden [[Fernwärme]] erzeugt.  
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Im werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund 49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte mit "grünem" Strom versorgt. Die Schweighofer Fiber GmbH ist im Bundesland Salzburg neben der [[Salzburg AG]] der größte Produzent von Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp 80 000 Megawattstunden [[Fernwärme]] erzeugt.  
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Die Umwelterklärung des Unternehmens bestätigte, dass sich die Halleiner Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz entwickelt hatte. 2010 sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr als 23&nbsp;000 Tonnen Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>) ein. Der CO<sub>2</sub>-Ausstoß beträgt nur noch 7&nbsp;700 Tonnen. Die Emission von Schwefeldioxid lag bei rund 50 Tonnen pro Jahr, Ende der [[1970er]]-Jahre betrug dieser noch knapp 6&nbsp;000 Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegten, dass sich die Luftgüte in Hallein auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert hatte. Auch die Abfallbilanz konnte sich sehen lassen. "''In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10&nbsp;600 Tonnen auf derzeit 3&nbsp;656 Tonnen'', berichtete Walter Kogler, der Umweltbeauftragte des Unternehmens.
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Die Umwelterklärung des Unternehmens bestätigte, dass sich die Halleiner Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz entwickelt hatte. 2010 sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr als 23&nbsp;000 Tonnen Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>) ein. Der CO<sub>2</sub>-Ausstoß beträgt nur noch 7&nbsp;700 Tonnen. Die Emission von Schwefeldioxid lag bei rund 50 Tonnen pro Jahr, Ende der [[1970er]]-Jahre betrug dieser noch knapp 6&nbsp;000 Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegten, dass sich die Luftgüte in Hallein auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert hatte. Auch die Abfallbilanz konnte sich sehen lassen. "''In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10&nbsp;600 Tonnen auf derzeit 3&nbsp;656 Tonnen''", berichtete Walter Kogler, der Umweltbeauftragte des Unternehmens.
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Schweighofer Fiber achtete im gesamten Wertschöpfungsprozess auf Nachhaltigkeit. Beispielsweise wurden nur Lieferanten ausgewählt, die hohe Umweltstandards einhielten. Zudem wurden Transporte so oft wie möglich über die Bahn abgewickelt. Die Zellstoffproduktion erfolgte seit 20 Jahren chlorfrei. "''Unsere umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab'', betonte Harbring.
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Schweighofer Fiber achtete im gesamten Wertschöpfungsprozess auf Nachhaltigkeit. Beispielsweise wurden nur Lieferanten ausgewählt, die hohe Umweltstandards einhielten. Zudem wurden Transporte so oft wie möglich über die Bahn abgewickelt. Die Zellstoffproduktion erfolgte seit 20 Jahren chlorfrei. "''Unsere umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab''", betonte Harbring.
    
== Kooperation mit dem Haus der Natur ==
 
== Kooperation mit dem Haus der Natur ==
Schweighofer Fiber war es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche auf die spannenden Aufgaben und vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Chemie aufmerksam zu machen. Deshalb unterstützte das Unternehmen 2009 das Salzburger [[Haus der Natur]] bei der Erweiterung und Modernisierung das Science.Labs. Außerdem stellte der Halleiner Betrieb seit mehr als zwei Jahren Personal für die "Magic Chemistry Show“ zur Verfügung. Der studierte Chemiker Fritz Struber und der Chemielaborant Christian Kaindl verlegten jeden Freitagvormittag ihren Arbeitsplatz von der Zellstofffabrik ins Labor des Museums und geben Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Chemie.  
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Schweighofer Fiber war es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche auf die spannenden Aufgaben und vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Chemie aufmerksam zu machen. Deshalb unterstützte das Unternehmen 2009 das Salzburger [[Haus der Natur]] bei der Erweiterung und Modernisierung das Science.Labs. Außerdem stellte der Halleiner Betrieb seit mehr als zwei Jahren Personal für die "Magic Chemistry Show" zur Verfügung. Der studierte Chemiker Fritz Struber und der Chemielaborant Christian Kaindl verlegten jeden Freitagvormittag ihren Arbeitsplatz von der Zellstofffabrik ins Labor des Museums und geben Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Chemie.  
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"''Das Haus der Natur ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und eines der beliebtesten Museen Salzburgs. Wir sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter ihr Know-how einbringen können und Kinder für die Naturwissenschaft begeistern'', freut sich Harbring über die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Naturkundemuseum. In den vergangenen zwei Jahren besuchten bereits mehr als 13&nbsp;000 Personen die ebenso spannenden wie lehrreichen Shows. Seit Herbst 2011 konnten ''Highlights'' der Show wie die Methanmamba, den Wachsflammenwerfer und Nitroglyzerin-Explosionen auch zu Hause auf der Couch erlebt werden: 1&nbsp;000 DVDs wurden hergestellt und waren gegen eine freiwillige Spende ab sofort bei den Shows erhältlich.
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"''Das Haus der Natur ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und eines der beliebtesten Museen Salzburgs. Wir sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter ihr Know-how einbringen können und Kinder für die Naturwissenschaft begeistern''", freut sich Harbring über die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Naturkundemuseum. In den vergangenen zwei Jahren besuchten bereits mehr als 13&nbsp;000 Personen die ebenso spannenden wie lehrreichen Shows. Seit Herbst 2011 konnten ''Highlights'' der Show wie die Methanmamba, den Wachsflammenwerfer und Nitroglyzerin-Explosionen auch zu Hause auf der Couch erlebt werden: 1&nbsp;000 DVDs wurden hergestellt und waren gegen eine freiwillige Spende ab sofort bei den Shows erhältlich.
    
== Unternehmensgeschichte ==
 
== Unternehmensgeschichte ==
Der Halleiner Traditionsstandort blickt auf eine lange und bewegte Unternehmensgeschichte zurück. 1890 wurde die Schweighofer Fiber GmbH als Zellulosefabrik unter dem Namen "The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.gegründet. Von 1917 bis 1979 war es in Besitz des norwegischen Konzerns Borregaard. Im Jahr 1979 übernahmen die deutsche PWA und die Österreichische Länderbank die Salzburger Fabrik und benannten sie in "Hallein Papier AG“ um. 1995 wurde die PWA von der schwedischen SCA gekauft und der Halleiner Standort in die SCA Fine Paper operativ eingegliedert. 1999 wurde das Unternehmen als Modo Paper AB mit den Feinpapierdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo neu gegründet. Ein Jahr später kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla den Betrieb. 2001 benannte sich Metsä-Serla in M-real Corporation um, der Halleiner Standort hieß von da an M-real Hallein AG. Im Jahr 2009 wurde die Papierproduktion am Standort zunächst eingestellt und ein neuer Investor gesucht. Zwei Jahre später verkaufte die M-real Corporation das Unternehmen an die Schweighofer Gruppe.
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Der Halleiner Traditionsstandort blickt auf eine lange und bewegte Unternehmensgeschichte zurück. 1890 wurde die Schweighofer Fiber GmbH als Zellulosefabrik unter dem Namen "The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd." gegründet. Von 1917 bis 1979 war es in Besitz des norwegischen Konzerns Borregaard. Im Jahr 1979 übernahmen die deutsche PWA und die Österreichische Länderbank die Salzburger Fabrik und benannten sie in "Hallein Papier AG" um. 1995 wurde die PWA von der schwedischen SCA gekauft und der Halleiner Standort in die SCA Fine Paper operativ eingegliedert. 1999 wurde das Unternehmen als Modo Paper AB mit den Feinpapierdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo neu gegründet. Ein Jahr später kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla den Betrieb. 2001 benannte sich Metsä-Serla in M-real Corporation um, der Halleiner Standort hieß von da an M-real Hallein AG. Im Jahr 2009 wurde die Papierproduktion am Standort zunächst eingestellt und ein neuer Investor gesucht. Zwei Jahre später verkaufte die M-real Corporation das Unternehmen an die Schweighofer Gruppe.
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"''Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor'', sagte [[Jörg Harbring]], Geschäftsführer der Schweighofer Fiber GmbH, bei einer Pressekonferenz anlässlich der Betriebsübernahme im Sommer 2011. "''M-real Hallein passt optimal in unsere Unternehmensgruppe. Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam weiterentwickeln und ausbauen möchten'', betonte [[Gerald Schweighofer]].
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"''Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor''", sagte [[Jörg Harbring]], Geschäftsführer der Schweighofer Fiber GmbH, bei einer Pressekonferenz anlässlich der Betriebsübernahme im Sommer 2011. "''M-real Hallein passt optimal in unsere Unternehmensgruppe. Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam weiterentwickeln und ausbauen möchten''", betonte [[Gerald Schweighofer]].
    
Die Suche nach einem neuen Eigentümer wurde von Wirtschaftsreferent [[Landeshauptmann]]-Stellvertreter Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] maßgeblich unterstützt. "''M-real Hallein ist einer der größten Industriebetriebe im Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Wir wissen, dass die Zukunft des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze viele Menschen direkt und indirekt betrifft. Wir haben uns daher mit ganzen Kräften für eine zukunftsfähige Lösung für den Standort eingesetzt. Heute erleben wir einen Neuanfang – ab heute soll hier wieder investiert, ausgebildet und eingestellt werden''", erklärte Haslauer Ende Juni 2011.
 
Die Suche nach einem neuen Eigentümer wurde von Wirtschaftsreferent [[Landeshauptmann]]-Stellvertreter Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] maßgeblich unterstützt. "''M-real Hallein ist einer der größten Industriebetriebe im Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Wir wissen, dass die Zukunft des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze viele Menschen direkt und indirekt betrifft. Wir haben uns daher mit ganzen Kräften für eine zukunftsfähige Lösung für den Standort eingesetzt. Heute erleben wir einen Neuanfang – ab heute soll hier wieder investiert, ausgebildet und eingestellt werden''", erklärte Haslauer Ende Juni 2011.

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