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Mäander (Seite wurde neu angelegt)
Als '''Mäander''' bezeichnet man eine Aneinanderreihung von ''Windungen'', die von Wasserläufen zur ''Überwindung'' geringen Gefälles gebildet werden.
==Etymologisches ==
Die Bezeichnung Mäander leitet sich vom gleichnamigen Fluss in Kleinasien ab.
==Vom Regulieren und Begradigen==
Vor den Regulierungen und Verbauungen natürlich fließender Wasserläufe mäandrierten alle Bäche und Flüsse bei der Überwindung weitestgehend ebener Geländestrecken. In landwirtschaftlich intensiv genutzten und dicht verbauten Siedlungsgebieten ist das wegen des Flächenbedarfes unerwünscht und so wurden Bach- und Flussläufe hierzulande über die Jahrhunderte begradigt und eine Aneinanderreihung von Schlingen und Windungen, Mäander genannt, kommt fast nur mehr in abgelegenen kleinräumigen Gebieten, wie in den Tälern der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] vor.
==Mäander im Nationalpark Hohe Tauern==
Hier ist das [[Krimmler Achental]] mit der [[Krimmler Ache]] zu erwähnen, aber besonders auf das [[Vordermoos (Hollersbachtal)]] und auch das [[Hintermoos (Hollersbachtal)]] im [[Oberpinzgau]]er [[Hollersbachtal]] hinzuweisen, wo der [[Hüttenbach]] wunderschöne Mäander bildet.


Vor allem im Herbst beeindruckt dort die Färbung der Moorböden und der Anblick des Vordermooses mit dem mäandrierenden Hüttenbach vom Weg zur [[Neue Fürther Hütte|Neuen Fürther Hütte]] macht deutlich, welchen Verlust an natürlicher Schönheit wir durch die Begradigung unserer Fließgewässer erlitten haben.
==Quellen==
* Duden, Das Fremdwörterbuch 5, S. 470, Dudenverlag Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich, 1990
* Naturführer Hollersbachtal, Nationalpark Hohe Tauern, Land Salzburg, Salzburger Nationalparkfonds, [[Neukirchen am Großvenediger]], 1990
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Wasser]]
[[Kategorie:Fluss]]
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