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===Kindheit===
 
===Kindheit===
Frühe Erinnerungen Ratzenbergers ranken sich um die [[NS-Zeit]]. Beim [[Anschluss|Einmarsch]] der [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] im März [[1938]] war er fünf Jahre alt und wohnte mit seinen Eltern in einer straßenniveauseitigen Zweizimmer-Kellerwohnung in der [[Maxglaner Hauptstraße]] 17. So wie viele [[Maxglan]]er stand er am Straßenrand, als die Soldaten begeistert empfangen und bejubelt wurden. Da hob ihn ein Soldat auf sein Fahrzeug und er genoss bereitwillig und begeistert die Fahrt auf dem Wehrmachtsfahrzeug in die [[Riedenburgkaserne]]. Auch eine Gulaschkanone, die von vielen Anwohnern belagert wurde, war hier vorhanden. Währenddessen suchte seine Mutter, die sein Verschwinden nicht bemerkt hatte, verzweifelt nach ihrem Sohn, den sie schließlich, quietschvergnügt, in der Menschenmenge in der Riedenburgkaserne fand. Die Begeisterung hielt freilich nicht an. Ein Nachbar, [[Rudolf Smolik]], wurde als angeblicher kommunistischer Zellenleiter denunziert und hingerichtet. Jahrzehnte später gedachte Ratzenberger seiner durch Verlegung eines [[Stolperstein|Stolperstein]]s“ vor dem Haus Maxglaner Hauptstraße 17.<ref>Artikel [[Nationalsozialismus_in_Salzburg_-_Zeitzeugen_erinnern_sich#Rudolf_Ratzenberger:_Nachbarn_denunziert_und_hingerichtet|''Nationalsozialismus in Salzburg - Zeitzeugen erinnern sich'']].</ref>
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Frühe Erinnerungen Ratzenbergers ranken sich um die [[NS-Zeit]]. Beim [[Anschluss|Einmarsch]] der [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] im März [[1938]] war er fünf Jahre alt und wohnte mit seinen Eltern in einer straßenniveauseitigen Zweizimmer-Kellerwohnung in der [[Maxglaner Hauptstraße]] 17. So wie viele [[Maxglan]]er stand er am Straßenrand, als die Soldaten begeistert empfangen und bejubelt wurden. Da hob ihn ein Soldat auf sein Fahrzeug und er genoss bereitwillig und begeistert die Fahrt auf dem Wehrmachtsfahrzeug in die [[Riedenburgkaserne]]. Auch eine Gulaschkanone, die von vielen Anwohnern belagert wurde, war hier vorhanden. Währenddessen suchte seine Mutter, die sein Verschwinden nicht bemerkt hatte, verzweifelt nach ihrem Sohn, den sie schließlich, quietschvergnügt, in der Menschenmenge in der Riedenburgkaserne fand. Die Begeisterung hielt freilich nicht an. Ein Nachbar, [[Rudolf Smolik]], wurde als angeblicher kommunistischer Zellenleiter denunziert und hingerichtet. Jahrzehnte später gedachte Ratzenberger seiner durch Verlegung eines [[Stolperstein|Stolperstein]]s" vor dem Haus Maxglaner Hauptstraße 17.<ref>Artikel [[Nationalsozialismus_in_Salzburg_-_Zeitzeugen_erinnern_sich#Rudolf_Ratzenberger:_Nachbarn_denunziert_und_hingerichtet|''Nationalsozialismus in Salzburg - Zeitzeugen erinnern sich'']].</ref>
    
===Beruf===
 
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