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Am Mittwoch, den [[28. Dezember]] 2022 reiste [[Matthias Walkner]] für seine neunte Teilnahme an der Rallye Dakar nach Saudi Arabien. Nach seinem Sieg [[2018]] und dem dritten Rang bei der Auflage vor einem Jahr zählt Walkner trotz einer Schulter-Operation im Vorfeld des Saisonhöhepunkts zum Favoritenkreis. Vor dem Start der härtesten Wüstenrallye der Welt am Silvestertag sprach der 36-jährige Motocross-Pilot aus [[Kuchl]] im [[SN]]-Interview über sein persönliches Ziel, die Einzigartigkeit der Dakar und worüber er sich ärgern muss.
 
Am Mittwoch, den [[28. Dezember]] 2022 reiste [[Matthias Walkner]] für seine neunte Teilnahme an der Rallye Dakar nach Saudi Arabien. Nach seinem Sieg [[2018]] und dem dritten Rang bei der Auflage vor einem Jahr zählt Walkner trotz einer Schulter-Operation im Vorfeld des Saisonhöhepunkts zum Favoritenkreis. Vor dem Start der härtesten Wüstenrallye der Welt am Silvestertag sprach der 36-jährige Motocross-Pilot aus [[Kuchl]] im [[SN]]-Interview über sein persönliches Ziel, die Einzigartigkeit der Dakar und worüber er sich ärgern muss.
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Auf die Frage, was die Rallye Dakar so besonders schwierig machte, antwortete Walkner: "Das Schwierigste ist, über einen Zeitraum von 14 Fahrtagen möglichst wenig Fehler zu machen. Und falls mal ein Problem auftritt, musst du es möglichst schnell lösen. Die Dakar ist auch undankbar, weil du 13 Tage super unterwegs sein kannst, aber wenn am letzten Tag ein Fehler passiert, war alles davor umsonst. Wer am wenigsten Fehler macht, siegt.
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Auf die Frage, was die Rallye Dakar so besonders schwierig machte, antwortete Walkner: "Das Schwierigste ist, über einen Zeitraum von 14 Fahrtagen möglichst wenig Fehler zu machen. Und falls mal ein Problem auftritt, musst du es möglichst schnell lösen. Die Dakar ist auch undankbar, weil du 13 Tage super unterwegs sein kannst, aber wenn am letzten Tag ein Fehler passiert, war alles davor umsonst. Wer am wenigsten Fehler macht, siegt."
    
== Die Etappen ==
 
== Die Etappen ==
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# Der Australier Toby Price auf KTM, seine Zeit betrug 08:22 min.
 
# Der Australier Toby Price auf KTM, seine Zeit betrug 08:22 min.
 
# Sein Landsmann Daniel Sanders hatte einen Rückstand von nur einer Sekunde.  
 
# Sein Landsmann Daniel Sanders hatte einen Rückstand von nur einer Sekunde.  
# Der 36-jährige Botswaner Ross Branch auf "Hero“
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# Der 36-jährige Botswaner Ross Branch auf "Hero"
 
# Joan Barreda Bort sichern, beiden fehlten aber bereits neun Sekunden auf den ersten Rang.  
 
# Joan Barreda Bort sichern, beiden fehlten aber bereits neun Sekunden auf den ersten Rang.  
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==== Walkner als Ersthelfer ====
 
==== Walkner als Ersthelfer ====
Wenige Kilometer nach dem Start fand Walkner seinen verunglückten Mitstreiter Sam Sunderland und leistete Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers. Ein Teil der dabei verlorenen Zeit (ca. 15 Minuten) wurde Walkner nachträglich gutgeschrieben. Dann war es für Walkner schwer wieder in seinen Rennrhythmus zurückzufinden. Er musste dann alleine und ohne Referenz zu den anderen Top-Fahrern die Strecke bewältigen.<ref>{{Quelle SN|3. Jänner 2023, Lokalteil Seite 14, Christoph Pichler: "Walkner musste als Ersthelfer einspringen“}}</ref>
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Wenige Kilometer nach dem Start fand Walkner seinen verunglückten Mitstreiter Sam Sunderland und leistete Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers. Ein Teil der dabei verlorenen Zeit (ca. 15 Minuten) wurde Walkner nachträglich gutgeschrieben. Dann war es für Walkner schwer wieder in seinen Rennrhythmus zurückzufinden. Er musste dann alleine und ohne Referenz zu den anderen Top-Fahrern die Strecke bewältigen.<ref>{{Quelle SN|3. Jänner 2023, Lokalteil Seite 14, Christoph Pichler: "Walkner musste als Ersthelfer einspringen"}}</ref>
    
=== 2. Etappe, Montag, 2. Jänner 2023:  Sea Camp - Alula ===
 
=== 2. Etappe, Montag, 2. Jänner 2023:  Sea Camp - Alula ===
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=== 10. Etappe, Mittwoch, 11. Jänner 2023: Haradh - Shaybah ===
 
=== 10. Etappe, Mittwoch, 11. Jänner 2023: Haradh - Shaybah ===
Die Motorräder starten heute erst um 07:50 Uhr MEZ, nicht wie bei anderen Etappen bereits um 05:30 Uhr. Der Grund für die späte Startzeit ist der lange Überführungsweg auf Asphalt 467 Kilometern zum Start der Sonderprüfung mit Zeitnahme. Dann wartete auf die Fahrer eine nur 114 Kilometer kurze Tagesprüfung mit einer anschließend kurzen Verbindung zum neuen Biwak. Die heutige Die Route führt mitten hinein in das sogenannte 'Empty Quarter', das "leere Viertel“ der größten Sandwüste der Welt. Hier findet man Sanddünen, die bis zu 300 Meter hoch sein können. Das Gebiet umfasst eine Fläche von über 500&nbsp;000 Quadratkilometer. Zum Vergleich: Österreich hat eine Fläche von knapp 84&nbsp;000 Quadratkilometern. Die heutige kurze Etappe soll auf die kommenden Tage einstimmen, in denen nur Sand auf dem Programm stehen wird.
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Die Motorräder starten heute erst um 07:50 Uhr MEZ, nicht wie bei anderen Etappen bereits um 05:30 Uhr. Der Grund für die späte Startzeit ist der lange Überführungsweg auf Asphalt 467 Kilometern zum Start der Sonderprüfung mit Zeitnahme. Dann wartete auf die Fahrer eine nur 114 Kilometer kurze Tagesprüfung mit einer anschließend kurzen Verbindung zum neuen Biwak. Die heutige Die Route führt mitten hinein in das sogenannte 'Empty Quarter', das "leere Viertel" der größten Sandwüste der Welt. Hier findet man Sanddünen, die bis zu 300 Meter hoch sein können. Das Gebiet umfasst eine Fläche von über 500&nbsp;000 Quadratkilometer. Zum Vergleich: Österreich hat eine Fläche von knapp 84&nbsp;000 Quadratkilometern. Die heutige kurze Etappe soll auf die kommenden Tage einstimmen, in denen nur Sand auf dem Programm stehen wird.
    
Bei der ersten Zeitkontrolle liegt Walkner an 5. Stelle mit 33 Sekunden Rückstand auf den Führenden, fällt nach etwa der Hälfte der Etappe auf Platz 6 mit einem Rückstand von 01:08 min. zurück. Bei der letzten Zeitkontrolle vor dem Ziel liegt er dann wieder an 5. Stelle mit 01:04 min. Rückstand auf den Führenden A. Van Beveren ([[FRA]]). Beim aktuell (10:45 Uhr MEZ) noch laufenden Zieleinlauf behält Walkner den 5. Platz mit einem Rückstand von 01:22 min. und befindet sich im Gesamtklassement aktuell auf Platz 10 mit einem Rückstand von 39:49 min. auf den Gesamtführenden Teamkollegen Kevin Benavides.
 
Bei der ersten Zeitkontrolle liegt Walkner an 5. Stelle mit 33 Sekunden Rückstand auf den Führenden, fällt nach etwa der Hälfte der Etappe auf Platz 6 mit einem Rückstand von 01:08 min. zurück. Bei der letzten Zeitkontrolle vor dem Ziel liegt er dann wieder an 5. Stelle mit 01:04 min. Rückstand auf den Führenden A. Van Beveren ([[FRA]]). Beim aktuell (10:45 Uhr MEZ) noch laufenden Zieleinlauf behält Walkner den 5. Platz mit einem Rückstand von 01:22 min. und befindet sich im Gesamtklassement aktuell auf Platz 10 mit einem Rückstand von 39:49 min. auf den Gesamtführenden Teamkollegen Kevin Benavides.
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Matthias Walkner schilderte seinen Sturz so: "Ich hab eine Abrisskante übersehen und bin in einen kleinen Gegenhang gesprungen, eigentlich war es nicht so wild, aber es hat mich in die Kompression reingestaucht. Das Motorrad hat voll durchgeschlagen, sodass ich mit dem Hintern Vollgas auf die Sitzbank bzw. den Kotflügel aufgeschlagen bin. Ich habe sofort gemerkt, dass irgendwas im Rücken nachgibt und bin dann auch gestürzt. Es war ein Stich im unteren Rückenbereich und hat sich so angefühlt als ob etwas nachgegeben hat. Ich kann aktuell alles bewegen und spüre auch alles, lediglich ein leicht unterschiedliches Gespür in beiden Beinen und ein leichtes Kribbeln im Rückenbereich. Ich bin in guten Händen, alle kümmern sich sehr um mich."
 
Matthias Walkner schilderte seinen Sturz so: "Ich hab eine Abrisskante übersehen und bin in einen kleinen Gegenhang gesprungen, eigentlich war es nicht so wild, aber es hat mich in die Kompression reingestaucht. Das Motorrad hat voll durchgeschlagen, sodass ich mit dem Hintern Vollgas auf die Sitzbank bzw. den Kotflügel aufgeschlagen bin. Ich habe sofort gemerkt, dass irgendwas im Rücken nachgibt und bin dann auch gestürzt. Es war ein Stich im unteren Rückenbereich und hat sich so angefühlt als ob etwas nachgegeben hat. Ich kann aktuell alles bewegen und spüre auch alles, lediglich ein leicht unterschiedliches Gespür in beiden Beinen und ein leichtes Kribbeln im Rückenbereich. Ich bin in guten Händen, alle kümmern sich sehr um mich."
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Nach zehn Stunden gab es es endlich Entwarnung und positive Nachrichten von KTM-Teamarzt Dr. Rainer Hochgatterer. Nach einige Tests könne er sagen, dass nichts gebrochen ist. Neurologisch sei Walkner ebenfalls unauffällig. Zwar habe er große Schmerzen, sei aber so weit Okay. Walkner dürfte sich eine starke Stauchung der Lendenwirbelsäule mit einer Prellung und Hämatomen zugezogen haben. Ob die Bandscheiben etwas abbekommen hätten, könnte zurzeit aber noch nicht gesagt werden. Die kommenden 24 Stunden wird der Verunfallte zur Schmerztherapie noch im Krankenhaus bleiben, sollte er transportfähig sein, werde er noch am Sonntag nach Österreich überstellt.<ref>"Salzburger Nachrichten“ vom [https://www.sn.at/sport/motorsport/matthias-walkner-nach-sturz-bei-rallye-dakar-im-spital-132567757 14. Jänner 2023]</ref>
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Nach zehn Stunden gab es es endlich Entwarnung und positive Nachrichten von KTM-Teamarzt Dr. Rainer Hochgatterer. Nach einige Tests könne er sagen, dass nichts gebrochen ist. Neurologisch sei Walkner ebenfalls unauffällig. Zwar habe er große Schmerzen, sei aber so weit Okay. Walkner dürfte sich eine starke Stauchung der Lendenwirbelsäule mit einer Prellung und Hämatomen zugezogen haben. Ob die Bandscheiben etwas abbekommen hätten, könnte zurzeit aber noch nicht gesagt werden. Die kommenden 24 Stunden wird der Verunfallte zur Schmerztherapie noch im Krankenhaus bleiben, sollte er transportfähig sein, werde er noch am Sonntag nach Österreich überstellt.<ref>"Salzburger Nachrichten" vom [https://www.sn.at/sport/motorsport/matthias-walkner-nach-sturz-bei-rallye-dakar-im-spital-132567757 14. Jänner 2023]</ref>
    
=== 14. Etappe, Sonntag, 15. Jänner 2023: Al-Hofuf - Dammam (Podium) ===
 
=== 14. Etappe, Sonntag, 15. Jänner 2023: Al-Hofuf - Dammam (Podium) ===