| − | Ziel der ''Nacht der Erde'' ist, auf die exzessive Nutzung von nächtlichem Kunstlicht und seine Folgen für Mensch, Umwelt und Natur aufmerksam zu machen und eine Sensibilisierung bezüglich der Folgen immer heller werdender Nächte zu erreichen. Diese Aktion macht damit also im Kern auf die Lichtverschmutzung ("Lichtsmog“) aufmerksam. Neben den Folgen nächtlicher Beleuchtung für Lebewesen will die Aktion die Öffentlichkeit aber auch auf den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>) sowie den Ressourcen- und Energieverbrauch hinweisen, den die Nutzung von Kunstlicht mit sich bringt. Die Schädlichkeit gilt ganz besonders für [[Insekten]], die als Pflanzenbestäuber auch eine große wirtschaftliche Bedeutung haben und an Straßenleuchten allein in Deutschland pro Jahr bzw. Sommer in elfstelliger Anzahl sterben. Darüber hinaus soll mit der Aktion das Erleben einer natürlich dunklen Nacht als Naturschauspiel und als etwas Naturschönes ermöglicht werden, das heutzutage durch den Einsatz von nächtlichem Kunstlicht an kaum mehr einem Ort der Erde erlebbar ist. In Europa und den Vereinigten Staaten sind über 99 % von der Lichtverschmutzung betroffen; weltweit mehr als 80 % der Weltbevölkerung. Damit einher geht auch der Verlust der natürlich dunklen Nacht als ein Natur- sowie Kulturgut. | + | Ziel der ''Nacht der Erde'' ist, auf die exzessive Nutzung von nächtlichem Kunstlicht und seine Folgen für Mensch, Umwelt und Natur aufmerksam zu machen und eine Sensibilisierung bezüglich der Folgen immer heller werdender Nächte zu erreichen. Diese Aktion macht damit also im Kern auf die Lichtverschmutzung ("Lichtsmog") aufmerksam. Neben den Folgen nächtlicher Beleuchtung für Lebewesen will die Aktion die Öffentlichkeit aber auch auf den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>) sowie den Ressourcen- und Energieverbrauch hinweisen, den die Nutzung von Kunstlicht mit sich bringt. Die Schädlichkeit gilt ganz besonders für [[Insekten]], die als Pflanzenbestäuber auch eine große wirtschaftliche Bedeutung haben und an Straßenleuchten allein in Deutschland pro Jahr bzw. Sommer in elfstelliger Anzahl sterben. Darüber hinaus soll mit der Aktion das Erleben einer natürlich dunklen Nacht als Naturschauspiel und als etwas Naturschönes ermöglicht werden, das heutzutage durch den Einsatz von nächtlichem Kunstlicht an kaum mehr einem Ort der Erde erlebbar ist. In Europa und den Vereinigten Staaten sind über 99 % von der Lichtverschmutzung betroffen; weltweit mehr als 80 % der Weltbevölkerung. Damit einher geht auch der Verlust der natürlich dunklen Nacht als ein Natur- sowie Kulturgut. |
| − | Die ''Nacht der Erde'' entstand aus den Aktivitäten der ehrenamtlichen Initiative "Paten der Nacht“ in Deutschland und die Ausrichtung ist europaweit bzw. mittelfristig sogar weltweit. | + | Die ''Nacht der Erde'' entstand aus den Aktivitäten der ehrenamtlichen Initiative "Paten der Nacht" in Deutschland und die Ausrichtung ist europaweit bzw. mittelfristig sogar weltweit. |
| − | "Licht aus!“ heißt es am 7. September 2021 wieder ab 22 Uhr - über 100 großen und kleine Baudenkmäler wie z.B. [[Festung Hohensalzburg]], [[Dom]], [[Salzburger Glockenspiel|Glockenspiel]] und [[Alte Residenz|Residenz]], aber auch einige Brunnen ([[Pegasusbrunnen]], [[Papagenobrunnen]], [[Wilder-Mann-Brunnen]]) bleiben für eine Nacht im Dunkeln. Die Stadt Salzburg.at<ref>[https://www.stadt-salzburg.at www.stadt-salzburg.at]</ref> beteiligt sich an der ''Nacht der Erde'' 2021, schaltet die Anstrahlungen aus und setzt somit ein Zeichen gegen die Lichtverschmutzung. | + | "Licht aus!" heißt es am 7. September 2021 wieder ab 22 Uhr - über 100 großen und kleine Baudenkmäler wie z.B. [[Festung Hohensalzburg]], [[Dom]], [[Salzburger Glockenspiel|Glockenspiel]] und [[Alte Residenz|Residenz]], aber auch einige Brunnen ([[Pegasusbrunnen]], [[Papagenobrunnen]], [[Wilder-Mann-Brunnen]]) bleiben für eine Nacht im Dunkeln. Die Stadt Salzburg.at<ref>[https://www.stadt-salzburg.at www.stadt-salzburg.at]</ref> beteiligt sich an der ''Nacht der Erde'' 2021, schaltet die Anstrahlungen aus und setzt somit ein Zeichen gegen die Lichtverschmutzung. |