Änderungen

6 Bytes entfernt ,  08:41, 2. Mär. 2023
K
Textersetzung - „““ durch „"“
Zeile 6: Zeile 6:  
In den Jugendjahren war Max Reisch ein begeisterter Skifahrer, Motorsportler ([[Skijöring]]) und Bergsteiger.  
 
In den Jugendjahren war Max Reisch ein begeisterter Skifahrer, Motorsportler ([[Skijöring]]) und Bergsteiger.  
   −
Schon sein Vater Hans August war [[1905]] und [[1906]] mit einem Motorrad der Marke "Puch Type B“ in Oberitalien auf Reisen gegangen und berichtete darüber in einer deutschen Motorradzeitung. Seine Liebe zu Reisen begann in den Jahren [[1930]] und [[1931]], in denen er eine Zwölf-Pässe- und eine Gardasee-Fahrt mit seinem Puch-Motorrad Type 175 unternahm. Die erste große Abenteuer-Expenditionsreise unternahm er im Sommer [[1932]] durch Nordafrika in die Sahara mit einer Puch-Type 250. Es war dies das erste österreichisches Motorrad in Nordafrika (wohl in ganz Afrika).  
+
Schon sein Vater Hans August war [[1905]] und [[1906]] mit einem Motorrad der Marke "Puch Type B" in Oberitalien auf Reisen gegangen und berichtete darüber in einer deutschen Motorradzeitung. Seine Liebe zu Reisen begann in den Jahren [[1930]] und [[1931]], in denen er eine Zwölf-Pässe- und eine Gardasee-Fahrt mit seinem Puch-Motorrad Type 175 unternahm. Die erste große Abenteuer-Expenditionsreise unternahm er im Sommer [[1932]] durch Nordafrika in die Sahara mit einer Puch-Type 250. Es war dies das erste österreichisches Motorrad in Nordafrika (wohl in ganz Afrika).  
    
Am [[27. Juli]] [[1933]] brach Max Reisch von [[Wien]] zu einer Indien-Expedition auf. Und zwar wieder mit einem österreichischen Motorrad, wieder mit einer Puch 250. Als Beifahrer war Herbert Tichy mit von der Partie. Diese Reise führte über 13 000 Kilometer über den Balkan, Anatolien, durch die Syrische Wüste und nach Persien auf den indischen Subkontinent! Max Reisch war der Erste, der den Landweg nach Indien mit einem Motorrad erfolgreich bewältigte.
 
Am [[27. Juli]] [[1933]] brach Max Reisch von [[Wien]] zu einer Indien-Expedition auf. Und zwar wieder mit einem österreichischen Motorrad, wieder mit einer Puch 250. Als Beifahrer war Herbert Tichy mit von der Partie. Diese Reise führte über 13 000 Kilometer über den Balkan, Anatolien, durch die Syrische Wüste und nach Persien auf den indischen Subkontinent! Max Reisch war der Erste, der den Landweg nach Indien mit einem Motorrad erfolgreich bewältigte.
Zeile 37: Zeile 37:     
==== Ein Unfall am Ende der Weltreise in Salzburg? ====
 
==== Ein Unfall am Ende der Weltreise in Salzburg? ====
Max Reisch schildert in seinem Buch über die Weltumrundung, "2 Mann und 32 PS“, als dramaturgisches Element das Ende seiner Reise mit einem Unfall bei Salzburg. Doch ganz so hatte es sich nicht zugetragen. In Wahrheit fand dieser Unfall erst am [[7. Februar]] 1937 statt. Reisch war gerade wieder zu einem seiner Vorträge über die Reise unterwegs gewesen und nicht am Ende dieser Reise, wie er in seinem Buch schreibt. Das [[Salzburger Volksblatt]] berichtete am [[8. Februar]], dass in der Nähe des damaligen "[[Flugplatz Reichenhall-Mayerhof|Flugplatzes Reichenhall-Mayerhof]], aber noch auf österreichischem Gebiet, Reisch ein Auto auf der falschen Straßenseite entgegengekommen war. Das Fahrzeug wurde dabei schwer beschädigt. Unter anderem wurde das chinesische Autokennzeichen auf einem der beiden Vorderradkotflügeln zerstört (allerdings offenbar später wieder originalgetreu hergestellt).
+
Max Reisch schildert in seinem Buch über die Weltumrundung, "2 Mann und 32 PS", als dramaturgisches Element das Ende seiner Reise mit einem Unfall bei Salzburg. Doch ganz so hatte es sich nicht zugetragen. In Wahrheit fand dieser Unfall erst am [[7. Februar]] 1937 statt. Reisch war gerade wieder zu einem seiner Vorträge über die Reise unterwegs gewesen und nicht am Ende dieser Reise, wie er in seinem Buch schreibt. Das [[Salzburger Volksblatt]] berichtete am [[8. Februar]], dass in der Nähe des damaligen "[[Flugplatz Reichenhall-Mayerhof|Flugplatzes Reichenhall-Mayerhof]]", aber noch auf österreichischem Gebiet, Reisch ein Auto auf der falschen Straßenseite entgegengekommen war. Das Fahrzeug wurde dabei schwer beschädigt. Unter anderem wurde das chinesische Autokennzeichen auf einem der beiden Vorderradkotflügeln zerstört (allerdings offenbar später wieder originalgetreu hergestellt).
    
=== 1981 ===
 
=== 1981 ===