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Die Wahl des Grafen von Schaunberg zum Erzbischof durch das [[Domkapitel]] war durch einen zuvor abgeschlossenen Geheimvertrag mit Kaiser Friedrich III. (1415–1493), der auch Taufpate von Friedrich war, zur Farce geworden. Es wurden vom Kaiser von Friedrich von Schaunberg besondere Fähigkeiten erwartet, das von Kriegen und Krisen gezeichnete Land in Bedächtigkeit sicher zu lenken.  
 
Die Wahl des Grafen von Schaunberg zum Erzbischof durch das [[Domkapitel]] war durch einen zuvor abgeschlossenen Geheimvertrag mit Kaiser Friedrich III. (1415–1493), der auch Taufpate von Friedrich war, zur Farce geworden. Es wurden vom Kaiser von Friedrich von Schaunberg besondere Fähigkeiten erwartet, das von Kriegen und Krisen gezeichnete Land in Bedächtigkeit sicher zu lenken.  
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Die Wahl von Friedrich zum Erzbischof erwies sich aber als Tiefpunkt der Geschichte des [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistums]]. Der Kaiser demütigte Friedrich, indem er, dies erkennend, tief enttäuscht vor versammeltem Hofstaat über Friedrich sagte: "Dieser ist so ein Bischof wie ein Schwein ein Briefträger."  
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Die Wahl von Friedrich zum Erzbischof erwies sich aber als Tiefpunkt der Geschichte des [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistums]]. Der Kaiser demütigte Friedrich, indem er, dies erkennend, tief enttäuscht vor versammeltem [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] über Friedrich sagte: "Dieser ist so ein Bischof wie ein Schwein ein Briefträger."  
    
Er war dem weiblichen Geschlecht sehr zugetan und benutzte den von [[Bernhard von Rohr]] gebauten geheimen Gang zu seinen Konkubinen häufig. Eine dieser ehebrecherischen Mätressen führte dabei – sich selbst bereichernd – wesentlich die Staatsgeschäfte mit, indem sie regelmäßig Ämter und Lehen verlieh.  
 
Er war dem weiblichen Geschlecht sehr zugetan und benutzte den von [[Bernhard von Rohr]] gebauten geheimen Gang zu seinen Konkubinen häufig. Eine dieser ehebrecherischen Mätressen führte dabei – sich selbst bereichernd – wesentlich die Staatsgeschäfte mit, indem sie regelmäßig Ämter und Lehen verlieh.  

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