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Im [[Krumltal]] in [[Rauris]] verbarrikadierte Anfang Juli [[2020]] der Landwirt [[Hermann Höllwart (Rauris)|Hermann Höllwart]] den Zugang auf seine Alm für Wanderer, die dort einen beliebten Wanderweg benützen. Der Fall aus dem Krumltal ist nach dem Kuhurteil<ref>Am 28. Juli 2014 war im Tiroler Pinnistal eine 45-jährige Deutsche, die mit ihren Hund unterwegs war, von Kühen zu Tode getrampelt worden. Nach jahrelangem Rechtsstreit erging im Februar 2019 in einem Zivilprozess das Urteil, wonach der Bauer dem Witwer und dem Sohn rund 180.000 Euro sowie eine monatliche Rente zahlen muss. Das Urteil in erster Instanz hat zu Verunsicherung bei Bauern und Freizeitaktiven geführt.</ref> österreichweit der erste, in dem ein Grundbesitzer den Weg im Almgebiet versperrt.   
 
Im [[Krumltal]] in [[Rauris]] verbarrikadierte Anfang Juli [[2020]] der Landwirt [[Hermann Höllwart (Rauris)|Hermann Höllwart]] den Zugang auf seine Alm für Wanderer, die dort einen beliebten Wanderweg benützen. Der Fall aus dem Krumltal ist nach dem Kuhurteil<ref>Am 28. Juli 2014 war im Tiroler Pinnistal eine 45-jährige Deutsche, die mit ihren Hund unterwegs war, von Kühen zu Tode getrampelt worden. Nach jahrelangem Rechtsstreit erging im Februar 2019 in einem Zivilprozess das Urteil, wonach der Bauer dem Witwer und dem Sohn rund 180.000 Euro sowie eine monatliche Rente zahlen muss. Das Urteil in erster Instanz hat zu Verunsicherung bei Bauern und Freizeitaktiven geführt.</ref> österreichweit der erste, in dem ein Grundbesitzer den Weg im Almgebiet versperrt.   
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Solange es keine Rechtssicherheit für ihn und seinen Sohn gibt, der die Alm gepachtet hat, will Hermann Höllwart an seiner Barrikade nichts verändern. "''Es muss klar sein, dass ein Wanderer, der sich auf einem Privatgrundstück wie auf unserer Alm bewegt, für sich selbst verantwortlich ist.''Höllwart erzählt auch, wie es überhaupt so weit gekommen ist: "''Wir betreiben dort Mutterkuhhaltung mit Charolais-Kühen. Sie haben einen ausgeprägten Mutterinstinkt und passen sehr auf ihre Kälber auf. Mein Sohn und ich waren auf der Alm, um nach den Tieren zu sehen, als wir Folgendes beobachteten: Ein Paar – Wanderer – setzte sein Kind auf eines der Kälber, um es so zu fotografieren und zu filmen. Wir, mein Sohn und ich, waren so weit weg, dass wir ihnen nicht helfen hätten können'', schildert der Landwirt.  
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Solange es keine Rechtssicherheit für ihn und seinen Sohn gibt, der die Alm gepachtet hat, will Hermann Höllwart an seiner Barrikade nichts verändern. "''Es muss klar sein, dass ein Wanderer, der sich auf einem Privatgrundstück wie auf unserer Alm bewegt, für sich selbst verantwortlich ist.''" Höllwart erzählt auch, wie es überhaupt so weit gekommen ist: "''Wir betreiben dort Mutterkuhhaltung mit Charolais-Kühen. Sie haben einen ausgeprägten Mutterinstinkt und passen sehr auf ihre Kälber auf. Mein Sohn und ich waren auf der Alm, um nach den Tieren zu sehen, als wir Folgendes beobachteten: Ein Paar – Wanderer – setzte sein Kind auf eines der Kälber, um es so zu fotografieren und zu filmen. Wir, mein Sohn und ich, waren so weit weg, dass wir ihnen nicht helfen hätten können''", schildert der Landwirt.  
    
Hinweisschilder zum richtigen Verhalten gegenüber Weidevieh seien vorhanden gewesen. Der Zufall wollte es, dass das Kalb aufstand, das Kind abwarf und sich in  Richtung Mutterkuh auf den Weg machte. Denn die hatte sich schon in Richtung ihres Kalbes in Bewegung gesetzt, um es zu verteidigen. "''Wäre da tatsächlich etwas
 
Hinweisschilder zum richtigen Verhalten gegenüber Weidevieh seien vorhanden gewesen. Der Zufall wollte es, dass das Kalb aufstand, das Kind abwarf und sich in  Richtung Mutterkuh auf den Weg machte. Denn die hatte sich schon in Richtung ihres Kalbes in Bewegung gesetzt, um es zu verteidigen. "''Wäre da tatsächlich etwas

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