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→‎Pfrenger: Bilddatei Pfrenger, Hollersbachtal 15
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Der Stall ist das Rückgrat der Vieh- und Milchwirtschaft auf den Almen. Er diente (und dient) in erster Linie zum Melken der Kühe. Die Ställe sind entweder mit einem eigenen Trakt oder im Untergeschoß der Sennhütten untergebracht oder stehen frei neben dem Senngebäude. Der Boden bestand früher aus fest gestampfter Erde oder aus dem sog. „Stecklboden“, der aus Aststücken, die senkrecht in den Boden getrieben wurden, gestaltet wurde. Der frei errichtete Stall wurde in ähnlicher Bauweise wie das Senngebäude konstruiert. Frei stehende Ställe verfügten meist über große Grundflächen. Sie sind heute meist verfallen. Die kleinsten Ställe hatten eine Grundfläche von bis 25 m² und dienten als Kälber oder Schweinestall, oder auch als Unterstand für Ziegen und Hühner. Rinderställe waren bis zu zehnmal so groß.
 
Der Stall ist das Rückgrat der Vieh- und Milchwirtschaft auf den Almen. Er diente (und dient) in erster Linie zum Melken der Kühe. Die Ställe sind entweder mit einem eigenen Trakt oder im Untergeschoß der Sennhütten untergebracht oder stehen frei neben dem Senngebäude. Der Boden bestand früher aus fest gestampfter Erde oder aus dem sog. „Stecklboden“, der aus Aststücken, die senkrecht in den Boden getrieben wurden, gestaltet wurde. Der frei errichtete Stall wurde in ähnlicher Bauweise wie das Senngebäude konstruiert. Frei stehende Ställe verfügten meist über große Grundflächen. Sie sind heute meist verfallen. Die kleinsten Ställe hatten eine Grundfläche von bis 25 m² und dienten als Kälber oder Schweinestall, oder auch als Unterstand für Ziegen und Hühner. Rinderställe waren bis zu zehnmal so groß.
 
=====Pfrenger=====
 
=====Pfrenger=====
Pfrenger sind [[Pferch]]e, in denen das Vieh, zu seinem Schutz und um es zusammen zu halten, nachts und bei Schneefall und während Gewittern untergebracht wurde. Ihre Bauweise orientierte sich am Gelände und war nicht streng rechteckig. Sie lagen an einem zentralen Punkt der Almfläche und in der Nähe einer Wasserstelle. Pfrenger sind letzte Reste ursprünglichster Almwirtschaft, in der es noch keine überdachten Stallgebäude gab. Beispielsweise im Tauerntal bei Mallnitz sind die Überreste von alten Pferchen meist in Höhen von 2 000 [[m ü. A.]] zu finden. Sie markieren dort die oberste Stufe der Almwirtschaft.  
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[[Datei:Pfrenger, Hollersbachtal 15.jpg|thumb|Ehemalige, auch heute noch fast intakte Pferchanlage im Hollersbachtal]]
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Pfrenger sind [[Pferch]]e, in denen das Vieh, zu seinem Schutz und um es zusammen zu halten, nachts und bei Schneefall und während Gewittern untergebracht wurde. Ihre Bauweise orientierte sich am Gelände und war nicht streng rechteckig. Sie lagen an einem zentralen Punkt der Almfläche und in der Nähe einer Wasserstelle. Pfrenger sind letzte Reste ursprünglichster Almwirtschaft, in der es noch keine überdachten Stallgebäude gab. Beispielsweise im Tauerntal bei Mallnitz sind die Überreste von alten Pferchen meist in Höhen von 2 000 [[m ü. A.]] zu finden. Sie markieren dort die oberste Stufe der Almwirtschaft.
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=====Einfacher Unterstand=====
 
=====Einfacher Unterstand=====
 
Einfache Unterstände für Hirten und für Mäher in der Zeit der Bergmahd dienten meist nur für wenige Tage ihrem Zweck und waren mehr als schlicht. Solche Unterstände sind die einfachsten Formen von Almgebäuden. Hirtenunterstände bestanden aus einem einzigen Raum, oft nicht größer als 2 m² und kaum mannshoch.  
 
Einfache Unterstände für Hirten und für Mäher in der Zeit der Bergmahd dienten meist nur für wenige Tage ihrem Zweck und waren mehr als schlicht. Solche Unterstände sind die einfachsten Formen von Almgebäuden. Hirtenunterstände bestanden aus einem einzigen Raum, oft nicht größer als 2 m² und kaum mannshoch.  
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