Obwohl Karl Kainberger noch nie ein Spiel für die österreichische Amateur-Nationalmannschaft bestritten hatte, wurde er vom damaligen Trainer James Hogan für den Kader zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin nominiert. Nachdem Josef Kitzmüller nach dem Skandalspiel im Viertelfinale gegen Peru, welches als Forfait-Sieg für Österreich gewertet wurde, verletzungsbedingt für das Halbfinale gegen Polen ausfiel, sprang Karl Kainberger für ihn auf der linken Verbinderposition ein. Vor 100.000 Zuschauern brachte der Salzburger Stürmer nach einem Hofmeister-Zuspiel Österreich mit 1:0 in Front, das mit einem 3:1-Sieg schließlich das Finale erreichte. Der Stürmer wurde nun von Hogan auch für das olympische Finale, welches 1:2 in der Verlängerung an Italien verloren ging, aufgestellt. Er wird in den meisten Statistiken als Schütze des einzigen österreichischen Tores zum zwischenzeitlichen 1:1 geführt. In Presseberichten von 1936 wird allerdings Franz Fuchsberger als Torschütze und Karl Kainberger als Vorlagengeber genannt, was Kainberger auch selbst in einem SN-Interview [[1996]] bestätigte. | Obwohl Karl Kainberger noch nie ein Spiel für die österreichische Amateur-Nationalmannschaft bestritten hatte, wurde er vom damaligen Trainer James Hogan für den Kader zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin nominiert. Nachdem Josef Kitzmüller nach dem Skandalspiel im Viertelfinale gegen Peru, welches als Forfait-Sieg für Österreich gewertet wurde, verletzungsbedingt für das Halbfinale gegen Polen ausfiel, sprang Karl Kainberger für ihn auf der linken Verbinderposition ein. Vor 100.000 Zuschauern brachte der Salzburger Stürmer nach einem Hofmeister-Zuspiel Österreich mit 1:0 in Front, das mit einem 3:1-Sieg schließlich das Finale erreichte. Der Stürmer wurde nun von Hogan auch für das olympische Finale, welches 1:2 in der Verlängerung an Italien verloren ging, aufgestellt. Er wird in den meisten Statistiken als Schütze des einzigen österreichischen Tores zum zwischenzeitlichen 1:1 geführt. In Presseberichten von 1936 wird allerdings Franz Fuchsberger als Torschütze und Karl Kainberger als Vorlagengeber genannt, was Kainberger auch selbst in einem SN-Interview [[1996]] bestätigte. |