Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Textersetzung - „““ durch „"“
Zeile 3: Zeile 3:     
== Karriere ==
 
== Karriere ==
Karl Kainberger spielte gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[Eduard Kainberger|Edi]], [[Ernst Bacher]] und dem Wiener [[Adolf Laudon]] beim [[Salzburger AK 1914|SAK 1914]] in der damaligen Salzburger Landesmeisterschaft. Die Liga war damals auf Amateurbasis ausgerichtet und stand nicht mit der professionellen österreichischen Meisterschaft in Verbindung, die sich zur damaligen Zeit nur auf den Wiener Raum beschränkte. Mit den [[Nonntal]]ern gewann Karl Kainberger mehrmals die Landesmeisterschaft und erreichte drei Mal das Finale der österreichischen Amateurmeisterschaften. Doch sowohl die Finalspiele gegen den Grazer Sportklub "Sturm“ [[1934]], den Badener Athletiksport-Club [[1935]] und gegen die Postsportvereinigung Wien [[1937]] gingen verloren.  
+
Karl Kainberger spielte gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[Eduard Kainberger|Edi]], [[Ernst Bacher]] und dem Wiener [[Adolf Laudon]] beim [[Salzburger AK 1914|SAK 1914]] in der damaligen Salzburger Landesmeisterschaft. Die Liga war damals auf Amateurbasis ausgerichtet und stand nicht mit der professionellen österreichischen Meisterschaft in Verbindung, die sich zur damaligen Zeit nur auf den Wiener Raum beschränkte. Mit den [[Nonntal]]ern gewann Karl Kainberger mehrmals die Landesmeisterschaft und erreichte drei Mal das Finale der österreichischen Amateurmeisterschaften. Doch sowohl die Finalspiele gegen den Grazer Sportklub "Sturm" [[1934]], den Badener Athletiksport-Club [[1935]] und gegen die Postsportvereinigung Wien [[1937]] gingen verloren.  
    
Obwohl Karl Kainberger noch nie ein Spiel für die österreichische Amateur-Nationalmannschaft bestritten hatte, wurde er vom damaligen Trainer James Hogan für den Kader zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin nominiert. Nachdem Josef Kitzmüller nach dem Skandalspiel im Viertelfinale gegen Peru, welches als Forfait-Sieg für Österreich gewertet wurde, verletzungsbedingt für das Halbfinale gegen Polen ausfiel, sprang Karl Kainberger für ihn auf der linken Verbinderposition ein. Vor 100.000 Zuschauern brachte der Salzburger Stürmer nach einem Hofmeister-Zuspiel Österreich mit 1:0 in Front, das mit einem 3:1-Sieg schließlich das Finale erreichte. Der Stürmer wurde nun von Hogan auch für das olympische Finale, welches 1:2 in der Verlängerung an Italien verloren ging, aufgestellt. Er wird in den meisten Statistiken als Schütze des einzigen österreichischen Tores zum zwischenzeitlichen 1:1 geführt. In Presseberichten von 1936 wird allerdings Franz Fuchsberger als Torschütze und Karl Kainberger als Vorlagengeber genannt, was Kainberger auch selbst in einem SN-Interview [[1996]] bestätigte.
 
Obwohl Karl Kainberger noch nie ein Spiel für die österreichische Amateur-Nationalmannschaft bestritten hatte, wurde er vom damaligen Trainer James Hogan für den Kader zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin nominiert. Nachdem Josef Kitzmüller nach dem Skandalspiel im Viertelfinale gegen Peru, welches als Forfait-Sieg für Österreich gewertet wurde, verletzungsbedingt für das Halbfinale gegen Polen ausfiel, sprang Karl Kainberger für ihn auf der linken Verbinderposition ein. Vor 100.000 Zuschauern brachte der Salzburger Stürmer nach einem Hofmeister-Zuspiel Österreich mit 1:0 in Front, das mit einem 3:1-Sieg schließlich das Finale erreichte. Der Stürmer wurde nun von Hogan auch für das olympische Finale, welches 1:2 in der Verlängerung an Italien verloren ging, aufgestellt. Er wird in den meisten Statistiken als Schütze des einzigen österreichischen Tores zum zwischenzeitlichen 1:1 geführt. In Presseberichten von 1936 wird allerdings Franz Fuchsberger als Torschütze und Karl Kainberger als Vorlagengeber genannt, was Kainberger auch selbst in einem SN-Interview [[1996]] bestätigte.

Navigationsmenü