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[[Datei:Bischofshofen Hüttau Ennstalbahn.jpg|thumb| [[Ennstalbahn]] 1928: Arbeiter bei der Kabelverlegung durch Fa. Ing. A. Spritzer, Aktiengesellschaft für Bauwesen.]]
 
[[Datei:Bischofshofen Hüttau Ennstalbahn.jpg|thumb| [[Ennstalbahn]] 1928: Arbeiter bei der Kabelverlegung durch Fa. Ing. A. Spritzer, Aktiengesellschaft für Bauwesen.]]
 
===Zum Ortsnamen===
 
===Zum Ortsnamen===
Der Ortsname der Gemeinde gehört zur Gruppe der aus der Natur gebildeten Stellennamen. Er setzt sich aus dem Gewässernamen "Au“ (ahd. ''ouwa'', mhd. ''ouwe'' für Wasser bzw. von Wasser umgebenes Land) und dem aus dem Bergbau stammenden Appellativ "Hütt“ (für Hütte[n] = Sammel- und Verarbeitungsstellen für die ausgebrochenen Erze) zusammen. Der Name wird betont ausgesprochen und lautet im Dialekt "Hit'''au'''(unbetont wäre beispielsweise "Floch'''a'''für Flachau).
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Der Ortsname der Gemeinde gehört zur Gruppe der aus der Natur gebildeten Stellennamen. Er setzt sich aus dem Gewässernamen "Au" (ahd. ''ouwa'', mhd. ''ouwe'' für Wasser bzw. von Wasser umgebenes Land) und dem aus dem Bergbau stammenden Appellativ "Hütt" (für Hütte[n] = Sammel- und Verarbeitungsstellen für die ausgebrochenen Erze) zusammen. Der Name wird betont ausgesprochen und lautet im Dialekt "Hit'''au'''" (unbetont wäre beispielsweise "Floch'''a'''" für Flachau).
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Zeitlich beginnen die "Au“-Namen mit den großen Waldschenkungen der [[Salzburger Erzbischöfe]] im [[11. Jahrhundert|11.]] und [[12. Jahrhundert]] an die Stifte [[Benediktinerstift Admont|Admont]] (Flachau) und [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] (Abtenau), sowie an das [[Domkapitel]] (Scheffau-Tal). Allgemein zählen die "Au“-Namen als Zeugen der großen Kolonisation, die bis in das [[13. Jahrhundert|13.]] und [[14. Jahrhundert]] fortgesetzt wurde.  
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Zeitlich beginnen die "Au"-Namen mit den großen Waldschenkungen der [[Salzburger Erzbischöfe]] im [[11. Jahrhundert|11.]] und [[12. Jahrhundert]] an die Stifte [[Benediktinerstift Admont|Admont]] (Flachau) und [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] (Abtenau), sowie an das [[Domkapitel]] (Scheffau-Tal). Allgemein zählen die "Au"-Namen als Zeugen der großen Kolonisation, die bis in das [[13. Jahrhundert|13.]] und [[14. Jahrhundert]] fortgesetzt wurde.  
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Die älteste urkundliche Erwähnung des "Gutes Hüttawe“ stammt aus dem [[Admonter Stiftsurbar]] aus dem Jahr [[1325]]. Bereits [[1170]], also 155 Jahre zuvor wurde jedoch schon das Gut Fritzwald in dieser Gegend erwähnt. [[1451]] findet sich die Namensform "Hüt(t)aw“ wobei das "w“ damals als "u“ ausgesprochen wurde und sich der Ortsname damit bis heute nur noch unwesentlich in seiner schriftlichen Form veränderte. [[Hannsen Goldseysn]], ein erzbischöflicher Pfennigmeister des [[15. Jahrhundert]]s hielt in seinen noch heute erhaltenen Reisekostenabrechnungen aber auch die Form "Hytta“ schriftlich fest.
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Die älteste urkundliche Erwähnung des "Gutes Hüttawe" stammt aus dem [[Admonter Stiftsurbar]] aus dem Jahr [[1325]]. Bereits [[1170]], also 155 Jahre zuvor wurde jedoch schon das Gut Fritzwald in dieser Gegend erwähnt. [[1451]] findet sich die Namensform "Hüt(t)aw" wobei das "w" damals als "u" ausgesprochen wurde und sich der Ortsname damit bis heute nur noch unwesentlich in seiner schriftlichen Form veränderte. [[Hannsen Goldseysn]], ein erzbischöflicher Pfennigmeister des [[15. Jahrhundert]]s hielt in seinen noch heute erhaltenen Reisekostenabrechnungen aber auch die Form "Hytta" schriftlich fest.
    
===Allgemeines===
 
===Allgemeines===

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