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| | == Das Museum == | | == Das Museum == |
| − | Die Hochofenanlage in Bundschuh stellt ein Wirtschaftsdenkmal aus dem industriellen Bereich und eine montanhistorische Besonderheit dar. [[1975]] wurde er vom [[Verein zur Erhaltung der Schmelzanlage Bundschuh]] erstmals restauriert. Seit [[1984]] ist in der "Franzenshütte“, Gebläsehaus der Schmelzanlage, ein sehenswertes "Hochofenmuseum Franzenshütte“ eingerichtet. | + | Die Hochofenanlage in Bundschuh stellt ein Wirtschaftsdenkmal aus dem industriellen Bereich und eine montanhistorische Besonderheit dar. [[1975]] wurde er vom [[Verein zur Erhaltung der Schmelzanlage Bundschuh]] erstmals restauriert. Seit [[1984]] ist in der "Franzenshütte", Gebläsehaus der Schmelzanlage, ein sehenswertes "Hochofenmuseum Franzenshütte" eingerichtet. |
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| | Im Museum werden interessante Gerätschaften, Knappengezähe (Werkzeug), Stollenfundstücke, eine Bergschmiede, Schlitten für den Erz- und Kohlebetrieb, Lungauer Mineralien, Bundschuher Roheisen und vieles andere mehr gezeigt. Der Besucher erhält einen Einblick in die Arbeitswelt der Bergleute um 1860. Mit Röstöfen, Teilen des Kohlenbarrens, Gebläsehaus, Hochofen, Gewerken- und Personalhaus, Gasthaus für die Hüttenarbeiter und dem Kalkofen ist es ein weitgehend vollständiges Industrie-Ensemble und steht unter Denkmalschutz. | | Im Museum werden interessante Gerätschaften, Knappengezähe (Werkzeug), Stollenfundstücke, eine Bergschmiede, Schlitten für den Erz- und Kohlebetrieb, Lungauer Mineralien, Bundschuher Roheisen und vieles andere mehr gezeigt. Der Besucher erhält einen Einblick in die Arbeitswelt der Bergleute um 1860. Mit Röstöfen, Teilen des Kohlenbarrens, Gebläsehaus, Hochofen, Gewerken- und Personalhaus, Gasthaus für die Hüttenarbeiter und dem Kalkofen ist es ein weitgehend vollständiges Industrie-Ensemble und steht unter Denkmalschutz. |
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| | Wesentliche Teile des Projektes sind: | | Wesentliche Teile des Projektes sind: |
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| − | a) die Einhausung des "Winderhitzers“ durch einen neuen Verbindungstrakt zwischen Hochofen und Gebläsehaus; | + | a) die Einhausung des "Winderhitzers" durch einen neuen Verbindungstrakt zwischen Hochofen und Gebläsehaus; |
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| | b) zur Sicherung der Besucher die Verlegung des Haupteingangs des Museums, der derzeit an der vorbeiführenden Landesstraße liegt, mit neuem Kassenbereich; | | b) zur Sicherung der Besucher die Verlegung des Haupteingangs des Museums, der derzeit an der vorbeiführenden Landesstraße liegt, mit neuem Kassenbereich; |
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| − | c) Fortsetzung der Sanierung des Hochofens im Bereich des "Gichtbodens“: Herstellungder ursprünglichen Form, um dem Besucher den direkten Zutritt zur Arbeitsfläche, von der aus der Hochofen beschickt wurde, zu ermöglichen; | + | c) Fortsetzung der Sanierung des Hochofens im Bereich des "Gichtbodens": Herstellungder ursprünglichen Form, um dem Besucher den direkten Zutritt zur Arbeitsfläche, von der aus der Hochofen beschickt wurde, zu ermöglichen; |
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| − | d) ein Wasserrad, das als Antrieb für das Gebläse zum "Winderhitzer“ diente, soll ersetzt werden; | + | d) ein Wasserrad, das als Antrieb für das Gebläse zum "Winderhitzer" diente, soll ersetzt werden; |
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| | e) Um- bzw. Neugestaltung des Museums mit museumspädagogischen Maßnahmen. | | e) Um- bzw. Neugestaltung des Museums mit museumspädagogischen Maßnahmen. |