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Hans Wagner war Telegraphist der [[Österreichische Bundesbahnen|k.k. Staatsbahnen]]. 1911 übersiedelte er nach Salzburg.  
 
Hans Wagner war Telegraphist der [[Österreichische Bundesbahnen|k.k. Staatsbahnen]]. 1911 übersiedelte er nach Salzburg.  
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Hier  betätigte er sich politisch im Vereins- und Pressewesen. 1913 gründete er die Ortsgruppe Salzburg des "Allgemeinen Deutschen Gewerksvereins“, dessen Obmann er wurde.
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Hier  betätigte er sich politisch im Vereins- und Pressewesen. 1913 gründete er die Ortsgruppe Salzburg des "Allgemeinen Deutschen Gewerksvereins", dessen Obmann er wurde.
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[[1912]] gründete er die Wochenzeitung "Deutscher Volksruf“, mit dem Untertitel "Organ der deutschen Arbeitnehmer des Kronlandes Salzburg“, die daraufhin das Sprachrohr der Deutschen Arbeiterpartei (ab 1918: [[DNSAP|Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei]] [DNSAP]) Salzburgs wurde. In der am 30. November 1912 erschienenen Probenummer wurde der neuen Zeitung das Ziel gesteckt, die "arbeitenden Massen“ – zu denen außer den Handarbeitern auch Angestellte, Beamte, Lehrer, Kleingewerbetreibende und Kleinbauern gerechnet wurden – für das "nationale Leben“ zu gewinnen. Das ideologische Programm war antimarxistisch, antisemitisch und "deutschnational“. 1912 bis 1914 und 1919/20 war Hans Wagner Herausgeber und Redakteur dieser Zeitung.
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[[1912]] gründete er die Wochenzeitung "Deutscher Volksruf", mit dem Untertitel "Organ der deutschen Arbeitnehmer des Kronlandes Salzburg", die daraufhin das Sprachrohr der Deutschen Arbeiterpartei (ab 1918: [[DNSAP|Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei]] [DNSAP]) Salzburgs wurde. In der am 30. November 1912 erschienenen Probenummer wurde der neuen Zeitung das Ziel gesteckt, die "arbeitenden Massen" – zu denen außer den Handarbeitern auch Angestellte, Beamte, Lehrer, Kleingewerbetreibende und Kleinbauern gerechnet wurden – für das "nationale Leben" zu gewinnen. Das ideologische Programm war antimarxistisch, antisemitisch und "deutschnational". 1912 bis 1914 und 1919/20 war Hans Wagner Herausgeber und Redakteur dieser Zeitung.
    
1914 bis 1918? leistete er im [[Ersten Weltkrieg]] Kriegsdienst.
 
1914 bis 1918? leistete er im [[Ersten Weltkrieg]] Kriegsdienst.
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* 1919 Mitglied des [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderates der Stadt Salzburg]]; diese Funktion legte er Anfang Dezember 1919 wegen Arbeitsüberlastung zurück.
 
* 1919 Mitglied des [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderates der Stadt Salzburg]]; diese Funktion legte er Anfang Dezember 1919 wegen Arbeitsüberlastung zurück.
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Der Anschlussprogrammatik seiner Partei gab Wagner auf einer Kundgebung im Jahr 1920 wie folgt Ausdruck: "Uns National-Sozialisten ist es und war es gleich, ob Deutschland monarchistisch, republikanisch oder bolschewistisch ist, wir wollen zum Deutschen Reich!
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Der Anschlussprogrammatik seiner Partei gab Wagner auf einer Kundgebung im Jahr 1920 wie folgt Ausdruck: "Uns National-Sozialisten ist es und war es gleich, ob Deutschland monarchistisch, republikanisch oder bolschewistisch ist, wir wollen zum Deutschen Reich!"
    
1920 war er Beamter der Alpenländischen Exportgesellschaft und wurde er wegen des Verdachtes des Kettenhandels mit Zigaretten und Papier strafrechtlich belangt. Dies führte zur Niederlegung seiner politischen Funktionen. 1921 wurde er freigesprochen.
 
1920 war er Beamter der Alpenländischen Exportgesellschaft und wurde er wegen des Verdachtes des Kettenhandels mit Zigaretten und Papier strafrechtlich belangt. Dies führte zur Niederlegung seiner politischen Funktionen. 1921 wurde er freigesprochen.
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In die Politik kehrte er jedoch vorerst nicht zurück. Er erwarb seinen Lebensunterhalt als Kaufmann, übersiedelte 1925 nach Wien und trat dort 1928 in den Dienst der Wiener Bezirkskrankenkasse (später: ''Allgemeine Ortskrankenkasse'' bzw. ''Wiener Gebietskrankenkasse'').
 
In die Politik kehrte er jedoch vorerst nicht zurück. Er erwarb seinen Lebensunterhalt als Kaufmann, übersiedelte 1925 nach Wien und trat dort 1928 in den Dienst der Wiener Bezirkskrankenkasse (später: ''Allgemeine Ortskrankenkasse'' bzw. ''Wiener Gebietskrankenkasse'').
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1928 bis 1932 war er für die (aus [[Christlichsoziale Partei|Christlichsozialen]], [[Großdeutsche Volkspartei|Großdeutschen]] und DNSAP [Riehl- und Schulz-Gruppe] gebildete) "Einheitsliste“<ref>Vgl. zu dieser den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalratswahl_in_%C3%96sterreich_1927 ''"Nationalratswahl in Österreich 1927“''.]</ref> Mitglied der Bezirksvertretung von Wien-Währing; 1928/29 gehörte er dem Gemeinsamen Ausschuss der Großdeutschen Volkspartei und der Deutschen Nationalsozialistischen Partei an. 1938 bis 1940 war er Kreisredner der Deutschen Arbeitsfront<ref>Vgl. zu dieser den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Arbeitsfront ''"Deutsche Arbeitsfront“''.]</ref>. 1942 trat er der [[NSDAP]] bei.
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1928 bis 1932 war er für die (aus [[Christlichsoziale Partei|Christlichsozialen]], [[Großdeutsche Volkspartei|Großdeutschen]] und DNSAP [Riehl- und Schulz-Gruppe] gebildete) "Einheitsliste"<ref>Vgl. zu dieser den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalratswahl_in_%C3%96sterreich_1927 ''"Nationalratswahl in Österreich 1927"''.]</ref> Mitglied der Bezirksvertretung von Wien-Währing; 1928/29 gehörte er dem Gemeinsamen Ausschuss der Großdeutschen Volkspartei und der Deutschen Nationalsozialistischen Partei an. 1938 bis 1940 war er Kreisredner der Deutschen Arbeitsfront<ref>Vgl. zu dieser den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Arbeitsfront ''"Deutsche Arbeitsfront"''.]</ref>. 1942 trat er der [[NSDAP]] bei.
    
==Quellen ==
 
==Quellen ==