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=== Nissens Adelstitel ===
 
=== Nissens Adelstitel ===
Der Adelstitel war eine Erfindung seiner Frau Constanze. Vermutlich erhoffte sie sich dadurch einen besseren Verkauf der Mozart-Biographie. - G. N. Nissen war dänischer Diplomat; es war in seiner Zeit nicht unüblich, besonders mit einer höheren Stellung im Militär oder im diplomatischen Dienst, dem Familiennamen ein "von“ hinzuzufügen. Immerhin war er dänischer Staatsrat und Ritter des Dannebrog-Ordens und wurde wahrscheinlich von anderen "dienstlich“ durchaus mit "von“ angeredet. Allerdings heißt es auch [in der dänischen Wikipedia.dk ], als Nissen nach 1790 seine erste Anstellung als einziger Mitarbeiter des dänischen Gesandten, dem Herzog von Holstein, beim deutschen Reichstag in Regensburg hatte, dass er nur geringen Lohn bekam (wie damals üblich für Diplomaten), aber eben als Nicht-Adeliger weitgehend mittellos war. 1793 wurde er dann Legationssekretär in Wien und 1805 dort selbst diplomatischer Vertreter Dänemarks. Es spielt vielleicht auch hinein, dass es (ohne nachweisbare Verbindung zu G. N. Nissen) eine dänische Familie Nissen oder Nissen-Benzon in Südjütland gab, die 1710 geadelt wurde. "Nissen“ (Sohn des Nis, Niels) ist in Südjütland ein häufiger und verbreiteter Name.
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Der Adelstitel war eine Erfindung seiner Frau Constanze. Vermutlich erhoffte sie sich dadurch einen besseren Verkauf der Mozart-Biographie. - G. N. Nissen war dänischer Diplomat; es war in seiner Zeit nicht unüblich, besonders mit einer höheren Stellung im Militär oder im diplomatischen Dienst, dem Familiennamen ein "von" hinzuzufügen. Immerhin war er dänischer Staatsrat und Ritter des Dannebrog-Ordens und wurde wahrscheinlich von anderen "dienstlich" durchaus mit "von" angeredet. Allerdings heißt es auch [in der dänischen Wikipedia.dk ], als Nissen nach 1790 seine erste Anstellung als einziger Mitarbeiter des dänischen Gesandten, dem Herzog von Holstein, beim deutschen Reichstag in Regensburg hatte, dass er nur geringen Lohn bekam (wie damals üblich für Diplomaten), aber eben als Nicht-Adeliger weitgehend mittellos war. 1793 wurde er dann Legationssekretär in Wien und 1805 dort selbst diplomatischer Vertreter Dänemarks. Es spielt vielleicht auch hinein, dass es (ohne nachweisbare Verbindung zu G. N. Nissen) eine dänische Familie Nissen oder Nissen-Benzon in Südjütland gab, die 1710 geadelt wurde. "Nissen" (Sohn des Nis, Niels) ist in Südjütland ein häufiger und verbreiteter Name.
    
== Werk ==
 
== Werk ==

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