Wimmer besuchte das [[Privatgymnasium Liefering]], von wo aus er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Er diente beim [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|k.k. Infanterieregiment Nr. 59 "Erzherzog Rainer“]] an der Südfront und wurde mit der Großen Silbernen Tapferkeitsmedaille dekoriert. Eine militärische Art behielt er auch als Zivilist bei.
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Wimmer besuchte das [[Privatgymnasium Liefering]], von wo aus er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Er diente beim [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|k.k. Infanterieregiment Nr. 59 "Erzherzog Rainer"]] an der Südfront und wurde mit der Großen Silbernen Tapferkeitsmedaille dekoriert. Eine militärische Art behielt er auch als Zivilist bei.
Er studierte Theologie und empfing die Priesterweihe am [[25. Juli]] [[1925]].
Er studierte Theologie und empfing die Priesterweihe am [[25. Juli]] [[1925]].
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* von 1946 bis [[1976]] als Regens in [[Wallfahrtskirche Maria Kirchental|Maria Kirchental]].
* von 1946 bis [[1976]] als Regens in [[Wallfahrtskirche Maria Kirchental|Maria Kirchental]].
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In der [[NS-Zeit]] konnte er zwar die Schließung der Schule nicht verhindern, aber erreichen, dass sie (statt in eine NS-Schule) in eine Kaserne umgewandelt wurde und die Ordensangehörigen weiter hier wohnen durften. Er selbst residierte seit [[1938]] in [[Kirchental]], wo er als Priester, Schriftleiter der "Liebfrauenmonatshefte“ sowie Wirtschafter wirkte. Ein Beispiel seines ausgeprägten Humors gibt die Anekdote, wie er – selbst als Obstbauer erfolglos – eines Abends Äpfel und Birnen an die unfruchtbaren Zweige band und anderntags mit diebischem Vergnügen Wallfahrerinnen sagen hörte: "''Na so was! Schauts euch dös an: so schöns Obst in Kirchental! Da sieht man halt den Segen der Gottesmutter!''“
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In der [[NS-Zeit]] konnte er zwar die Schließung der Schule nicht verhindern, aber erreichen, dass sie (statt in eine NS-Schule) in eine Kaserne umgewandelt wurde und die Ordensangehörigen weiter hier wohnen durften. Er selbst residierte seit [[1938]] in [[Kirchental]], wo er als Priester, Schriftleiter der "Liebfrauenmonatshefte" sowie Wirtschafter wirkte. Ein Beispiel seines ausgeprägten Humors gibt die Anekdote, wie er – selbst als Obstbauer erfolglos – eines Abends Äpfel und Birnen an die unfruchtbaren Zweige band und anderntags mit diebischem Vergnügen Wallfahrerinnen sagen hörte: "''Na so was! Schauts euch dös an: so schöns Obst in Kirchental! Da sieht man halt den Segen der Gottesmutter!''"