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| | Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen Bilder, die das ganze Buch durchziehen. Sie vermitteln passend zum Text optisch einen hervorragenden Eindruck des Pinzgaus. | | Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen Bilder, die das ganze Buch durchziehen. Sie vermitteln passend zum Text optisch einen hervorragenden Eindruck des Pinzgaus. |
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| − | Wer also nun wissen will wer die "Weltalte Majestät“ ist, wo es in Europa [[Smaragd]]e gab oder wo man die [[Brauerei Bräurup]] findet, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Selbstverständlich auch allen Wanderern, Bergsteigern und Radfahrern, die den Pinzgau entdecken oder neu entdecken wollen. | + | Wer also nun wissen will wer die "Weltalte Majestät" ist, wo es in Europa [[Smaragd]]e gab oder wo man die [[Brauerei Bräurup]] findet, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Selbstverständlich auch allen Wanderern, Bergsteigern und Radfahrern, die den Pinzgau entdecken oder neu entdecken wollen. |
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| − | Vielleicht einen kleinen "Nachteil“ hat das Pinzgau-Buch: es sind "nur“ 55 Touren, die auf den 200 Seiten Platz gefunden haben, denn man kann davon ausgehen, dass der Pinzgau sicherlich noch mehr zu bieten hat. | + | Vielleicht einen kleinen "Nachteil" hat das Pinzgau-Buch: es sind "nur" 55 Touren, die auf den 200 Seiten Platz gefunden haben, denn man kann davon ausgehen, dass der Pinzgau sicherlich noch mehr zu bieten hat. |
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| | Übrigens: Der Band Erlebnis Pinzgau ist der zweite Wanderband aus der Reihe Erlebnis Salzburger Land. Bisher im [[Verlag Anton Pustet]] erschienen: Siegfried Hetz: [[Erlebnis Flachgau|Erlebnis Salzburger Land. Band 1: Flachgau]] | | Übrigens: Der Band Erlebnis Pinzgau ist der zweite Wanderband aus der Reihe Erlebnis Salzburger Land. Bisher im [[Verlag Anton Pustet]] erschienen: Siegfried Hetz: [[Erlebnis Flachgau|Erlebnis Salzburger Land. Band 1: Flachgau]] |
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| | Beispielsweise werden bei der Wanderung im [[Krimmler Achental]] der Zug über die [[Birnlücke]] von Kaiser Karl IV. im Jahre [[1365]] ebenso erwähnt, wie die [[Krimmler Judenflucht]] [[1947]] oder das [[Krimmler Tauernhaus]], eine der ältesten Wacht- und Raststationen der österreichischen [[Alpen]] (seit dem [[Mittelalter]]). Und ein eigenes Kapitel widmet Hetz in diesem Abschnitt der Bedeutung der [[Krimmler Wasserfälle]] im Hinblick auf ihre Heilwirkung bei Lungenerkrankungen. | | Beispielsweise werden bei der Wanderung im [[Krimmler Achental]] der Zug über die [[Birnlücke]] von Kaiser Karl IV. im Jahre [[1365]] ebenso erwähnt, wie die [[Krimmler Judenflucht]] [[1947]] oder das [[Krimmler Tauernhaus]], eine der ältesten Wacht- und Raststationen der österreichischen [[Alpen]] (seit dem [[Mittelalter]]). Und ein eigenes Kapitel widmet Hetz in diesem Abschnitt der Bedeutung der [[Krimmler Wasserfälle]] im Hinblick auf ihre Heilwirkung bei Lungenerkrankungen. |
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| − | Und so geht es im handlichen Buch dann auch weiter: auf dem alten Weg über den [[Felber Tauern]], durch die [[Sigmund-Thun-Klamm]] in [[Kaprun]], mit dem Fahrrad um den [[Zeller See]] zu einigen Salzburger "Ansitzen“, zu dem verschwundenen Kurort [[Bad Fusch]], der im [[19. Jahrhundert]] ein bedeutender [[Kurort]] war, natürlich Vorschläge im [[Glocknergruppe|Glocknergebiet]], im [[Hüttwinkltal|Hüttwinkl]]- und [[Seidlwinkltal]], zur [[Einsiedelei am Palfen]] bei [[Saalfelden]], rund um [[Leogang]], den Landschaftserlebnisweg [[Seisenbergklamm]], den Kräuterwanderweg zum Lutzbauern, Kulturspaziergang durch [[Unken]] usw. Zum Schluss noch ein Kapitel über "Kräuterlatein – altes Heilwissen als [[Immaterielles UNESCO Kulturerbe]] sowie kurze Information über alle Weitwander-, [[Pilgerweg|Pilger]]- und Radwege im Pinzgau. Der "aktuell beliebteste und gleichzeitig auch bekannteste Pilgerweg ist der [[Salzburger Jakobsweg|Jakobsweg]]“ meint Hetz, der damit leider nur einen Marketing-Gag von [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sleuten</nowiki> weitererzählt. Den "Jakobsweg“ gibt es nur in [[Spanien]] mit kleinen Zubringern aus [[Frankreich]]. Alle anderen Wege waren und sind schlicht Pilgerwege. Dass auf ihnen auch Pilger nach Santiago de Compostela pilgerten mag wohl stimmen. Aber eben nicht nur dorthin. | + | Und so geht es im handlichen Buch dann auch weiter: auf dem alten Weg über den [[Felber Tauern]], durch die [[Sigmund-Thun-Klamm]] in [[Kaprun]], mit dem Fahrrad um den [[Zeller See]] zu einigen Salzburger "Ansitzen", zu dem verschwundenen Kurort [[Bad Fusch]], der im [[19. Jahrhundert]] ein bedeutender [[Kurort]] war, natürlich Vorschläge im [[Glocknergruppe|Glocknergebiet]], im [[Hüttwinkltal|Hüttwinkl]]- und [[Seidlwinkltal]], zur [[Einsiedelei am Palfen]] bei [[Saalfelden]], rund um [[Leogang]], den Landschaftserlebnisweg [[Seisenbergklamm]], den Kräuterwanderweg zum Lutzbauern, Kulturspaziergang durch [[Unken]] usw. Zum Schluss noch ein Kapitel über "Kräuterlatein – altes Heilwissen als [[Immaterielles UNESCO Kulturerbe]] sowie kurze Information über alle Weitwander-, [[Pilgerweg|Pilger]]- und Radwege im Pinzgau. Der "aktuell beliebteste und gleichzeitig auch bekannteste Pilgerweg ist der [[Salzburger Jakobsweg|Jakobsweg]]" meint Hetz, der damit leider nur einen Marketing-Gag von [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sleuten</nowiki> weitererzählt. Den "Jakobsweg" gibt es nur in [[Spanien]] mit kleinen Zubringern aus [[Frankreich]]. Alle anderen Wege waren und sind schlicht Pilgerwege. Dass auf ihnen auch Pilger nach Santiago de Compostela pilgerten mag wohl stimmen. Aber eben nicht nur dorthin. |
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