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[[1927]] schulte der Salzburger Flieger Hans Guritzer Eduard Kuhn als Pilot ein. Am [[1. März]] [[1928]] fand die erste Flugzeugführerprüfung in Salzburg statt: Marga Kuhn, Eduard Kuhn, [[Gendarmerie|Gendarm]] Josef Paradeiser sowie Flugschüler und Prüfungskommissäre waren anwesend.
 
[[1927]] schulte der Salzburger Flieger Hans Guritzer Eduard Kuhn als Pilot ein. Am [[1. März]] [[1928]] fand die erste Flugzeugführerprüfung in Salzburg statt: Marga Kuhn, Eduard Kuhn, [[Gendarmerie|Gendarm]] Josef Paradeiser sowie Flugschüler und Prüfungskommissäre waren anwesend.
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Am [[18. Februar]] [[1929]] unternahm Kuhn in Begleitung des Flug­schülers Ing. Krämer aus Frankfurt einen Erstlingsflug mit Kufen. Das kleine Flugzeug "Flamingo“ startete 13:30 Uhr am Salzburger Flugplatz, landete vor 14 Uhr vor dem Hotel Schiffmeister auf dem zugefrorenen [[Königssee]] im [[Berchtesgadener Land]]. Anschließend flog Kuhn über die mehr als 2&nbsp;000 Menschen, die sich auf dem blanken Eis des Königssees tummelten, nach St. Bartholomä, wo das Flugzeug abermals sicher und glatt landete. Um 15:45 Uhr stieg Oberleutnant Kuhn neuerlich auf und erreichte in 17 Minuten den [[Wallersee]], wo er trotz der großen Schneeverwehungen anstandslos landet. Nach kurzer Rast wurde der Rückflug angetreten und um 16:45 Uhr war der heimatliche Hangar wieder erreicht.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19290218&seite=6&zoom=33 ANNO], "[[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 19. Februar 1929, Seite 6</ref> Der Flug vom Königssee zum Wallersee erfolgte in 2&nbsp;000 [[m ü. A.]] bei Minus 35  Grad Celsius (es herrschten in diesem Winter besonders tiefen Temperaturen in ganz Europa. So wurden am 19. Februar minus 15 Grad in der Stadt Salzburg gemessen, was als "einsetzende Erwärmung" gedeutet wurde).<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290218&seite=7&zoom=33 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 18. Februar 1929, Seite 7</ref>
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Am [[18. Februar]] [[1929]] unternahm Kuhn in Begleitung des Flug­schülers Ing. Krämer aus Frankfurt einen Erstlingsflug mit Kufen. Das kleine Flugzeug "Flamingo" startete 13:30 Uhr am Salzburger Flugplatz, landete vor 14 Uhr vor dem Hotel Schiffmeister auf dem zugefrorenen [[Königssee]] im [[Berchtesgadener Land]]. Anschließend flog Kuhn über die mehr als 2&nbsp;000 Menschen, die sich auf dem blanken Eis des Königssees tummelten, nach St. Bartholomä, wo das Flugzeug abermals sicher und glatt landete. Um 15:45 Uhr stieg Oberleutnant Kuhn neuerlich auf und erreichte in 17 Minuten den [[Wallersee]], wo er trotz der großen Schneeverwehungen anstandslos landet. Nach kurzer Rast wurde der Rückflug angetreten und um 16:45 Uhr war der heimatliche Hangar wieder erreicht.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19290218&seite=6&zoom=33 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 19. Februar 1929, Seite 6</ref> Der Flug vom Königssee zum Wallersee erfolgte in 2&nbsp;000 [[m ü. A.]] bei Minus 35  Grad Celsius (es herrschten in diesem Winter besonders tiefen Temperaturen in ganz Europa. So wurden am 19. Februar minus 15 Grad in der Stadt Salzburg gemessen, was als "einsetzende Erwärmung" gedeutet wurde).<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290218&seite=7&zoom=33 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 18. Februar 1929, Seite 7</ref>
    
Er war einer der bekanntesten Mitglieder der [[Aero-Sektion des Salzburger Automobilclubs|Aero-Sektion]] des [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]]s.
 
Er war einer der bekanntesten Mitglieder der [[Aero-Sektion des Salzburger Automobilclubs|Aero-Sektion]] des [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]]s.

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