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| | Geboren [[1958]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]] erhält Editta Braun früh Unterricht in klassischem Ballett und Klavierspiel. An der [[Universität Salzburg]] studiert sie Sportwissenschaften und Germanistik, ihre Tanzausbildung erhält sie in Paris und New York. | | Geboren [[1958]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]] erhält Editta Braun früh Unterricht in klassischem Ballett und Klavierspiel. An der [[Universität Salzburg]] studiert sie Sportwissenschaften und Germanistik, ihre Tanzausbildung erhält sie in Paris und New York. |
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| − | Die "Grande Dame“ des österreichischen zeitgenössischen Tanzes aus Salzburg, wie sie von der Fachpresse bezeichnet wurde, kreiiert seit 1990 Tanztheater. Die Stücke sind durchwegs einem expressiven, theatralen Stil verpfichtet, Humor und Pathos stehen oft dicht beieinander, immer auch verwoben mit einem entschieden gesellschaftskritischen Engagement. | + | Die "Grande Dame" des österreichischen zeitgenössischen Tanzes aus Salzburg, wie sie von der Fachpresse bezeichnet wurde, kreiiert seit 1990 Tanztheater. Die Stücke sind durchwegs einem expressiven, theatralen Stil verpfichtet, Humor und Pathos stehen oft dicht beieinander, immer auch verwoben mit einem entschieden gesellschaftskritischen Engagement. |
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| | Dem engerwerdenen Maschennetz systemischen Sachzwangs setzt sie die Konfrontation mit den Produktionsbedingungen der sogenannten 'Dritten Welt' entgegen. Durch viele künstlerische Produktionen in Indien, Uzbekistan, Ägypten oder im Senegal macht sie nicht nur Erfahrungen im realen 'Draußen' - sondern holt diese Erfahrungen herein in unseren zunehmend hermetischen Gesellschaftsraum. Sie ist in Europa, in Afrika und Asien bei renommierten Festivals zu Gast. | | Dem engerwerdenen Maschennetz systemischen Sachzwangs setzt sie die Konfrontation mit den Produktionsbedingungen der sogenannten 'Dritten Welt' entgegen. Durch viele künstlerische Produktionen in Indien, Uzbekistan, Ägypten oder im Senegal macht sie nicht nur Erfahrungen im realen 'Draußen' - sondern holt diese Erfahrungen herein in unseren zunehmend hermetischen Gesellschaftsraum. Sie ist in Europa, in Afrika und Asien bei renommierten Festivals zu Gast. |
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| | ==Preise== | | ==Preise== |
| | *1986 Zweiter Preis und Preis für die innovativste Choreographie beim wichtigsten Internationalen Choreographiewettbwerb von Bagnolet/Paris (im Kolektiv Vorgänge). | | *1986 Zweiter Preis und Preis für die innovativste Choreographie beim wichtigsten Internationalen Choreographiewettbwerb von Bagnolet/Paris (im Kolektiv Vorgänge). |
| − | *1995 Bronzemedaille beim New York Film Festival für den Tanzfilm "Collision“ in der Regie von Othmar Schmiderer. | + | *1995 Bronzemedaille beim New York Film Festival für den Tanzfilm "Collision" in der Regie von Othmar Schmiderer. |
| − | *2001 Preis für die Beste Regie beim Cairo International Festival for Experimental Theatre für “Nebensonnen”. | + | *2001 Preis für die Beste Regie beim Cairo International Festival for Experimental Theatre für "Nebensonnen”. |
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| | ==Festivals== | | ==Festivals== |