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== 1986 ==
 
== 1986 ==
Am [[27. Juli]] [[1986]] stellten Demonstranten ein ''Massensterben nach einem atomaren Störfall in der Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf''<ref>[[Bayern]], nördlich von München, etwa 200 Kilometer von Salzburg entfernt</ref> während der Festspiele vor dem [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] dar. Der Protest richtete sich auch gegen den bayerischen Ministerpräsidenten [[Franz Josef Strauß]], der Stammgast bei den Salzburger Festspielen und dessen Prestigeprojekt Wackersdorf war. Die Wiederaufbereitungsanlage wurde nicht zuletzt wegen anhaltenden massiven Protesten nie errichtet.
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Am [[27. Juli]] [[1986]] stellten Demonstranten ein ''Massensterben nach einem atomaren Störfall in der Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf''<ref>[[Bayern]], nördlich von München, etwa 200 Kilometer von Salzburg entfernt</ref> während der Festspiele vor dem [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] dar. Der Protest richtete sich auch gegen den [[Bayern|bayerischen]] Ministerpräsidenten [[Franz Josef Strauß]], der Stammgast bei den Salzburger Festspielen und dessen Prestigeprojekt die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf war. Die Wiederaufbereitungsanlage wurde nicht zuletzt wegen der anhaltenden massiven Protesten nie errichtet.
    
== 2011 ==
 
== 2011 ==
Zur Eröffnung der Festspiele [[2011]], am Mittwoch, [[27. Juli]], reiste die Linzer Aktionsgemeinschaft [[Social Impact]] nach Salzburg. Sie erklärte den Beginn der Festspiele zum "1. Welttag gegen die Neidgesellschaft" nach dem Motto ''jeder hat ein Recht auf Reichtum''. ''Social Impact'' treten in ironischer Anlehnung an den [[Verein der Freunde der Salzburger Festspiele]] als ''Freunde des Wohlstands'' auf. Es sei eine Schande, wie in Österreich mit der Minderheit reicher Menschen umgegangen werde, sagte die Sprecherin mit dem Pseudonym ''Gertrude Vielmoos'' von 'Social Impact'. Die Politik möchte mit Reichen- und Bankensteuer die keimende Konjunktur ersticken.  
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Zur Eröffnung der Festspiele [[2011]], am Mittwoch, [[27. Juli]], reiste die Linzer Aktionsgemeinschaft ''Social Impact'' nach Salzburg. Sie erklärte den Beginn der Festspiele zum "1. Welttag gegen die Neidgesellschaft" nach dem Motto ''"Jeder hat ein Recht auf Reichtum"''. ''Social Impact'' treten in ironischer Anlehnung an den Verein [[Freunde der Salzburger Festspiele]] als ''Freunde des Wohlstands'' auf. Es sei eine Schande, wie in Österreich mit der Minderheit reicher Menschen umgegangen werde, sagte die Sprecherin mit dem Pseudonym ''Gertrude Vielmoos'' von ''Social Impact''. ''"Die Politik möchte mit Reichen- und Bankensteuer die keimende Konjunktur ersticken."
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[[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden|Dr. Heinz Schaden]] hingegen, seilte sich vom [[Mönchsberg]] über einem Protestplakat ab. Damit wollte er gegen den Bau der [[380-kV-Salzburgleitung]] des Verbunds über den Hausberg der Salzburger, den [[Gaisberg]], protestieren. Nach dem Entrollen des Plakats wechselte der Bürgermeister Abseilgewand mit seinem dunklen Anzug und eilte zum Festakt zur Festspieleröffnung.   
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[[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden|Dr. Heinz Schaden]] hingegen seilte sich vom [[Mönchsberg]] über einem Protestplakat ab. Damit wollte er gegen den Bau der [[380-kV-Salzburgleitung]] des Verbunds über den Hausberg der Salzburger, den [[Gaisberg]], protestieren. Nach dem Entrollen des Plakats wechselte der Bürgermeister das Abseilgewand mit seinem dunklen Anzug und eilte zum Festakt zur Festspieleröffnung.   
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==

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