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Vor dem [[16. Oktober]] [[1944]] gab es zahlreiche Luftalarme in der [[Stadt Salzburg]], denen keine Angriffe folgten. Die meisten Salzburger hofften, dass die Stadt [[Mozart]]s und der [[Salzburger Festspiele|Festspiele]] verschont bleiben würden. Außerdem verbreitete sich das Gerücht, Winston Churchill sei im Salzburger [[Sanatorium Wehrle]] zu seiner vollsten Zufriedenheit behandelt worden und habe deswegen Luftangriffe auf Salzburg untersagt.
 
Vor dem [[16. Oktober]] [[1944]] gab es zahlreiche Luftalarme in der [[Stadt Salzburg]], denen keine Angriffe folgten. Die meisten Salzburger hofften, dass die Stadt [[Mozart]]s und der [[Salzburger Festspiele|Festspiele]] verschont bleiben würden. Außerdem verbreitete sich das Gerücht, Winston Churchill sei im Salzburger [[Sanatorium Wehrle]] zu seiner vollsten Zufriedenheit behandelt worden und habe deswegen Luftangriffe auf Salzburg untersagt.
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Am 16. Oktober 1944 fielen die ersten Bomben auf die Stadt. Aber nur ein Teil der Bevölkerung hatte in den Luftschutzeinrichtungen und Kellern Schutz gesucht, denn bis dahin war ohnehin "nie etwas passiert“. Auch ging die Bevölkerung nicht von einem Angriff auf Wohngebiet aus. Daher forderte der erste Bombenangriff mit 245 Toten die meisten Opfer der insgesamt 15 Luftangriffe. Unzählige Verletzte mussten von Rettungs- und Aufräumungstrupps aus den Trümmern geborgen werden. Die Stadt bot ein schockierendes Bild der Verwüstung. Zerstört bzw. stark beschädigt wurden unter anderem die [[Dom]]kuppel, das [[Kaiviertel]] (zahlreiche Häuser der [[Kaigasse]]), das [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]] und die [[Bürgerspitalskirche St. Blasius]], das [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], [[Mozart Wohnhaus]] am [[Makartplatz]] und das Gebiet um den [[Hauptbahnhof]]. 146 Gebäude wurden total zerstört, 73 schwer, 90 mittelschwer und 210 leicht beschädigt. 2.362 Menschen verloren ihre Wohnungen, 129 Menschen konnten lebend ausgegraben werden.
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Am 16. Oktober 1944 fielen die ersten Bomben auf die Stadt. Aber nur ein Teil der Bevölkerung hatte in den Luftschutzeinrichtungen und Kellern Schutz gesucht, denn bis dahin war ohnehin "nie etwas passiert". Auch ging die Bevölkerung nicht von einem Angriff auf Wohngebiet aus. Daher forderte der erste Bombenangriff mit 245 Toten die meisten Opfer der insgesamt 15 Luftangriffe. Unzählige Verletzte mussten von Rettungs- und Aufräumungstrupps aus den Trümmern geborgen werden. Die Stadt bot ein schockierendes Bild der Verwüstung. Zerstört bzw. stark beschädigt wurden unter anderem die [[Dom]]kuppel, das [[Kaiviertel]] (zahlreiche Häuser der [[Kaigasse]]), das [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]] und die [[Bürgerspitalskirche St. Blasius]], das [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], [[Mozart Wohnhaus]] am [[Makartplatz]] und das Gebiet um den [[Hauptbahnhof]]. 146 Gebäude wurden total zerstört, 73 schwer, 90 mittelschwer und 210 leicht beschädigt. 2.362 Menschen verloren ihre Wohnungen, 129 Menschen konnten lebend ausgegraben werden.
    
Bis zum [[1. Mai]] [[1945]] wurde Salzburg insgesamt 15 Mal von amerikanischen Bombenverbänden aus der Luft angegriffen. Wegen der großen Angriffshöhe aus 6.500 bis 8.000 Metern – die Amerikaner fürchteten die Flugabwehr – und infolge von Fehlern der Flugzeugbesatzungen verfehlten zahlreiche Bomben den Bahnhof als strategisches Ziel und fielen auch auf andere Stadtgebiete. Sie töteten mindestens 547 Menschen und zerstörten bzw. beschädigten rund 40 Prozent der Gebäude in der Stadt. Die gänzliche Zerstörung der Stadt konnte durch die kampflose Übergabe von Oberst [[Hans Lepperdinger]] an amerikanische Truppen am [[4. Mai]] [[1945]] verhindert werden. Die Beseitigung der Schäden und der Wiederaufbau nahmen rund 15 Jahre in Anspruch.
 
Bis zum [[1. Mai]] [[1945]] wurde Salzburg insgesamt 15 Mal von amerikanischen Bombenverbänden aus der Luft angegriffen. Wegen der großen Angriffshöhe aus 6.500 bis 8.000 Metern – die Amerikaner fürchteten die Flugabwehr – und infolge von Fehlern der Flugzeugbesatzungen verfehlten zahlreiche Bomben den Bahnhof als strategisches Ziel und fielen auch auf andere Stadtgebiete. Sie töteten mindestens 547 Menschen und zerstörten bzw. beschädigten rund 40 Prozent der Gebäude in der Stadt. Die gänzliche Zerstörung der Stadt konnte durch die kampflose Übergabe von Oberst [[Hans Lepperdinger]] an amerikanische Truppen am [[4. Mai]] [[1945]] verhindert werden. Die Beseitigung der Schäden und der Wiederaufbau nahmen rund 15 Jahre in Anspruch.

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