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Der alpine Skisport erlebte zu dieser Zeit nicht nur in den "typischen" Alpenländern einen starken Aufschwung. Auch in den am Rande der Alpen gelegenen Ländern Frankreich und Italien, sowie vor allem in den Vereinigten Staaten, den skandinavischen Staaten Schweden und [[Finnland]] und auch in Japan setzte das Interesse für diese Art des Wintersports vermehrt ein. Insgesamt nahmen an den Weltmeisterschaften in Badgastein 25 Nationen teil. Außer den bereits erwähnten Ländern traten auch Sportler aus Staaten ohne reelle Siegeschancen wie Liechtenstein, Jugoslawien und der Sowjetunion an.  
 
Der alpine Skisport erlebte zu dieser Zeit nicht nur in den "typischen" Alpenländern einen starken Aufschwung. Auch in den am Rande der Alpen gelegenen Ländern Frankreich und Italien, sowie vor allem in den Vereinigten Staaten, den skandinavischen Staaten Schweden und [[Finnland]] und auch in Japan setzte das Interesse für diese Art des Wintersports vermehrt ein. Insgesamt nahmen an den Weltmeisterschaften in Badgastein 25 Nationen teil. Außer den bereits erwähnten Ländern traten auch Sportler aus Staaten ohne reelle Siegeschancen wie Liechtenstein, Jugoslawien und der Sowjetunion an.  
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Die Ski-WM in Badgastein war aber auch aus anderer Hinsicht ein Meilenstein in der Entwicklung der Sportgeschichte. Sie war nämlich weltweit das erste große Sportereignis das direkt (heute würde man sagen: "live“) im Fernsehen übertragen wurde.
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Die Ski-WM in Badgastein war aber auch aus anderer Hinsicht ein Meilenstein in der Entwicklung der Sportgeschichte. Sie war nämlich weltweit das erste große Sportereignis das direkt (heute würde man sagen: "live") im Fernsehen übertragen wurde.
    
==Wirtschaftliche Bedeutung für das Gasteinertal==
 
==Wirtschaftliche Bedeutung für das Gasteinertal==
 
Die Ausrichtung der 15. Alpinen Ski Weltmeisterschaften erforderte ein Investitionsvolumen in Millionenhöhe und stellte ein dementsprechendes Risiko für die Gemeinde dar. Keine Planungen konnten voraussagen, wie viele zahlende Zuschauer zu dem ersten großen Nachkriegs-Sportereignis Österreichs kommen werden. Der tatsächliche Andrang übertraf aber alle Voraussagen. Die Zuschauer strömten mit eigens für die Ski-WM verkehrenden Sonderzügen in das [[Gasteinertal]]. Der Andrang bei den Rennen war so groß, dass die Zuschauer von der Talstation bis zum Berg zu Fuß gehen mussten, weil die Kapazität des Liftes nicht mehr ausreichte. Allein bei der Abfahrt der Herren wurden offiziell 60 000 Zuschauer geschätzt. Inoffiziell sprach man von etwa 50 000. Die übrigen Rennen wurden jeweils von rund 20 000 zahlenden Zuschauern besucht.  
 
Die Ausrichtung der 15. Alpinen Ski Weltmeisterschaften erforderte ein Investitionsvolumen in Millionenhöhe und stellte ein dementsprechendes Risiko für die Gemeinde dar. Keine Planungen konnten voraussagen, wie viele zahlende Zuschauer zu dem ersten großen Nachkriegs-Sportereignis Österreichs kommen werden. Der tatsächliche Andrang übertraf aber alle Voraussagen. Die Zuschauer strömten mit eigens für die Ski-WM verkehrenden Sonderzügen in das [[Gasteinertal]]. Der Andrang bei den Rennen war so groß, dass die Zuschauer von der Talstation bis zum Berg zu Fuß gehen mussten, weil die Kapazität des Liftes nicht mehr ausreichte. Allein bei der Abfahrt der Herren wurden offiziell 60 000 Zuschauer geschätzt. Inoffiziell sprach man von etwa 50 000. Die übrigen Rennen wurden jeweils von rund 20 000 zahlenden Zuschauern besucht.  
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Für Badgastein, das bis dahin als mondäner Kurort weltbekannt war, aber aufgrund der ausbleibenden Gäste - vor allem auch der jüdischen Gäste, die den Ort einst sehr gerne und zahlreich besuchten - nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr an die "alten Zeiten“ anschließen konnte, brachte die Ski-WM kurzfristig eine Rückkehr auf die "Weltbühne“ und auf lange Sicht, die endgültige Wandlung des Kurortes in einen Wintersportort.  
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Für Badgastein, das bis dahin als mondäner Kurort weltbekannt war, aber aufgrund der ausbleibenden Gäste - vor allem auch der jüdischen Gäste, die den Ort einst sehr gerne und zahlreich besuchten - nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr an die "alten Zeiten" anschließen konnte, brachte die Ski-WM kurzfristig eine Rückkehr auf die "Weltbühne" und auf lange Sicht, die endgültige Wandlung des Kurortes in einen Wintersportort.  
    
Heute ist der Wintersport das wichtigste Segment im Gastein-Tourismus. Die Gemeinde Bad Gastein hebt sich durch ihre Kombination aus Ski- und Thermalangebot gegenüber Mitbewerbern ab und zählt mit 1,4 Mio. Nächtigungen mittlerweile wieder zu den österreichischen Top-Destinationen im Winter. Als Startschuss wird für diese Entwicklung lassen sich klar die Weltmeisterschaften von [[1958]] benennen.  
 
Heute ist der Wintersport das wichtigste Segment im Gastein-Tourismus. Die Gemeinde Bad Gastein hebt sich durch ihre Kombination aus Ski- und Thermalangebot gegenüber Mitbewerbern ab und zählt mit 1,4 Mio. Nächtigungen mittlerweile wieder zu den österreichischen Top-Destinationen im Winter. Als Startschuss wird für diese Entwicklung lassen sich klar die Weltmeisterschaften von [[1958]] benennen.  
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Am [[1. Februar]] [[1958]] eröffnete ÖOC-Präsident und Bundesminister für Unterricht und Sport, Dr. Heinrich Drimmel, die Weltmeisterschaften. Abgehalten wurde die Eröffnungsfeier unter reger Anteilnahme der Gasteiner Bevölkerung im kleinen Eisstadion am [[Poserplatz (Bad Gastein )|Poserplatz]].  
 
Am [[1. Februar]] [[1958]] eröffnete ÖOC-Präsident und Bundesminister für Unterricht und Sport, Dr. Heinrich Drimmel, die Weltmeisterschaften. Abgehalten wurde die Eröffnungsfeier unter reger Anteilnahme der Gasteiner Bevölkerung im kleinen Eisstadion am [[Poserplatz (Bad Gastein )|Poserplatz]].  
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Die Krönung der Feier stellte der Einmarsch der Nationen mit ihren Fahnenträgern dar. Insgesamt waren 25 Länder mit 175 Sportlern und 82 Betreuern angereist um an den Weltmeisterschaften teilzunehmen. Ein besonderes Erlebnis war dies für 25 Badgasteiner Schulkinder, die als "Taferlbuben“ ausgewählt, den Sportlern und Funktionären voranschreiten durften.
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Die Krönung der Feier stellte der Einmarsch der Nationen mit ihren Fahnenträgern dar. Insgesamt waren 25 Länder mit 175 Sportlern und 82 Betreuern angereist um an den Weltmeisterschaften teilzunehmen. Ein besonderes Erlebnis war dies für 25 Badgasteiner Schulkinder, die als "Taferlbuben" ausgewählt, den Sportlern und Funktionären voranschreiten durften.
    
Bei der Eröffnungsfeier entschlossen sich die beiden Teamführer der deutschen Mannschaften gemeinsam als Deutschland einzumarschieren, die Namenstafel wurde modifiziert und das Ost- und Westdeutsche Team schritten bunt gemischt über den Platz.  
 
Bei der Eröffnungsfeier entschlossen sich die beiden Teamführer der deutschen Mannschaften gemeinsam als Deutschland einzumarschieren, die Namenstafel wurde modifiziert und das Ost- und Westdeutsche Team schritten bunt gemischt über den Platz.  
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==Die Stars der WM==
 
==Die Stars der WM==
Die Weltmeisterschaften wurden vor allem vom österreichischen Publikum bereits mit Spannung erwartet. Österreichs Hoffnungen bei den Herren lagen bei Toni Sailer, der bei den Olympischen Spielen zwei Jahre zuvor in [[Cortina d'Ampezzo]] in Italien alle Bewerbe für sich entscheiden konnte und sich damit den Nimbus des Superstars zugelegt hatte. Neben Sailer waren aber auch die weiteren Österreicher jederzeit für Medaillen gut. So z. B. Matthias "Hias“ Leitner, Andreas "Anderl“ Molterer, Ernst Hinterseer (der Vater des Schlagersängers Hansi Hinterseer) und der 25-jährige Hotelfachschüler Josef "Josl“ Rieder.  
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Die Weltmeisterschaften wurden vor allem vom österreichischen Publikum bereits mit Spannung erwartet. Österreichs Hoffnungen bei den Herren lagen bei Toni Sailer, der bei den Olympischen Spielen zwei Jahre zuvor in [[Cortina d'Ampezzo]] in Italien alle Bewerbe für sich entscheiden konnte und sich damit den Nimbus des Superstars zugelegt hatte. Neben Sailer waren aber auch die weiteren Österreicher jederzeit für Medaillen gut. So z. B. Matthias "Hias" Leitner, Andreas "Anderl" Molterer, Ernst Hinterseer (der Vater des Schlagersängers Hansi Hinterseer) und der 25-jährige Hotelfachschüler Josef "Josl" Rieder.  
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Internationale Größen waren der Franzose Charles Bozon, der neben Sailer allgemein als größter WM-Favorit galt, das aufstrebende Talent aus den Vereinigten Staaten Buddy Werner und der italienische "Holzfäller“ Zeno Colo.  
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Internationale Größen waren der Franzose Charles Bozon, der neben Sailer allgemein als größter WM-Favorit galt, das aufstrebende Talent aus den Vereinigten Staaten Buddy Werner und der italienische "Holzfäller" Zeno Colo.  
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Zu den an ihn damals gestellten Erwartungen meinte Toni Sailer [[2007]] in einer Rückschau des ORF auf die Ski-WM in Badgastein, "er hätte sich gedacht, jetzt aufhören ist vielleicht nicht ganz richtig. Es könnte ein paar geben, die sagen, Sailer hätte nur Glück gehabt. Da habe er sich gesagt, er werde es ihnen beweisen, dass das kein Glück, sondern Arbeit bis ins Detail war“.   
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Zu den an ihn damals gestellten Erwartungen meinte Toni Sailer [[2007]] in einer Rückschau des ORF auf die Ski-WM in Badgastein, "er hätte sich gedacht, jetzt aufhören ist vielleicht nicht ganz richtig. Es könnte ein paar geben, die sagen, Sailer hätte nur Glück gehabt. Da habe er sich gesagt, er werde es ihnen beweisen, dass das kein Glück, sondern Arbeit bis ins Detail war".   
    
Während Bozon und Colo enttäuschten und Bud Werner seine Hoffnungen in der Abfahrt mit einem Sturz im Zielhang begraben musste, erfüllte Toni Sailer die in ihn gesetzten Erwartungen mit drei Gold- und einer Silbermedaille. Geschlagen geben musste er sich nur im Slalom seinem Landsmann Josl Rieder, der ihm mit zwei fehlerlosen Läufen den Sieg wegschnappte.  
 
Während Bozon und Colo enttäuschten und Bud Werner seine Hoffnungen in der Abfahrt mit einem Sturz im Zielhang begraben musste, erfüllte Toni Sailer die in ihn gesetzten Erwartungen mit drei Gold- und einer Silbermedaille. Geschlagen geben musste er sich nur im Slalom seinem Landsmann Josl Rieder, der ihm mit zwei fehlerlosen Läufen den Sieg wegschnappte.  
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Bei den Damen war das Feld der Sieganwärterinnen weiter gestreut. Die großen Favoritinnen hießen Frieda Dänzer aus der Schweiz und Lucille Wheeler aus Canada.  Die österreichischen Hoffnungen lagen bei [[Josefa Frandl|Josefa "Putzi“ Frandl]] aus [[Radstadt]].  
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Bei den Damen war das Feld der Sieganwärterinnen weiter gestreut. Die großen Favoritinnen hießen Frieda Dänzer aus der Schweiz und Lucille Wheeler aus Canada.  Die österreichischen Hoffnungen lagen bei [[Josefa Frandl|Josefa "Putzi" Frandl]] aus [[Radstadt]].  
    
Zum weiblichen Star der WM krönte sich die Kanadierin Lucille Wheeler mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Die hoch eingeschätzte Frieda Dänzer erfüllte die Erwartungen mit der Goldmedaille in der Kombination sowie einer Silber- und einer Bronzemedaille. Für Österreich blieb Putzi Frandl mit der Silbermedaille im Slalom und der Bronzemedaille in der Dreierkombination erfolgreich.  
 
Zum weiblichen Star der WM krönte sich die Kanadierin Lucille Wheeler mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Die hoch eingeschätzte Frieda Dänzer erfüllte die Erwartungen mit der Goldmedaille in der Kombination sowie einer Silber- und einer Bronzemedaille. Für Österreich blieb Putzi Frandl mit der Silbermedaille im Slalom und der Bronzemedaille in der Dreierkombination erfolgreich.  
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Während der Ski-WM setzte der ORF einen Meilenstein der Sportgeschichte mit der ersten Direktübertragung eines großes Sportereignisses.  
 
Während der Ski-WM setzte der ORF einen Meilenstein der Sportgeschichte mit der ersten Direktübertragung eines großes Sportereignisses.  
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Der österreichische Fernsehsender war mit einem Stab von 75 Mitarbeitern angereist um die Bild- und Tonversorgung für 25 Länder zu gewährleisten. Insgesamt wurden dabei 150 Stunden Bild- und Tonmaterial aufgenommen, sechs Stunden wurde direkt, also "live“ gesendet. Qualität und Aufwand waren aus heutiger Sicht bescheiden, so waren z. B. nur sechs Kameras im Einsatz, wobei die Objektive der Kameras auch noch von Hand gewechselt werden mussten.  
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Der österreichische Fernsehsender war mit einem Stab von 75 Mitarbeitern angereist um die Bild- und Tonversorgung für 25 Länder zu gewährleisten. Insgesamt wurden dabei 150 Stunden Bild- und Tonmaterial aufgenommen, sechs Stunden wurde direkt, also "live" gesendet. Qualität und Aufwand waren aus heutiger Sicht bescheiden, so waren z. B. nur sechs Kameras im Einsatz, wobei die Objektive der Kameras auch noch von Hand gewechselt werden mussten.  
    
Die Übertragungen wurden zu regelrechten Straßenfegern, so drängten sich die Menschen vor den damals noch wenigen Fernsehgeräten und vor allem vor den Kinos um die Bewerbe verfolgen zu können.   
 
Die Übertragungen wurden zu regelrechten Straßenfegern, so drängten sich die Menschen vor den damals noch wenigen Fernsehgeräten und vor allem vor den Kinos um die Bewerbe verfolgen zu können.   
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Das Pressezentrum für die Weltmeisterschaften wurde im [[Hotel Mozart]] am Ortseingang Badgasteins eingerichtet. Insgesamt waren 450 Journalisten aus 25 Ländern akkreditiert. Die Berichte wurden mittels Leitungen über [[Bürotechnik einst und jetzt#Fernschreiber|Fernschreiber]] verschickt. Die insgesamt 810 Berichte benötigten eine Übertragungszeit von 17000 Minuten. Weiters wurden 150 Bilder als Bildtelegramme über Leitungen versandt, die längste Übertragung dabei dauerte 90 Minuten.  
 
Das Pressezentrum für die Weltmeisterschaften wurde im [[Hotel Mozart]] am Ortseingang Badgasteins eingerichtet. Insgesamt waren 450 Journalisten aus 25 Ländern akkreditiert. Die Berichte wurden mittels Leitungen über [[Bürotechnik einst und jetzt#Fernschreiber|Fernschreiber]] verschickt. Die insgesamt 810 Berichte benötigten eine Übertragungszeit von 17000 Minuten. Weiters wurden 150 Bilder als Bildtelegramme über Leitungen versandt, die längste Übertragung dabei dauerte 90 Minuten.  
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Das im Besitz der Familie Krenn stehende Hotel am [[Mozartplatz (Bad Gastein)|Mozartplatz]] war bereits seit Jahren "Stammlokal“ des [[Skiclub Bad Gastein|Skiclubs Badgastein]] und diente während der WM den Journalisten auch als Unterkunft. Als sichtbares Zeichen nach außen wurde, ähnlich den anderen Hotels die jeweils die Nationalflagge der Nationalmannschaften an ihren Häusern anbrachten, eine Fahne mit einer (Zeitungs-)Ente angebracht. Diese Fahne ging alsbald "verloren“ und diente wohl einem der Journalisten als "Souvenir“.
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Das im Besitz der Familie Krenn stehende Hotel am [[Mozartplatz (Bad Gastein)|Mozartplatz]] war bereits seit Jahren "Stammlokal" des [[Skiclub Bad Gastein|Skiclubs Badgastein]] und diente während der WM den Journalisten auch als Unterkunft. Als sichtbares Zeichen nach außen wurde, ähnlich den anderen Hotels die jeweils die Nationalflagge der Nationalmannschaften an ihren Häusern anbrachten, eine Fahne mit einer (Zeitungs-)Ente angebracht. Diese Fahne ging alsbald "verloren" und diente wohl einem der Journalisten als "Souvenir".
    
==Pisten==
 
==Pisten==
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Zu den Rennstrecken gelangten die Sportler mit einem einsitzigen Sessellift. Die Pisten wurden von Freiwilligen und von Soldaten des Bundesheeres präpariert. Obwohl vereinzelt bereits mit handgesteuerten Vorläufern heutiger, moderner Pistengeräte gearbeitet wurde, war der wichtigste Faktor bei der Präparierung weltmeisterschaftswürdiger Strecken noch die menschliche Arbeitskraft und so wurden die Pisten auch mit Tretkommandos fertigpräpariert.   
 
Zu den Rennstrecken gelangten die Sportler mit einem einsitzigen Sessellift. Die Pisten wurden von Freiwilligen und von Soldaten des Bundesheeres präpariert. Obwohl vereinzelt bereits mit handgesteuerten Vorläufern heutiger, moderner Pistengeräte gearbeitet wurde, war der wichtigste Faktor bei der Präparierung weltmeisterschaftswürdiger Strecken noch die menschliche Arbeitskraft und so wurden die Pisten auch mit Tretkommandos fertigpräpariert.   
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Die Abfahrtsstrecke war damals eine der schwierigsten im internationalen Skizirkus. Die 3,5 Kilometer lange Piste vom Graukogel zeichnete sich durch Steilhänge und Haarnadelkurven aus und bot den Läufern vom Start bis ins Ziel keine Erholungsphasen. Nicht zu vergleichen mit der heutigen Zeit war neben der "steinzeitlichen“ Ausrüstung der Läufer auch die Sicherheitstechnik. Sicherheitsnetze an den Steilhängen wurden damals nicht mal angedacht.  
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Die Abfahrtsstrecke war damals eine der schwierigsten im internationalen Skizirkus. Die 3,5 Kilometer lange Piste vom Graukogel zeichnete sich durch Steilhänge und Haarnadelkurven aus und bot den Läufern vom Start bis ins Ziel keine Erholungsphasen. Nicht zu vergleichen mit der heutigen Zeit war neben der "steinzeitlichen" Ausrüstung der Läufer auch die Sicherheitstechnik. Sicherheitsnetze an den Steilhängen wurden damals nicht mal angedacht.  
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Für die Weltmeisterschaften wurde am Berg ein "WM-Stüberl“ errichtet in dem die Skiläufer sich warm halten konnten. In diesem Stüberl, das später leicht talwärts versetzt wurde, finden sich heute noch Erinnerungsstücke und Fotos der "Ski-Helden“ von einst.  
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Für die Weltmeisterschaften wurde am Berg ein "WM-Stüberl" errichtet in dem die Skiläufer sich warm halten konnten. In diesem Stüberl, das später leicht talwärts versetzt wurde, finden sich heute noch Erinnerungsstücke und Fotos der "Ski-Helden" von einst.  
    
==Ergebnisse==
 
==Ergebnisse==
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Der [[Skiclub Bad Gastein]] veranstaltete in Erinnerung an die Ski-Weltmeisterschaften von 1958 vom [[8. Februar|8.]] bis [[9. Februar]] [[2008]] eine 50-Jahr-Feier, zu der auch die Stars der damaligen Weltmeisterschaft, wie z. B. Toni Sailer, eingeladen wurden. Der Salzburger Rallye Club (SRC), u. a. Veranstalter des [[Gaisbergrennen (modern)|Gaisbergrennens]] und der [[Classic Expo Internationale Oldtimer-Messe|Classic Expo]] in der [[Landeshauptstadt Salzburg]], gedachte der Ski-WM in Bad Gastein vom [[7. Februar|7.]] bis [[9. Februar]] mit der ''Silberkrug-Rallye'' für Automobile bis Baujahr [[1968]].
 
Der [[Skiclub Bad Gastein]] veranstaltete in Erinnerung an die Ski-Weltmeisterschaften von 1958 vom [[8. Februar|8.]] bis [[9. Februar]] [[2008]] eine 50-Jahr-Feier, zu der auch die Stars der damaligen Weltmeisterschaft, wie z. B. Toni Sailer, eingeladen wurden. Der Salzburger Rallye Club (SRC), u. a. Veranstalter des [[Gaisbergrennen (modern)|Gaisbergrennens]] und der [[Classic Expo Internationale Oldtimer-Messe|Classic Expo]] in der [[Landeshauptstadt Salzburg]], gedachte der Ski-WM in Bad Gastein vom [[7. Februar|7.]] bis [[9. Februar]] mit der ''Silberkrug-Rallye'' für Automobile bis Baujahr [[1968]].
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Am [[8. Februar]] wurden die einstigen Skihelden im [[Hotel Grüner Baum|Hoteldorf Grüner Baum]] eintreffen. Danach war ein großer Empfang der ehemaligen Skiläufer im Bad Gasteiner Ortszentrum geplant. Im Laufe der Feierlichkeiten folgten die Präsentation des WM-Filmes und die Eröffnung der Sonderausstellung "50 Jahre Alpine Ski WM 1958“ im Foyer des [[Casino Bad Gastein]] im [[Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein)|Grand Hotel de l´Europe]], sowie der Empfang der Oldtimerrallye. Der erste Tag wurde mit einem WM-Galaabend im Grünen Baum abgeschlossen.  
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Am [[8. Februar]] wurden die einstigen Skihelden im [[Hotel Grüner Baum|Hoteldorf Grüner Baum]] eintreffen. Danach war ein großer Empfang der ehemaligen Skiläufer im Bad Gasteiner Ortszentrum geplant. Im Laufe der Feierlichkeiten folgten die Präsentation des WM-Filmes und die Eröffnung der Sonderausstellung "50 Jahre Alpine Ski WM 1958" im Foyer des [[Casino Bad Gastein]] im [[Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein)|Grand Hotel de l´Europe]], sowie der Empfang der Oldtimerrallye. Der erste Tag wurde mit einem WM-Galaabend im Grünen Baum abgeschlossen.  
    
Am 9. Februar wurde an der WM-Strecke am [[Graukogel]] die Ehrentafel zur Ski-WM feierlich enthüllt, danach folgte ein Besuch des ehemaligen WM-Stüberls mit anschließenden Pressetermin im Restaurant Graukogel. Am Nachmittag fand der Auto-Slalom auf der Ullmannwiese in [[Böckstein]] und danach ein Besuch der Schafflinger Skialm mit Live-Musik statt. Am [[10. Februar]] wurden die Ehrengäste beim Hotel Grüner Baum feierlich verabschiedet.
 
Am 9. Februar wurde an der WM-Strecke am [[Graukogel]] die Ehrentafel zur Ski-WM feierlich enthüllt, danach folgte ein Besuch des ehemaligen WM-Stüberls mit anschließenden Pressetermin im Restaurant Graukogel. Am Nachmittag fand der Auto-Slalom auf der Ullmannwiese in [[Böckstein]] und danach ein Besuch der Schafflinger Skialm mit Live-Musik statt. Am [[10. Februar]] wurden die Ehrengäste beim Hotel Grüner Baum feierlich verabschiedet.

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