| − | Im Volksglauben ist das Aufstellen von [[Flurkreuz]]en, die vor den Unbilden des Wetters schützen sollen, so weit verbreitet wie die Verehrung der Wetterheiligen. Das Kreuz Christi als Wettersegen zu verwenden, bezieht sich auf die Bibelstelle der Passion: „''Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis herein''“ (Mk 33,15 und Mt 27,47), und „''die Erde bebte und die Felsen spalteten sich''“ (Mt 27,51) im Moment des Todes Jesu. Das wird als Schutz vor Naturkatastrophen (typischerweise etwa Gewitter mit Blitzschlag, Sturm oder Hagelschlag), wie auch plötzlichem Tod gedeutet, daher sind Wetterkreuze oft auch Kruzifixe, also Kreuze mit der Figur des Gekreuzigten. | + | Im Volksglauben ist das Aufstellen von [[Flurkreuz]]en, die vor den Unbilden des Wetters schützen sollen, so weit verbreitet wie die Verehrung der Wetterheiligen. Das Kreuz Christi als Wettersegen zu verwenden, bezieht sich auf die Bibelstelle der Passion: "''Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis herein''“ (Mk 33,15 und Mt 27,47), und "''die Erde bebte und die Felsen spalteten sich''“ (Mt 27,51) im Moment des Todes Jesu. Das wird als Schutz vor Naturkatastrophen (typischerweise etwa Gewitter mit Blitzschlag, Sturm oder Hagelschlag), wie auch plötzlichem Tod gedeutet, daher sind Wetterkreuze oft auch Kruzifixe, also Kreuze mit der Figur des Gekreuzigten. |