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==Beschreibung==
 
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Tristen sind Heulager, die im Freien errichtet werden. In Heutristen, in Salzburg auch ''„Triststatt“'' genannt, wird das Heu unter freiem Himmel gelagert, wobei zum Schutz vor Bodennässe entweder Fichtenreisig oder Steine ausgelegt werden. In der Mitte der Triste befndet sich eine ''Triststange'', die senkrecht in den Boden gerammt  der Triste die nötige Stabilität verleiht. Auf das Fundament schichtet man das Heu in Kegelform auf und bedeckt die Spitze des Kegels mit einem runden Rasenziegel. Es handelt sich dabei meist um Bergheu oder auch um Seeschilfrohr, das zur Streu aufgeschobert, festgetreten und oben abgedeckt wird.
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Tristen sind Heulager, die im Freien errichtet werden. In Heutristen, in Salzburg auch ''"Triststatt“'' genannt, wird das Heu unter freiem Himmel gelagert, wobei zum Schutz vor Bodennässe entweder Fichtenreisig oder Steine ausgelegt werden. In der Mitte der Triste befndet sich eine ''Triststange'', die senkrecht in den Boden gerammt  der Triste die nötige Stabilität verleiht. Auf das Fundament schichtet man das Heu in Kegelform auf und bedeckt die Spitze des Kegels mit einem runden Rasenziegel. Es handelt sich dabei meist um Bergheu oder auch um Seeschilfrohr, das zur Streu aufgeschobert, festgetreten und oben abgedeckt wird.
 
   
 
   
 
Der Begriff kommt (kam) auch im Zusammenhang mit anderen Materialien zur Anwendung: Getreidehaufen auf der Tenne wurden als ''Getreidetristen'', Reisighaufen als ''Wittristen'' und Holzstöße als ''Holztristen'' bezeichnet.
 
Der Begriff kommt (kam) auch im Zusammenhang mit anderen Materialien zur Anwendung: Getreidehaufen auf der Tenne wurden als ''Getreidetristen'', Reisighaufen als ''Wittristen'' und Holzstöße als ''Holztristen'' bezeichnet.