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Die Schaunbergalm gehört zum Schaunberghof in [[Hummersdorf]] bei [[Piesendorf]]. Almleute sind der Alt-Altbauer Hans, 102 Jahre alt, der annähernd 60 Sommer seines langen Lebens auf der Alm verbracht hat, und seinem Sohn und dessen Frau, das Altbauernehepaar. Gelegentlich werden sie von den Enkeln unterstützt.
 
Die Schaunbergalm gehört zum Schaunberghof in [[Hummersdorf]] bei [[Piesendorf]]. Almleute sind der Alt-Altbauer Hans, 102 Jahre alt, der annähernd 60 Sommer seines langen Lebens auf der Alm verbracht hat, und seinem Sohn und dessen Frau, das Altbauernehepaar. Gelegentlich werden sie von den Enkeln unterstützt.
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Sie halten Milchkühe der Rasse [[Pinzgauer Rind]] und stellen aus ihrer Milch [[Almbutter]] und [[Pinzgauer Almkäse]] her. Almbutter und Pinzgauer Almkäse wird nicht nur als Bestandteil der Almjause verkauft, sondern können von Gästen auch in größeren Portionen erworben und mitgenommen werden.
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Sie halten Milchkühe der Rasse [[Pinzgauer Rind]] und stellen aus ihrer Milch [[Almbutter]] und [[Pinzgauer Almkäse]] her. Almbutter und Pinzgauer Almkäse werden nicht nur als Bestandteil der Almjause verkauft, sondern können von Gästen auch in kleineren oder größeren Portionen erworben und mitgenommen werden.
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Die Molke wird – soweit sie nicht im Gastbetrieb verkauft wird – den [[Hausschweine]]n verfüttert. Das knappe Dutzend Schweine hat freien Auslauf und genießt den Almsommer sichtlich in vollen Zügen. Es kann dabei beobachtet werden, wie ein sog. „Sauhaufen“ entsteht. Sauhaufen ist hier nicht als Schimpfwort zu verstehen, sondern beschreibt die Lagerungsform, die ein Dutzend Schweine, das sich frei bewegen kann, zum Zwecke der Ruhe nach dem Fressen einnimmt und dabei sattes Wohlbehagen ausstrahlt.
 
Die Molke wird – soweit sie nicht im Gastbetrieb verkauft wird – den [[Hausschweine]]n verfüttert. Das knappe Dutzend Schweine hat freien Auslauf und genießt den Almsommer sichtlich in vollen Zügen. Es kann dabei beobachtet werden, wie ein sog. „Sauhaufen“ entsteht. Sauhaufen ist hier nicht als Schimpfwort zu verstehen, sondern beschreibt die Lagerungsform, die ein Dutzend Schweine, das sich frei bewegen kann, zum Zwecke der Ruhe nach dem Fressen einnimmt und dabei sattes Wohlbehagen ausstrahlt.
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Zu den auf der Alm befindlichen Haustieren zählen auch die fuchsfärbigen [[Noriker Pferde]] des Schaunberg-Heimhofes, hofeigene Jungrinder und der Treibhund, eine einjährige Boarder-Colly-Hündin, die noch nicht recht weiß, ob sie „folgen“ soll oder nicht. Sie hat sichtlich ein spezielles Verhältnis zu den Schweinen, trinkt – wenn sie trinken – auch gerne etwas Molke aus ihrem Koben und zwickt sie gelegentlich auch in das Hinterteil. Offenbar handelt es sich um „ihre“ Herde, die sie gern etwas pisackt.
 
Zu den auf der Alm befindlichen Haustieren zählen auch die fuchsfärbigen [[Noriker Pferde]] des Schaunberg-Heimhofes, hofeigene Jungrinder und der Treibhund, eine einjährige Boarder-Colly-Hündin, die noch nicht recht weiß, ob sie „folgen“ soll oder nicht. Sie hat sichtlich ein spezielles Verhältnis zu den Schweinen, trinkt – wenn sie trinken – auch gerne etwas Molke aus ihrem Koben und zwickt sie gelegentlich auch in das Hinterteil. Offenbar handelt es sich um „ihre“ Herde, die sie gern etwas pisackt.
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Die [[Almgebäude]] bestehen aus dem Wohntrakt mit Küche und Gastraum zu ebener Erde und den Betriebsräumen zur Herstellung und Lagerung von Butter und Käse im Kellergeschoß. An dessen Rückseite ist der Wirtschaftstrakt mit dem Melkstall im rechten Winkel angebaut. Der ein „T“ mit langem Querbalken formende Gebäudekomplex ist mit einem Legschindeldach (kein [[Schwerdach]]) eingedeckt. Vor dem Wohntrakt befindet sich eine eingezäunte große Terrasse mit vielen Sitzplätzen. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick Richtung Talschluss mit Kleetörl und [[Jaggeser]]. Die kleine Karte bietet alles, was man sich von einer Alm mit Gästebetreuung an Stärkung erwartet und erfreut darüber hinaus mit Eigenprodukten wie Milch, Molke-Getränke, Käse und Butter.  
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Die [[Almgebäude]] bestehen aus dem Wohntrakt mit Küche und Gastraum zu ebener Erde und den Betriebsräumen zur Herstellung und Lagerung von Butter und Käse im Kellergeschoß. An dessen Rückseite ist der Wirtschaftstrakt mit dem Melkstall im rechten Winkel angebaut. Der ein „T“ mit langem Querbalken formende Gebäudekomplex ist mit einem Legschindeldach (kein [[Schwerdach]]) eingedeckt. Vor dem Wohntrakt befindet sich eine eingezäunte große Terrasse mit vielen Sitzplätzen. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick Richtung Talschluss mit Kleetörl und [[Jaggeser]]. Die kleine Karte bietet alles, was man sich von einer Alm mit Gästebetreuung an Stärkung erwartet und erfreut darüber hinaus mit Eigenprodukten wie Milch, Molke-Getränke, Käse und Butter.
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
* Eigenartikel von [[Christina Nöbauer]]
 
* Eigenartikel von [[Christina Nöbauer]]
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