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Im Jahr [[1953]] gründete die Stadt Salzburg das Stadtverkehrsbüro. Dessen Aufgabe war es anfangs, in enger Zusammenarbeit mit dem [[Salzburger Landesverkehrsamt|Landesverkehrsamt]], sich schwerpunktmäßig der Gästewerbung im Ausland zu widmen. Dazu wurde bereits 1953 eine neu gestaltete Werbebroschüre in mehreren Sprachen herausgegeben.
 
Im Jahr [[1953]] gründete die Stadt Salzburg das Stadtverkehrsbüro. Dessen Aufgabe war es anfangs, in enger Zusammenarbeit mit dem [[Salzburger Landesverkehrsamt|Landesverkehrsamt]], sich schwerpunktmäßig der Gästewerbung im Ausland zu widmen. Dazu wurde bereits 1953 eine neu gestaltete Werbebroschüre in mehreren Sprachen herausgegeben.
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Am [[9. Februar]] [[1953]] bestellt der Salzburger [[Stadtsenat]] Dr. [[Heinz Helmut Rennau]] zum Leiter des neu errichteten Stadtverkehrsbüros. Im selben Jahr, am [[22. Mai]], bezog das Stadtverkehrsbüro seine neuen Räume am [[Makartplatz]]. Und am [[1. Juli]] erschien der erste „Salzburger Wochenspiegel“ mit Angabe der wichtigsten Veranstaltungen in der Stadt. Die größte Werbeaktion seit [[1945]] stellte Rennau dann am [[9. November]] vor: Mit 150 000 farbigen, dreisprachigen Prospekten sowie 200 000 Stadt- und Hotelplänen und einer Werbetour in einige europäische Großstädte wollte das Stadtverkehrsbüro neue Gäste für Salzburg gewinnen.
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Am [[9. Februar]] [[1953]] bestellt der Salzburger [[Stadtsenat]] Dr. [[Heinz Helmut Rennau]] zum Leiter des neu errichteten Stadtverkehrsbüros. Im selben Jahr, am [[22. Mai]], bezog das Stadtverkehrsbüro seine neuen Räume am [[Makartplatz]]. Und am [[1. Juli]] erschien der erste "Salzburger Wochenspiegel“ mit Angabe der wichtigsten Veranstaltungen in der Stadt. Die größte Werbeaktion seit [[1945]] stellte Rennau dann am [[9. November]] vor: Mit 150 000 farbigen, dreisprachigen Prospekten sowie 200 000 Stadt- und Hotelplänen und einer Werbetour in einige europäische Großstädte wollte das Stadtverkehrsbüro neue Gäste für Salzburg gewinnen.
    
In seinem Bericht über das Jahr [[1984]] beanstandete der Salzburger Rechnungshof die Ausgaben für Dienstreisen von Direktor [[Gerhard Gross]]. Gross hatte vom [[3. Jänner|3.]] bis  [[10. Jänner]] 1984 eine Reise nach Honolulu auf Hawaii in den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten von Amerika]] unternommen, die 39.233,-- Schilling gekostet hatte. Diese Kosten stünden in keinem Verhältnis zu künftig möglichen Auswirkungen auf den Fremdenverkehr der Landeshauptstadt, so die Kritik des Rechnungshofes. Gross hatte am Kongress der "Vereinigung amerikanischer Organisatoren medizinischer Kongresse" teilgenommen und auf dem Rückflug in San Francisco und New York Zwischenstopps eingelegt. Als gesetzeswidrig bezeichnete der Rechnungshof weiters Zahlungsanweisungen für zu hohem Nächtigungsaufwand. Die überschrittenen Höchstvergütungen sei vom [[Magistratsdirektor]] jeweils nachträglich bewilligt worden.<ref>{{Quelle SN|12. Mai 1986, Seite 5}}</ref>
 
In seinem Bericht über das Jahr [[1984]] beanstandete der Salzburger Rechnungshof die Ausgaben für Dienstreisen von Direktor [[Gerhard Gross]]. Gross hatte vom [[3. Jänner|3.]] bis  [[10. Jänner]] 1984 eine Reise nach Honolulu auf Hawaii in den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten von Amerika]] unternommen, die 39.233,-- Schilling gekostet hatte. Diese Kosten stünden in keinem Verhältnis zu künftig möglichen Auswirkungen auf den Fremdenverkehr der Landeshauptstadt, so die Kritik des Rechnungshofes. Gross hatte am Kongress der "Vereinigung amerikanischer Organisatoren medizinischer Kongresse" teilgenommen und auf dem Rückflug in San Francisco und New York Zwischenstopps eingelegt. Als gesetzeswidrig bezeichnete der Rechnungshof weiters Zahlungsanweisungen für zu hohem Nächtigungsaufwand. Die überschrittenen Höchstvergütungen sei vom [[Magistratsdirektor]] jeweils nachträglich bewilligt worden.<ref>{{Quelle SN|12. Mai 1986, Seite 5}}</ref>

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