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→‎Verbreitung: Pinzgauer Ziegen in Wien
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Ende der 80-Jahre des [[20. Jahrhundert]] begann [[Ambros Aichhorn]] vorläufig noch rechtzeitig die Restbestände zu suchen und diese zu schützen. Mitte der 90-Jahre begann man vor allem im [[Bundesland Salzburg]] mit der Herdebuchzucht. Es wurden auch wieder Tiere dieser Rasse in angrenzenden Bundesländern (Steiermark, Kärnten, Niederösterreich) gehalten. Einzelne Tiere befinden sich auf in der Schweiz, in Deutschland und in Südtirol.  
 
Ende der 80-Jahre des [[20. Jahrhundert]] begann [[Ambros Aichhorn]] vorläufig noch rechtzeitig die Restbestände zu suchen und diese zu schützen. Mitte der 90-Jahre begann man vor allem im [[Bundesland Salzburg]] mit der Herdebuchzucht. Es wurden auch wieder Tiere dieser Rasse in angrenzenden Bundesländern (Steiermark, Kärnten, Niederösterreich) gehalten. Einzelne Tiere befinden sich auf in der Schweiz, in Deutschland und in Südtirol.  
 
2009 umfasste das Zuchtbuch 392 Herdebuchtiere. Aufgrund der kritischen Bestandszahl wurde die Pinzgauer Ziege in der Rasseliste des ÖPUL 2007 des Agrarumweltprogramms als „hochgefährdete Ziegenrasse“ geführt.
 
2009 umfasste das Zuchtbuch 392 Herdebuchtiere. Aufgrund der kritischen Bestandszahl wurde die Pinzgauer Ziege in der Rasseliste des ÖPUL 2007 des Agrarumweltprogramms als „hochgefährdete Ziegenrasse“ geführt.
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==Pinzgauer ''"Bergziegen"'' grasen auf Wiener „Müllberg“==
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Es mutet wie ein Scherz an, entspricht aber der reinen Wahrheit. Auf einer ehemaligen Mülldeponie in Wien wurden über die Initiative einer Tierärztin einige Pinzgauer Ziegen ausgesetzt und zwar als eine der Maßnahmen um die Art zu erhalten.
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Der eigentliche Zweck der Tiere vor Ort ist aber ihr Einsatz als „Rasenmäher“ und der von der Stadt Wien erwünschte Nachweis, dass von der ehemaligen Deponie keine Umweltgefährdung ausgeht. Es befinden sich ausschließlich weibliche Tiere mit ihren Kitzen vor Ort, um Inzucht zu vermeiden. Männliche Tiere werden kontrolliert zugeführt.
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Mittlerweile hat sich der Wiener Bestand kräftig vergrößert und es muss zugefüttert werden. Die Deponiefläche mit 60 Hektar Größe mit ihren für Wien exotischen Pinzgauer Ziegen ist über die Jahre auch zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.
 
* siehe auch: [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern]]
 
* siehe auch: [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern]]
  
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