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==Etymologisches==
 
==Etymologisches==
Die Bezeichnung „Stockente“ kam erst im [[20. Jahrhundert]] auf. Sie ist ein Hinweis auf die Art der Brutplätze. Das Tier fühlt sich in auf Stock gesetzten Weiden genau so wohl wie in einem Reisighaufen. Im Volksmund ist aber immer noch eher die Bezeichnung „Wildente“ gebräuchlich, was aber als artübergreifender Name nicht wirklich kennzeichnend sein kann.
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Die Bezeichnung "Stockente“ kam erst im [[20. Jahrhundert]] auf. Sie ist ein Hinweis auf die Art der Brutplätze. Das Tier fühlt sich in auf Stock gesetzten Weiden genau so wohl wie in einem Reisighaufen. Im Volksmund ist aber immer noch eher die Bezeichnung "Wildente“ gebräuchlich, was aber als artübergreifender Name nicht wirklich kennzeichnend sein kann.
    
Die Name Wildente findet sich auch noch in der Jagdsprache und in der Gastronomie, wobei für ein Wildentengericht nicht immer, aber meist eine Stockente zubereitet wird.
 
Die Name Wildente findet sich auch noch in der Jagdsprache und in der Gastronomie, wobei für ein Wildentengericht nicht immer, aber meist eine Stockente zubereitet wird.
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===Erpel===
 
===Erpel===
Das Männchen, Erpel genannt, ist graugefiedert, die Brust ist braun, der Rücken bräunlich, die Ober- und Unterschwanzdecken sind schwarz. Der Kopf schimmert über dem weißgefärbten Halsring metallisch grün. Der Schnabel ist grünlich-gelb. Der Hinterrand der Flügel ist mit einem metallisch blauen, weiß gesäumten Band ausgestattet, das „Spiegel“ genannt wird. Die Schwanzspitzen des Erpels sind aufgerollt und werden als Erpellocken bezeichnet. Im sogenannten „Schlichtkleid“, das der Erpel im Gegensatz zum oben geschilderten Prachtkleid im Juli und August während der Zeit der Mauser aufweist, in der er auch wegen des Schwingenfedernwechsels einige Wochen flugunfähig ist, sieht er den Weibchen zum Verwechseln ähnlich. Nur die Schnabelfärbung gibt Aufschluss über das Geschlecht: sein Schnabel ist weiterhin unverkennbar gelb, während der Schnabel der Weibchen mehr dunkelgrau bis braun erscheint.
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Das Männchen, Erpel genannt, ist graugefiedert, die Brust ist braun, der Rücken bräunlich, die Ober- und Unterschwanzdecken sind schwarz. Der Kopf schimmert über dem weißgefärbten Halsring metallisch grün. Der Schnabel ist grünlich-gelb. Der Hinterrand der Flügel ist mit einem metallisch blauen, weiß gesäumten Band ausgestattet, das "Spiegel“ genannt wird. Die Schwanzspitzen des Erpels sind aufgerollt und werden als Erpellocken bezeichnet. Im sogenannten "Schlichtkleid“, das der Erpel im Gegensatz zum oben geschilderten Prachtkleid im Juli und August während der Zeit der Mauser aufweist, in der er auch wegen des Schwingenfedernwechsels einige Wochen flugunfähig ist, sieht er den Weibchen zum Verwechseln ähnlich. Nur die Schnabelfärbung gibt Aufschluss über das Geschlecht: sein Schnabel ist weiterhin unverkennbar gelb, während der Schnabel der Weibchen mehr dunkelgrau bis braun erscheint.
    
Eine Besonderheit bei Stockentenmännchen und einigen anderen Wildentenarten ist im Unterschied zu anderen Vogelarten, dass sie wie [[Säugetiere]] einen Penis aufweisen.
 
Eine Besonderheit bei Stockentenmännchen und einigen anderen Wildentenarten ist im Unterschied zu anderen Vogelarten, dass sie wie [[Säugetiere]] einen Penis aufweisen.

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