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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Bereits im [[Mittelalter]] ist das Gebäude, das sich aus zwei Salzachhäusern zusammensetzt, als Sitz von [[historische Gaststätten|Gaststätten]] bekannt: im Jahr [[1399]] genehmigt [[Erzbischof]] [[Gregor Schenk von Osterwitz]] die Ausgabe von Speis und Trank ''für fuhrleut so des weges kumben''“ in der westlich gelegenen Gaststätte, später als Gasthaus „Zum Goldenen Widder“ bezeichnet. Im Jahr [[1528]] nennt eine Quelle den „Steinsitz“ eine gemütliche [[Sitz|Bierstube]]. Das im östlichen Gebäude gelegene Unternehmen nannte man ''Burgerbäuhaus'', später ''Unterbräu''. Erst ab [[1700]] kam es zu seinem Namen ''Bräu am Stein''. <ref>[https://www.stadt-salzburg.at/internet/wirtschaft_umwelt/stadtplanung/welterbe/welterbe_erleben_431111/haus_am_stein_steingasse_4_6_462971.htm www.stadt-salzburg.at]</ref>
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Bereits im [[Mittelalter]] ist das Gebäude, das sich aus zwei Salzachhäusern zusammensetzt, als Sitz von [[historische Gaststätten|Gaststätten]] bekannt: im Jahr [[1399]] genehmigt [[Erzbischof]] [[Gregor Schenk von Osterwitz]] die Ausgabe von Speis und Trank "''für fuhrleut so des weges kumben''“ in der westlich gelegenen Gaststätte, später als Gasthaus "Zum Goldenen Widder“ bezeichnet. Im Jahr [[1528]] nennt eine Quelle den "Steinsitz“ eine gemütliche [[Sitz|Bierstube]]. Das im östlichen Gebäude gelegene Unternehmen nannte man ''Burgerbäuhaus'', später ''Unterbräu''. Erst ab [[1700]] kam es zu seinem Namen ''Bräu am Stein''. <ref>[https://www.stadt-salzburg.at/internet/wirtschaft_umwelt/stadtplanung/welterbe/welterbe_erleben_431111/haus_am_stein_steingasse_4_6_462971.htm www.stadt-salzburg.at]</ref>
    
Eine besondere Blüte erlangte das Haus im [[18. Jahrhundert]] nach dem Erwerb durch [[Franz Dietrich Popp]], welcher aus Bayern kam. Er und sein Sohn Josef Virgil wurden zu den wohlhabendsten Brauern in der Stadt. Er war nicht nur ein guter Brauer und Gastwirt, sondern auch ein tüchtiger Unternehmer und gehörte in seiner Wirkungszeit zu den besten Steuerzahlern in der Stadt Salzburg.  
 
Eine besondere Blüte erlangte das Haus im [[18. Jahrhundert]] nach dem Erwerb durch [[Franz Dietrich Popp]], welcher aus Bayern kam. Er und sein Sohn Josef Virgil wurden zu den wohlhabendsten Brauern in der Stadt. Er war nicht nur ein guter Brauer und Gastwirt, sondern auch ein tüchtiger Unternehmer und gehörte in seiner Wirkungszeit zu den besten Steuerzahlern in der Stadt Salzburg.  
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Um 1870 wurde dann die Brauerei stillgelegt und nur mehr als Gasthof mit Fremdenzimmern weitergeführt.
 
Um 1870 wurde dann die Brauerei stillgelegt und nur mehr als Gasthof mit Fremdenzimmern weitergeführt.
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In den letzten Tagen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] erwarb [[Alois Grasmayr]] das Gebäude, stockte es im Jahr [[1924]] um zwei weitere Vollgeschosse auf, errichtete das Terrassencafé und nannte den Betrieb fortan [[Hotel Stein]]“.
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In den letzten Tagen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] erwarb [[Alois Grasmayr]] das Gebäude, stockte es im Jahr [[1924]] um zwei weitere Vollgeschosse auf, errichtete das Terrassencafé und nannte den Betrieb fortan "[[Hotel Stein]]“.
    
An der [[Schallmooser Hauptstraße]] steht der ehemalige [[Märzenkeller des Steinbräus]].
 
An der [[Schallmooser Hauptstraße]] steht der ehemalige [[Märzenkeller des Steinbräus]].

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