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| | Franz Seraphin Kobler war der Sohn von Valentin Kobler, einem Bierbrauer aus Raab im Innviertel, und seiner Frau Theresia, geborene Schlager, die möglicherweise aus [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] in [[Oberbayern]] stammte (bei der Hochzeit des Sohnes war ein Trauzeuge, Kajetan Schlager, bürgerlicher Bräuer aus Reichenhall). Er hatte mehrere Geschwister. | | Franz Seraphin Kobler war der Sohn von Valentin Kobler, einem Bierbrauer aus Raab im Innviertel, und seiner Frau Theresia, geborene Schlager, die möglicherweise aus [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] in [[Oberbayern]] stammte (bei der Hochzeit des Sohnes war ein Trauzeuge, Kajetan Schlager, bürgerlicher Bräuer aus Reichenhall). Er hatte mehrere Geschwister. |
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| − | Am [[25. August]] [[1794]] heiratete er die Lederertochter Franziska Anna, geborene Hofmann (* [[13. September]] [[1762]] in Salzburg; † [[17. April]] [[1837]] ebenda), die Witwe des [[Höllbräu]]-Besitzers [[Franz Elixhauser]] (* [[20. Jänner]] [[1764]]; † [[3. April]] [[1793]] in Salzburg) und Schwiegertochter von [[Johann Ambros Elixhauser]] (* 1737; † 1793). Diese war seit dem Tod ihres Ehemannes gemäß Ehevertrag vom [[13. Jänner]] [[1792]] Erbin des Gasthauses und der Brauerei „Zur Hölle“. Erbstreitigkeiten der Geschwister von Franz Elixhauser blieben erfolglos. | + | Am [[25. August]] [[1794]] heiratete er die Lederertochter Franziska Anna, geborene Hofmann (* [[13. September]] [[1762]] in Salzburg; † [[17. April]] [[1837]] ebenda), die Witwe des [[Höllbräu]]-Besitzers [[Franz Elixhauser]] (* [[20. Jänner]] [[1764]]; † [[3. April]] [[1793]] in Salzburg) und Schwiegertochter von [[Johann Ambros Elixhauser]] (* 1737; † 1793). Diese war seit dem Tod ihres Ehemannes gemäß Ehevertrag vom [[13. Jänner]] [[1792]] Erbin des Gasthauses und der Brauerei "Zur Hölle“. Erbstreitigkeiten der Geschwister von Franz Elixhauser blieben erfolglos. |
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| − | Bei seiner Hochzeit mit der Witwe Franziska Elixhauser blieb diese Alleineigentümerin, das Braugewerbe übernahm jedoch ihr zweiter Ehemann Seraphin Kobler. [[1794]] wurde er „angehender Höllbräuer“, [[1796]] „[[Bürger der Stadt Salzburg|bürgerlicher]] Bierbräuer in der Höll“ genannt. Ein Brunnen im Innenhof des Höllbräus trägt die Inschrift „ZK 1682“, am Portal steht „SK 1815“; das letztere Datum steht wohl für „Seraphin Kobler“ ([[1815]] wurde die „Hölle“ renoviert). | + | Bei seiner Hochzeit mit der Witwe Franziska Elixhauser blieb diese Alleineigentümerin, das Braugewerbe übernahm jedoch ihr zweiter Ehemann Seraphin Kobler. [[1794]] wurde er "angehender Höllbräuer“, [[1796]] "[[Bürger der Stadt Salzburg|bürgerlicher]] Bierbräuer in der Höll“ genannt. Ein Brunnen im Innenhof des Höllbräus trägt die Inschrift "ZK 1682“, am Portal steht "SK 1815“; das letztere Datum steht wohl für "Seraphin Kobler“ ([[1815]] wurde die "Hölle“ renoviert). |
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| − | Vom gemeinsamen Sohn Seraphin Kobler junior (* [[14. Oktober]] [[1795]] in Salzburg; † [[14. Mai]] [[1842]] ebenda) wissen wir wenig. Seine jüngere Schwester [[Franziska Kobler|Franziska ''Fanny'' Kobler]] (* [[25. September]] [[1796]] in Salzburg; † [[12. Juli]] [[1886]] ebenda) blieb Besitzerin der „Hölle“ in der [[Judengasse]] 15 (bis 1837 „No. 67“) und trug bis zu ihrem Lebensende den Titel einer „Höllbräuin“ (auf dem Grab „gewesene Höllbräuerin“). | + | Vom gemeinsamen Sohn Seraphin Kobler junior (* [[14. Oktober]] [[1795]] in Salzburg; † [[14. Mai]] [[1842]] ebenda) wissen wir wenig. Seine jüngere Schwester [[Franziska Kobler|Franziska ''Fanny'' Kobler]] (* [[25. September]] [[1796]] in Salzburg; † [[12. Juli]] [[1886]] ebenda) blieb Besitzerin der "Hölle“ in der [[Judengasse]] 15 (bis 1837 "No. 67“) und trug bis zu ihrem Lebensende den Titel einer "Höllbräuin“ (auf dem Grab "gewesene Höllbräuerin“). |
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| | Alle vier fanden ihre letzte Ruhestätte in den [[Gruftarkaden auf dem Sebastiansfriedhof|Gruftarkaden]] auf dem Salzburger [[Sebastiansfriedhof]]. | | Alle vier fanden ihre letzte Ruhestätte in den [[Gruftarkaden auf dem Sebastiansfriedhof|Gruftarkaden]] auf dem Salzburger [[Sebastiansfriedhof]]. |