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Mit Arlts Assistenten Dr. Friedrich Kerschbaumer schloss sie 1877 ihre zweite Ehe und ging mit ihm nach Salzburg.<ref>Zitat Quelle [[Sabine Veits-Falk]]: [[Rosa Kerschbaumer-Putjata 1851–1923]], Seite 155: ''Obwohl Rosa Kerschbaumer geschieden war, haben Friedrich Kerschbaumer und sie wohl kirchlich geheiratet, denn im Verzeichnis der Zivilehen im Wiener Stadt- und Landesarchiv scheinen sie im Jahr 1877 nicht auf.''</ref> Hier führte sie von 1881<ref>[[Sabine Veits-Falk]]: [[Rosa Kerschbaumer-Putjata 1851–1923]], Seite 75</ref> gemeinsam mit ihrem Ehemann in der [[Villa Eleonore]], [[Schwarzstraße]] 32, eine Augenheilanstalt.  
 
Mit Arlts Assistenten Dr. Friedrich Kerschbaumer schloss sie 1877 ihre zweite Ehe und ging mit ihm nach Salzburg.<ref>Zitat Quelle [[Sabine Veits-Falk]]: [[Rosa Kerschbaumer-Putjata 1851–1923]], Seite 155: ''Obwohl Rosa Kerschbaumer geschieden war, haben Friedrich Kerschbaumer und sie wohl kirchlich geheiratet, denn im Verzeichnis der Zivilehen im Wiener Stadt- und Landesarchiv scheinen sie im Jahr 1877 nicht auf.''</ref> Hier führte sie von 1881<ref>[[Sabine Veits-Falk]]: [[Rosa Kerschbaumer-Putjata 1851–1923]], Seite 75</ref> gemeinsam mit ihrem Ehemann in der [[Villa Eleonore]], [[Schwarzstraße]] 32, eine Augenheilanstalt.  
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Nachdem sie [[1890]] aufgrund einer „allerhöchsten Entschließung“ Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Josephs]] eine Sondergenehmigung erhalten hatte, die sie (zehn Jahre vor der Zeit, in der Frauen in Österreich überhaupt zum Medizinstudium zugelassen wurden) berechtigte, die rund 60 Betten umfassende Augenklinik alleine zu leiten, trennte sie sich am [[8. Juni]] von ihrem Mann und führte die Heilanstalt erfolgreich weiter. Dr. Friedrich Kerschbaumer war dann noch als Assistenzarzt im Kinderhospiz [[Lauffen]] (damals noch ''bei'' [[Bad Ischl]], heute zur Stadt gehörend). Er starb dort am [[28. Jänner]] [[1906]] im 59. Lebensjahr.
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Nachdem sie [[1890]] aufgrund einer "allerhöchsten Entschließung“ Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Josephs]] eine Sondergenehmigung erhalten hatte, die sie (zehn Jahre vor der Zeit, in der Frauen in Österreich überhaupt zum Medizinstudium zugelassen wurden) berechtigte, die rund 60 Betten umfassende Augenklinik alleine zu leiten, trennte sie sich am [[8. Juni]] von ihrem Mann und führte die Heilanstalt erfolgreich weiter. Dr. Friedrich Kerschbaumer war dann noch als Assistenzarzt im Kinderhospiz [[Lauffen]] (damals noch ''bei'' [[Bad Ischl]], heute zur Stadt gehörend). Er starb dort am [[28. Jänner]] [[1906]] im 59. Lebensjahr.
    
Sechs Jahre nach der Trennung von ihrem Mann verließ sie im Jahr [[1896]] Salzburg, ging nach Russland, wo sie tausende Menschen entlang der Transsibirischen Eisenbahn behandelte. [[1903]] wurde sie Primarärztin in Tiflis (Georgien).
 
Sechs Jahre nach der Trennung von ihrem Mann verließ sie im Jahr [[1896]] Salzburg, ging nach Russland, wo sie tausende Menschen entlang der Transsibirischen Eisenbahn behandelte. [[1903]] wurde sie Primarärztin in Tiflis (Georgien).

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