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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Am [[15. Februar]] [[1953]] hatte sich Politschnig sen. mit einer kleinen Werkstatt in der [[Bayernstraße]] selbstständig gemacht. Der Kärntner war zuvor in der Salzburger Filiale eines Betriebs aus seiner Heimat beschäftigt gewesen. In der Nachkriegszeit war der Bedarf an Prothesen sehr hoch. Johann Politschnig: ''Da hat es noch den klassischen Holzfuß gegeben. Wie im berühmten Film,Moby Dick‘ mit Gregory Peck. Jetzt sind viele Teile beweglich und werden genau angepasst.''“
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Am [[15. Februar]] [[1953]] hatte sich Politschnig sen. mit einer kleinen Werkstatt in der [[Bayernstraße]] selbstständig gemacht. Der Kärntner war zuvor in der Salzburger Filiale eines Betriebs aus seiner Heimat beschäftigt gewesen. In der Nachkriegszeit war der Bedarf an Prothesen sehr hoch. Johann Politschnig: "''Da hat es noch den klassischen Holzfuß gegeben. Wie im berühmten Film,Moby Dick‘ mit Gregory Peck. Jetzt sind viele Teile beweglich und werden genau angepasst.''“
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Wer die Dienste des Hauses Politschnig in Anspruch nimmt, hat meist einen längeren Krankenhausaufenthalt mit an schließender Rehabilitation hinter sich. In dieser Phase ist der erste Schock einer Amputation überwunden und die Einstellung auf die geänderten Umstände bestimmt den Alltag. ''Auf Wunsch besuchen wir die Patienten schon während des Reha-Aufenthalts, um die ersten Anpassungen zu besprechen''“, schildert Politschnig. In der [[Leopoldskronstraße]] ist der Betrieb seit dem Jahr [[1969]] angesiedelt. In der Werkstatt befinden sich moderne Apparaten und auch noch eine alte Singer-Nähmaschine für spezielle Arbeiten. Hergestellt werden hauptsächlich Prothesen, Orthesen (Hilfsmittel zur Entlastung oder Ruhigstellung von Teilen des Körpers) und Schuheinlagen. Die Teile werden entweder zugeliefert oder selbst in Handarbeit produziert. Im Verkaufsraum stehen Krankenpflegeartikel, Bandagen und Ähnliches zur Auswahl.
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Wer die Dienste des Hauses Politschnig in Anspruch nimmt, hat meist einen längeren Krankenhausaufenthalt mit an schließender Rehabilitation hinter sich. In dieser Phase ist der erste Schock einer Amputation überwunden und die Einstellung auf die geänderten Umstände bestimmt den Alltag. "''Auf Wunsch besuchen wir die Patienten schon während des Reha-Aufenthalts, um die ersten Anpassungen zu besprechen''“, schildert Politschnig. In der [[Leopoldskronstraße]] ist der Betrieb seit dem Jahr [[1969]] angesiedelt. In der Werkstatt befinden sich moderne Apparaten und auch noch eine alte Singer-Nähmaschine für spezielle Arbeiten. Hergestellt werden hauptsächlich Prothesen, Orthesen (Hilfsmittel zur Entlastung oder Ruhigstellung von Teilen des Körpers) und Schuheinlagen. Die Teile werden entweder zugeliefert oder selbst in Handarbeit produziert. Im Verkaufsraum stehen Krankenpflegeartikel, Bandagen und Ähnliches zur Auswahl.
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Nach einer Amputation beginnt das neue, das andere Leben. ''Was künstliche Gliedmaßen betrifft, ist heute schon sehr viel möglich. Es beginnt beim Silikonmodell eines kleinen Fingers und reicht bis zu Spezialteilen für den Wettkampfsport''“, sagt Johann Politschnig, Sohn des Firmengründers gleichen Namens.  Das Anpassen einer Prothese wird nie zur Routine. Jeder Körper ist anders, reagiert anders. Der Beruf verlangt Können, Geduld und psychologisches Gespür. ''Es kann Probleme mit dem Stumpf geben, etwa wenn ein Nerv schlecht abgetrennt wurde, oder es bilden sich Druckstellen. Phantomschmerzen können auftreten''“, sagt Politschnig.
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Nach einer Amputation beginnt das neue, das andere Leben. "''Was künstliche Gliedmaßen betrifft, ist heute schon sehr viel möglich. Es beginnt beim Silikonmodell eines kleinen Fingers und reicht bis zu Spezialteilen für den Wettkampfsport''“, sagt Johann Politschnig, Sohn des Firmengründers gleichen Namens.  Das Anpassen einer Prothese wird nie zur Routine. Jeder Körper ist anders, reagiert anders. Der Beruf verlangt Können, Geduld und psychologisches Gespür. "''Es kann Probleme mit dem Stumpf geben, etwa wenn ein Nerv schlecht abgetrennt wurde, oder es bilden sich Druckstellen. Phantomschmerzen können auftreten''“, sagt Politschnig.
    
Eine Arm- oder Beinprothese hält durch Körperreibung und Haftung auf dem Stumpf. Eine mechanische Verbindung ist nicht nötig. Bewegliche Handprothesen werden mittels elektrischer Impulse, die vom Körper ausgehen, gesteuert.
 
Eine Arm- oder Beinprothese hält durch Körperreibung und Haftung auf dem Stumpf. Eine mechanische Verbindung ist nicht nötig. Bewegliche Handprothesen werden mittels elektrischer Impulse, die vom Körper ausgehen, gesteuert.

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