''In der [[Barackenlager|Baracke]] XVI an der [[Innsbrucker Bundesstraße]] 67 A arbeitete seit [[1945]] der Korbflechter Peter Prossinger. Infolge eines ererbten Nervenleidens versuchte dieser Arbeiter [[1934]] einen Selbstmord zu begehen. Er wurde damals in die Nervenheilanstalt Lehen eingewiesen und bis [[1938]] dort festgehalten. Die Vollentmündigunig wurde ebenfalls ausgesprochen. Zum Kurator setzte man seine Mutter ein. Dieser gelang es, ihren Sohn 1938 aus der Anstalt herauszubringen und seine Halbentmündigung durchzusetzen. Er arbeitete nun als Bauarbeiter an der [[Reichsautobahn]] bis [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]], rückte als Sanitäter ein, wurde aber wegen seines sich immer mehr verschlechternden Augenleidens schon [[1942]] aus der [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]] entlassen. | ''In der [[Barackenlager|Baracke]] XVI an der [[Innsbrucker Bundesstraße]] 67 A arbeitete seit [[1945]] der Korbflechter Peter Prossinger. Infolge eines ererbten Nervenleidens versuchte dieser Arbeiter [[1934]] einen Selbstmord zu begehen. Er wurde damals in die Nervenheilanstalt Lehen eingewiesen und bis [[1938]] dort festgehalten. Die Vollentmündigunig wurde ebenfalls ausgesprochen. Zum Kurator setzte man seine Mutter ein. Dieser gelang es, ihren Sohn 1938 aus der Anstalt herauszubringen und seine Halbentmündigung durchzusetzen. Er arbeitete nun als Bauarbeiter an der [[Reichsautobahn]] bis [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]], rückte als Sanitäter ein, wurde aber wegen seines sich immer mehr verschlechternden Augenleidens schon [[1942]] aus der [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]] entlassen. |