| − | Kössen gehörte ursprünglich zur [[Pfarre Kirchdorf in Tirol|Pfarre Kirchdorf]], die dem [[Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno|Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno]] inkorporiert war. Es war aber vom Ort [[Kirchdorf in Tirol|Kirchdorf]] einen halben Tagesmarsch entfernt. Bedingt auch durch die verhältnismäßig beträchtliche Bevölkerungszahl genoss Kössen früh eine Sonderstellung. Die im Jahr [[1355]] erstmals erwähnte Kirche wurde von einem, von Kirchdorf gesandten, Hilfspriester („Gesell“) sowie seit den späten [[1420er]]-Jahren von einem Frühmesser betreut. Später erhielt Kössen den Status eines Vikariats. Die Pfarrerrichtung erfolgte im Jahr [[1809]], somit unter [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayerischer Herrschaft]]. | + | Kössen gehörte ursprünglich zur [[Pfarre Kirchdorf in Tirol|Pfarre Kirchdorf]], die dem [[Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno|Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno]] inkorporiert war. Es war aber vom Ort [[Kirchdorf in Tirol|Kirchdorf]] einen halben Tagesmarsch entfernt. Bedingt auch durch die verhältnismäßig beträchtliche Bevölkerungszahl genoss Kössen früh eine Sonderstellung. Die im Jahr [[1355]] erstmals erwähnte Kirche wurde von einem, von Kirchdorf gesandten, Hilfspriester ("Gesell“) sowie seit den späten [[1420er]]-Jahren von einem Frühmesser betreut. Später erhielt Kössen den Status eines Vikariats. Die Pfarrerrichtung erfolgte im Jahr [[1809]], somit unter [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayerischer Herrschaft]]. |