| Zeile 17: |
Zeile 17: |
| | Der Weg wurde als ''Promenadenweg zum Wasserfallwinkel'' am [[28. Juni]] [[1937]] von Bundeskanzler Dr. [[Kurt Schuschnigg]] eröffnet.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370630&seite=3&zoom=33&query=%22Promenadenweg%22%2B%22Schuschnigg%22&ref=anno-search Salzburger Volksblatt, 30. Juni 1937]: Montag Nachmittag = 28. Juni</ref> | | Der Weg wurde als ''Promenadenweg zum Wasserfallwinkel'' am [[28. Juni]] [[1937]] von Bundeskanzler Dr. [[Kurt Schuschnigg]] eröffnet.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370630&seite=3&zoom=33&query=%22Promenadenweg%22%2B%22Schuschnigg%22&ref=anno-search Salzburger Volksblatt, 30. Juni 1937]: Montag Nachmittag = 28. Juni</ref> |
| | | | |
| − | Der Gamsgrubenweg wurde [[2011]] vom „E.C.O. Institut für Ökologie“ als Themenweg des Jahres ausgezeichnet. | + | Der Gamsgrubenweg wurde [[2011]] vom "E.C.O. Institut für Ökologie“ als Themenweg des Jahres ausgezeichnet. |
| | | | |
| − | [[2014]] wurden Arbeiten zur Steinschlag-Schutzverbauung der sechs Gamsgrubentunnel entlang des Gamsgrubenweges Ende Juni, gut einen Monat früher als geplant abgeschlossen. Schon seit dem Jahr [[2003]] führt der erste Abschnitt des Weges aufgrund der hohen Steinschlaggefahr durch sechs Tunnels. 2013/2014 kam eine weitere Schutzverbauung hinzu. „Nun haben wir um knapp 900.000 € auch die Tunnelausgänge überbauen lassen - damit sind die sensationellen Ausblicke für die nächsten Jahre im wahrsten Wortsinn wieder „gesichert“!“ meinte Dr. [[Johannes Hörl]], Vorstand der Grohag, bei der Wiederöffnung des Weges Anfang Juli 2014. Die Gesamtkosten von knapp drei Millionen Euro wurden verteilt über einen Zeitraum von zwölf Jahren vom Land Kärnten, dem [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenverein]] (OEAV) und der Grohag getragen. | + | [[2014]] wurden Arbeiten zur Steinschlag-Schutzverbauung der sechs Gamsgrubentunnel entlang des Gamsgrubenweges Ende Juni, gut einen Monat früher als geplant abgeschlossen. Schon seit dem Jahr [[2003]] führt der erste Abschnitt des Weges aufgrund der hohen Steinschlaggefahr durch sechs Tunnels. 2013/2014 kam eine weitere Schutzverbauung hinzu. "Nun haben wir um knapp 900.000 € auch die Tunnelausgänge überbauen lassen - damit sind die sensationellen Ausblicke für die nächsten Jahre im wahrsten Wortsinn wieder "gesichert“!“ meinte Dr. [[Johannes Hörl]], Vorstand der Grohag, bei der Wiederöffnung des Weges Anfang Juli 2014. Die Gesamtkosten von knapp drei Millionen Euro wurden verteilt über einen Zeitraum von zwölf Jahren vom Land Kärnten, dem [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenverein]] (OEAV) und der Grohag getragen. |
| | | | |
| | [[2020]] musste der Gamsgrubenweg neuerlich wegen Steinschlaggefahr gesperrt werden. Trotzdem wurden bei automatischen Zählstellen [[2021]] trotz der Absperrung des Gamsgrubenwegs mit Scherengittern und Ketten an dessen Anfang an die 70 000 und am Endpunkt noch 10 000 Besucher registriert. Die Leute würden überall hinsteigen, auch in jene Bereiche der Gamsgrube, die nicht betreten werden dürfen, so [[Peter Rupitsch]], Direktor des Nationalparks Hohe Tauern. Der Weg soll durch eine weitere Galerie geschützt werden. Die Kosten dafür belaufen sich inklusive der Schutzhütte (siehe nächsten Abschnitt) auf etwa 3,5 Mill. Euro. | | [[2020]] musste der Gamsgrubenweg neuerlich wegen Steinschlaggefahr gesperrt werden. Trotzdem wurden bei automatischen Zählstellen [[2021]] trotz der Absperrung des Gamsgrubenwegs mit Scherengittern und Ketten an dessen Anfang an die 70 000 und am Endpunkt noch 10 000 Besucher registriert. Die Leute würden überall hinsteigen, auch in jene Bereiche der Gamsgrube, die nicht betreten werden dürfen, so [[Peter Rupitsch]], Direktor des Nationalparks Hohe Tauern. Der Weg soll durch eine weitere Galerie geschützt werden. Die Kosten dafür belaufen sich inklusive der Schutzhütte (siehe nächsten Abschnitt) auf etwa 3,5 Mill. Euro. |
| Zeile 54: |
Zeile 54: |
| | | | |
| | ==Gamsgrubenweg führt auch zur Oberwalderhütte == | | ==Gamsgrubenweg führt auch zur Oberwalderhütte == |
| − | Manche schaffen es bis zum Hochalpinzentrum [[Oberwalderhütte]], das über den bestens markierten alpinen Steig Gamsgrubenweg inklusive kurzem Gletscherübergang in rund 2,5 Stunden auch für Gäste mit weniger alpiner Erfahrung zu erreichen ist (vom Wasserfallwinkel etwa 400 Höhenmeter). Der Wirt der Oberwalderhütte, Wolfgang Hackl, freut sich bis zu 120 Besucher zu bewirten und zu beherbergen. Auch [[Sepp Forcher]] arbeitete schon vor über 60 Jahren als Lastenträger auf der Oberwalderhütte und hat dort nicht nur die Großglockner Hochalpenstraße („meine Traumstraße“) sondern auch seine Ehefrau „Heli“ kennen und lieben gelernt. | + | Manche schaffen es bis zum Hochalpinzentrum [[Oberwalderhütte]], das über den bestens markierten alpinen Steig Gamsgrubenweg inklusive kurzem Gletscherübergang in rund 2,5 Stunden auch für Gäste mit weniger alpiner Erfahrung zu erreichen ist (vom Wasserfallwinkel etwa 400 Höhenmeter). Der Wirt der Oberwalderhütte, Wolfgang Hackl, freut sich bis zu 120 Besucher zu bewirten und zu beherbergen. Auch [[Sepp Forcher]] arbeitete schon vor über 60 Jahren als Lastenträger auf der Oberwalderhütte und hat dort nicht nur die Großglockner Hochalpenstraße ("meine Traumstraße“) sondern auch seine Ehefrau "Heli“ kennen und lieben gelernt. |
| | | | |
| | ==Infos zur Wanderung == | | ==Infos zur Wanderung == |