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| | ==Vereinsziel== | | ==Vereinsziel== |
| − | „Ziel des Vereines ist es, das traditionelle Mineraliensuchen zu erhalten und der nächsten Generation zu übergeben. Grundlagen und Spezialwissen in der Mineralogie soll durch die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft vertieft werden. Das Mineraliensammeln soll in geordneten Bahnen vor sich gehen, ein Wildwuchs, der zu Sammelverboten führen könnte, wird abgelehnt. Der Verein sieht sich auch als einer der Ansprechpartner für die öffentliche Hand im Land Salzburg.“
| + | "Ziel des Vereines ist es, das traditionelle Mineraliensuchen zu erhalten und der nächsten Generation zu übergeben. Grundlagen und Spezialwissen in der Mineralogie soll durch die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft vertieft werden. Das Mineraliensammeln soll in geordneten Bahnen vor sich gehen, ein Wildwuchs, der zu Sammelverboten führen könnte, wird abgelehnt. Der Verein sieht sich auch als einer der Ansprechpartner für die öffentliche Hand im Land Salzburg.“ |
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| | Als weitere Aufgaben sieht die Landesgruppe die Öffentlichkeitsarbeit, die Herausgabe der Vereinszeitung und die Arbeit in den Ortsgruppen ([[Oberpinzgau]], [[Rauris]], [[ Saalachtal]], [[Gasteinertal]], [[St. Johann im Pongau]], [[Lungau]]). | | Als weitere Aufgaben sieht die Landesgruppe die Öffentlichkeitsarbeit, die Herausgabe der Vereinszeitung und die Arbeit in den Ortsgruppen ([[Oberpinzgau]], [[Rauris]], [[ Saalachtal]], [[Gasteinertal]], [[St. Johann im Pongau]], [[Lungau]]). |
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| | * 1981 wird auch die Ortsgruppe St. Johann gegründet mit Obmann Josef Kaml. | | * 1981 wird auch die Ortsgruppe St. Johann gegründet mit Obmann Josef Kaml. |
| | * [[1982]] wird die Ortsgruppe Gasteinertal gegründet und zum Obmann wird Franz Achamer, der ab [[2000]] von Gottfried Weinig abgelöst wird, gewählt. | | * [[1982]] wird die Ortsgruppe Gasteinertal gegründet und zum Obmann wird Franz Achamer, der ab [[2000]] von Gottfried Weinig abgelöst wird, gewählt. |
| − | * [[1985]] erscheint das Vereinsheft „Da Stoasucha“ zum ersten Mal. | + | * [[1985]] erscheint das Vereinsheft "Da Stoasucha“ zum ersten Mal. |
| | * [[1986]] regelt das Nationalparkgesetz die Mineraliensuche im [[Nationalpark Hohe Tauern]] neu. In zähen Verhandlungen kommt der VMÖ/Landesgruppe Salzburg unter Obmann Franz Fankhauser zu einer auch für die Mineraliensammler akzeptablen Lösung. Aufrecht bleibt aber eine Zweiteilung zwischen den Rauriser und den übrigen Steinsuchern. Der Mineraliensucher Hans Pleikner wird wegen seines Mineraliensuchens angezeigt, es folgt ein langwieriges Verfahren, bei dem der Verein dem Angeklagten Unterstützung leistet. (1989 erreicht der Obmann der Landesgruppe Josef Papp beim Landeshauptmann Dr. [[Hans Katschthaler]], dass das Sammelverbot für Hans Pleikner wieder aufgehoben wird.) | | * [[1986]] regelt das Nationalparkgesetz die Mineraliensuche im [[Nationalpark Hohe Tauern]] neu. In zähen Verhandlungen kommt der VMÖ/Landesgruppe Salzburg unter Obmann Franz Fankhauser zu einer auch für die Mineraliensammler akzeptablen Lösung. Aufrecht bleibt aber eine Zweiteilung zwischen den Rauriser und den übrigen Steinsuchern. Der Mineraliensucher Hans Pleikner wird wegen seines Mineraliensuchens angezeigt, es folgt ein langwieriges Verfahren, bei dem der Verein dem Angeklagten Unterstützung leistet. (1989 erreicht der Obmann der Landesgruppe Josef Papp beim Landeshauptmann Dr. [[Hans Katschthaler]], dass das Sammelverbot für Hans Pleikner wieder aufgehoben wird.) |
| | * 1986 Dr. Elisbeth Kirchner und Dr. [[Eberhard Stüber]] übernehmen die wissenschaftliche Betreuung des Steinsuchens im Nationalpark Hohe Tauern. | | * 1986 Dr. Elisbeth Kirchner und Dr. [[Eberhard Stüber]] übernehmen die wissenschaftliche Betreuung des Steinsuchens im Nationalpark Hohe Tauern. |
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| | * [[1989]] wird Josef Papp zum neuen Obmann der Landesgruppe gewählt. Die Zahl der im NP Hohe Tauern Sammelberechtigten wird von 104 auf 151 erhöht. | | * [[1989]] wird Josef Papp zum neuen Obmann der Landesgruppe gewählt. Die Zahl der im NP Hohe Tauern Sammelberechtigten wird von 104 auf 151 erhöht. |
| | * 1989 wird Rosi Lainer Obfrau der Ortsgruppe Gasteinertal. | | * 1989 wird Rosi Lainer Obfrau der Ortsgruppe Gasteinertal. |
| − | * [[1991]] In Bramberg wird die erste „Mineralien-INFO“ abgehalten. | + | * [[1991]] In Bramberg wird die erste "Mineralien-INFO“ abgehalten. |
| | * [[1995]] beginnt die schriftliche Dokumentation der Salzburger Neufunde. | | * [[1995]] beginnt die schriftliche Dokumentation der Salzburger Neufunde. |
| | * 1995 wird die Trennung der Steinsucher aus Rauris und der übrigen Landesgebiete aufgehoben. | | * 1995 wird die Trennung der Steinsucher aus Rauris und der übrigen Landesgebiete aufgehoben. |
| − | * [[1996]] Das Projekt „Kristall – Natur – Kultur“ wird vorgestellt und soll eine neues Bewußtsein über das Steinsuchen bringen. | + | * [[1996]] Das Projekt "Kristall – Natur – Kultur“ wird vorgestellt und soll eine neues Bewußtsein über das Steinsuchen bringen. |
| | * [[1989]] wird ein Übereinkommen der Mineraliensucher mit den österr. Bundesforsten, dem größten Grundbesitzer Österreichs, getroffen. | | * [[1989]] wird ein Übereinkommen der Mineraliensucher mit den österr. Bundesforsten, dem größten Grundbesitzer Österreichs, getroffen. |
| | * [[1998]] hat die Landesgruppe Salzburg erstmals über 300 Mitglieder. | | * [[1998]] hat die Landesgruppe Salzburg erstmals über 300 Mitglieder. |
| | * 1998 stellt Landeshauptmann Dr. [[Franz Schausberger]] in einer Rede anlässlich der Eröffnung einer Mineralienausstellung in Rauris öffentlich fest, dass das Mineraliensammeln im Nationalpark Hohe Tauern Platz haben muss. | | * 1998 stellt Landeshauptmann Dr. [[Franz Schausberger]] in einer Rede anlässlich der Eröffnung einer Mineralienausstellung in Rauris öffentlich fest, dass das Mineraliensammeln im Nationalpark Hohe Tauern Platz haben muss. |
| − | * [[2001]] bringt [[Erwin Burgsteiner]] aus [[Bramberg]] mit dem Bode-Verlag das Buch „Kristallschätze – Mineraliensammler im Oberpinzgau“ heraus, wofür [[Erwin Burgsteiner]] im Jahr 2002 einen Preis erhält. | + | * [[2001]] bringt [[Erwin Burgsteiner]] aus [[Bramberg]] mit dem Bode-Verlag das Buch "Kristallschätze – Mineraliensammler im Oberpinzgau“ heraus, wofür [[Erwin Burgsteiner]] im Jahr 2002 einen Preis erhält. |
| | * 2001 wird auch das Übereinkommen mit den Österr. Bundesforsten verlängert. | | * 2001 wird auch das Übereinkommen mit den Österr. Bundesforsten verlängert. |
| | * [[2002]] Verlängerung der Laufzeit des wissenschaftlichen Projektes im Nationalpark von zwei auf fünf Jahre. | | * [[2002]] Verlängerung der Laufzeit des wissenschaftlichen Projektes im Nationalpark von zwei auf fünf Jahre. |
| | * 2002 beteiligt sich die Landesgruppe Salzburg mit einer Sonderausstellung mit großem Erfolg bei den Münchner Mineralientagen. | | * 2002 beteiligt sich die Landesgruppe Salzburg mit einer Sonderausstellung mit großem Erfolg bei den Münchner Mineralientagen. |
| | * 2002 wird der Kulturgüterpreis stellvertretend an fünf Funktionäre des Vereines - darunter Josef Papp und Gerhard Fischer – für die positive Arbeit im Sinne des Landes Salzburg verliehen. | | * 2002 wird der Kulturgüterpreis stellvertretend an fünf Funktionäre des Vereines - darunter Josef Papp und Gerhard Fischer – für die positive Arbeit im Sinne des Landes Salzburg verliehen. |
| − | * 2002 versichert Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger Josef Papp in einem Brief wie folgt: „Die internationale Anerkennung des Nationalparks wird keine weitere Einschränkung des Mineraliensammelns bewirken!“ | + | * 2002 versichert Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger Josef Papp in einem Brief wie folgt: "Die internationale Anerkennung des Nationalparks wird keine weitere Einschränkung des Mineraliensammelns bewirken!“ |
| | * [[2004]] wird die Homepage des Vereines eingerichtet (siehe unter Weblinks). | | * [[2004]] wird die Homepage des Vereines eingerichtet (siehe unter Weblinks). |
| | * [[2005]] teilt Frau LR [[Doraja Eberle]] schriftlich mit, dass die internationale Anerkennung des NP Hohe tauern die Rahmenbedingungen des Mineraliensuchens nicht verändern wird. | | * [[2005]] teilt Frau LR [[Doraja Eberle]] schriftlich mit, dass die internationale Anerkennung des NP Hohe tauern die Rahmenbedingungen des Mineraliensuchens nicht verändern wird. |
| | * 2005: Josef Papp aus Mittersill übergibt sein Amt als Obmann der Landesgruppe nach 17 Jahren an [[Erwin Burgsteiner]] aus Bramberg. | | * 2005: Josef Papp aus Mittersill übergibt sein Amt als Obmann der Landesgruppe nach 17 Jahren an [[Erwin Burgsteiner]] aus Bramberg. |
| − | * 2005 konstituiert sich die Lungauer Ortsgruppe („Lungauer Stoafexn“) unter Obmann Walter Petzelberger. | + | * 2005 konstituiert sich die Lungauer Ortsgruppe ("Lungauer Stoafexn“) unter Obmann Walter Petzelberger. |
| | * [[2006]] übernimmt DI [[ Wolfgang Urban]] die Leitung des Salzburger Anteils des NP Hohe Tauern. | | * [[2006]] übernimmt DI [[ Wolfgang Urban]] die Leitung des Salzburger Anteils des NP Hohe Tauern. |
| | * 2006: Der NP Hohe Tauern bekommt am [[15. September]] die internationale Anerkennung zugesprochen. | | * 2006: Der NP Hohe Tauern bekommt am [[15. September]] die internationale Anerkennung zugesprochen. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | * [[Erwin Burgsteiner]], Festschrift 20 Jahre Mineralien-INFO, „Salzburg – Land einzigartiger Mineralien“, Hrsg. und Copyright 2010 by [[Erwin Burgsteiner]], Hadergasse 192, 5733 Bramberg, Österreich | + | * [[Erwin Burgsteiner]], Festschrift 20 Jahre Mineralien-INFO, "Salzburg – Land einzigartiger Mineralien“, Hrsg. und Copyright 2010 by [[Erwin Burgsteiner]], Hadergasse 192, 5733 Bramberg, Österreich |
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| | [[Kategorie:Organisation]] | | [[Kategorie:Organisation]] |