| | [[1940]] kam er dann zur [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] (ISM), die ihn bis heute verwahrt. | | [[1940]] kam er dann zur [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] (ISM), die ihn bis heute verwahrt. |
| − | Experten konnten erstmals eine DNA-Analyse und eine chemische Prüfung an dem Schädel durchführen. Das für die DNA-Analyse erforderliche Vergleichsmaterial stammte von Skeletten, die aus dem Familiengrab der Mozarts auf dem Salzburger [[Friedhof St. Sebastian]] geborgen wurden. [[Leopold Mozart]] (Vater) ist nicht in diesem Grab, sondern in der Kommunalgruft begraben. Das im Jänner [[2006]] veröffentlichte Ergebnis erbrachte somit mangels Vergleichmaterials keinerlei Hinweise auf die Echtheit des Schädels. Im April [[1991]] fand Walther Brauneis, der von der ISM gebeten worden war, den historischen Sachverhalt zu bearbeiten, in der Wienbibliothek im „''Vorgeordneten Nachlaß von Ludwig August Frankl''“ das Manuskript mit dem Titel „''Mozart’s Schädel ist gefunden''“ ([[1868]]). Frankls Beschreibung des sogenannten Mozart-Schädels war bekannt, nicht bekannt war allerdings, dass Hyrtl den Text von Frankl attestiert hatte. Danach unterscheidet sich der Schädel von dem, den die ISM verwahrt, erheblich: Für den „Frankl-/Hyrtlschen Schädel“ werden sieben Zähne genannt, der Schädel in der ISM zählt dagegen elf Zähne. Damit ist bewiesen, dass der in der ISM verwahrte Schädel nicht mit dem „Frankl-/Hyrtlschen Schädel“ identisch sein kann. | + | Experten konnten erstmals eine DNA-Analyse und eine chemische Prüfung an dem Schädel durchführen. Das für die DNA-Analyse erforderliche Vergleichsmaterial stammte von Skeletten, die aus dem Familiengrab der Mozarts auf dem Salzburger [[Friedhof St. Sebastian]] geborgen wurden. [[Leopold Mozart]] (Vater) ist nicht in diesem Grab, sondern in der Kommunalgruft begraben. Das im Jänner [[2006]] veröffentlichte Ergebnis erbrachte somit mangels Vergleichmaterials keinerlei Hinweise auf die Echtheit des Schädels. Im April [[1991]] fand Walther Brauneis, der von der ISM gebeten worden war, den historischen Sachverhalt zu bearbeiten, in der Wienbibliothek im "''Vorgeordneten Nachlaß von Ludwig August Frankl''“ das Manuskript mit dem Titel "''Mozart’s Schädel ist gefunden''“ ([[1868]]). Frankls Beschreibung des sogenannten Mozart-Schädels war bekannt, nicht bekannt war allerdings, dass Hyrtl den Text von Frankl attestiert hatte. Danach unterscheidet sich der Schädel von dem, den die ISM verwahrt, erheblich: Für den "Frankl-/Hyrtlschen Schädel“ werden sieben Zähne genannt, der Schädel in der ISM zählt dagegen elf Zähne. Damit ist bewiesen, dass der in der ISM verwahrte Schädel nicht mit dem "Frankl-/Hyrtlschen Schädel“ identisch sein kann. |