Änderungen

K
Textersetzung - „„“ durch „"“
Zeile 4: Zeile 4:  
Ludwig Praehauser war der Sohn des Postbeamten (Postexpeditor) Ludwig Prähauser und seiner Frau, der Drechslermeisterstochter Theresia, geborene Markl.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TFB12/?pg=50 Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä, Band XII, S. 47], wo der Name "Prähauser" mit Umlaut geschrieben wird.</ref>
 
Ludwig Praehauser war der Sohn des Postbeamten (Postexpeditor) Ludwig Prähauser und seiner Frau, der Drechslermeisterstochter Theresia, geborene Markl.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TFB12/?pg=50 Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä, Band XII, S. 47], wo der Name "Prähauser" mit Umlaut geschrieben wird.</ref>
   −
Er maturierte an der [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt|k.k. Lehrerbildungsanstalt]] in Salzburg und legte [[1898]] seine Lehrbefähigungsprüfung für Volksschulen ab. Darauf unterrichtete er an verschiedenen Volksschulen des Flach- und Tennengaues und arbeitete als Fachlehrer und Kunsterzieher an der [[Neue Mittelschule Campus Mirabell|Knabenbürgerschule Haydnstraße]]. Im Laufe des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] erkrankte Praehauser und musste schließlich in die Frühpension treten. Er begann ein Universitätsstudium, das er [[1923]] mit einem Doktorat an der Universität Wien abschloss. Zwei Jahre später veröffentlichte er seine erweiterte Dissertation unter dem Titel ''„Kunst und unerfüllte Pädagogik. Sieben Kapitel über Kunsterziehung und pädagogische Reformen.“'' Ab [[1926]] betätigte er sich nur noch als freier Schriftsteller. Er stand mit zahlreichen anderen Künstlern in Kontakt, darunter mit [[Hugo von Hofmannsthal]], [[Max Reinhardt]] und [[Anton Faistauer]]. Praehausers Ziel bestand darin, eine ganzheitliche musische Erziehung des jungen Menschen anzustreben, wie einige Werke des Autors ''"Das künstlerische Bild als pädagogisches Problem"'' (verfasst 1907) beweisen. Nach dem [[Anschluss]] [[1938]] fand sein Werk unter den neuen Machthabern wenig Zustimmung. Das 1938 im Entstehen begriffene Buch ''Kunst und unerfüllte Pädagogik'' (über Kunsterziehung und pädagogische Reformen) wurde nicht ausgeliefert, sondern - soweit schon gedruckt - eingestampft. [[1946]] erschien eine überarbeitete Neuauflage seiner Dissertation unter dem Titel ''„Wille zur Kunst in Österreich. Einkunstpädagogischer Beitrag zur vaterländischen Geistesgeschichte“''.  
+
Er maturierte an der [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt|k.k. Lehrerbildungsanstalt]] in Salzburg und legte [[1898]] seine Lehrbefähigungsprüfung für Volksschulen ab. Darauf unterrichtete er an verschiedenen Volksschulen des Flach- und Tennengaues und arbeitete als Fachlehrer und Kunsterzieher an der [[Neue Mittelschule Campus Mirabell|Knabenbürgerschule Haydnstraße]]. Im Laufe des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] erkrankte Praehauser und musste schließlich in die Frühpension treten. Er begann ein Universitätsstudium, das er [[1923]] mit einem Doktorat an der Universität Wien abschloss. Zwei Jahre später veröffentlichte er seine erweiterte Dissertation unter dem Titel ''"Kunst und unerfüllte Pädagogik. Sieben Kapitel über Kunsterziehung und pädagogische Reformen.“'' Ab [[1926]] betätigte er sich nur noch als freier Schriftsteller. Er stand mit zahlreichen anderen Künstlern in Kontakt, darunter mit [[Hugo von Hofmannsthal]], [[Max Reinhardt]] und [[Anton Faistauer]]. Praehausers Ziel bestand darin, eine ganzheitliche musische Erziehung des jungen Menschen anzustreben, wie einige Werke des Autors ''"Das künstlerische Bild als pädagogisches Problem"'' (verfasst 1907) beweisen. Nach dem [[Anschluss]] [[1938]] fand sein Werk unter den neuen Machthabern wenig Zustimmung. Das 1938 im Entstehen begriffene Buch ''Kunst und unerfüllte Pädagogik'' (über Kunsterziehung und pädagogische Reformen) wurde nicht ausgeliefert, sondern - soweit schon gedruckt - eingestampft. [[1946]] erschien eine überarbeitete Neuauflage seiner Dissertation unter dem Titel ''"Wille zur Kunst in Österreich. Einkunstpädagogischer Beitrag zur vaterländischen Geistesgeschichte“''.  
    
Praehauser war seit [[1919]] verheiratet mit der Kaufmannstochter Helene Maria Indra (* 17. Februar 1898).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXIV/?pg=136 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIV, S. 133,] wo der Name bereits ohne Umlaut "Praehauser" geschrieben wird.</ref>
 
Praehauser war seit [[1919]] verheiratet mit der Kaufmannstochter Helene Maria Indra (* 17. Februar 1898).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXIV/?pg=136 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIV, S. 133,] wo der Name bereits ohne Umlaut "Praehauser" geschrieben wird.</ref>