| − | ''Am schlimmsten erging es der Geliebten des Prinzen von Tunora. Josephine Grenier genas bald nach dessen Flucht eines Mägdleins, das sich in der Folge zu einer schönen Jungfrau entwickelte, aber in die Hände eines Wüstlings gerieth und zuletzt im Spital für Unheilbare auf dem Gasteige zu München eines elendiglichen Todes starb. Die Mutter Josephine Grenier hatte sich zu Salzburg Jahre lang als Putzmacherin das Leben gefristet, starb aber auch im Spital, „verhöhnt und verspottet“, wie es in der erwähnten Handschrift des Peterstiftes stehen soll. Was konnte die Arme dafür, daß sie, von dem frechen, verlogenen Burschen schamlos hinters Licht geführt, das Opfer einer Verblendung wurde, von der sich Stärkere als das unerfahrene Mädchen hatten berücken lassen? – '' | + | ''Am schlimmsten erging es der Geliebten des Prinzen von Tunora. Josephine Grenier genas bald nach dessen Flucht eines Mägdleins, das sich in der Folge zu einer schönen Jungfrau entwickelte, aber in die Hände eines Wüstlings gerieth und zuletzt im Spital für Unheilbare auf dem Gasteige zu München eines elendiglichen Todes starb. Die Mutter Josephine Grenier hatte sich zu Salzburg Jahre lang als Putzmacherin das Leben gefristet, starb aber auch im Spital, "verhöhnt und verspottet“, wie es in der erwähnten Handschrift des Peterstiftes stehen soll. Was konnte die Arme dafür, daß sie, von dem frechen, verlogenen Burschen schamlos hinters Licht geführt, das Opfer einer Verblendung wurde, von der sich Stärkere als das unerfahrene Mädchen hatten berücken lassen? – '' |
| | * Salzburgwiki, Wasserversorgung der Stadt Salzburg | | * Salzburgwiki, Wasserversorgung der Stadt Salzburg |
| − | * ''Der Sammler''. Belletristische Beilage zur „Augsburger Abendzeitung“. Redacteur Karl Stolz. 5. November 1881, Nr. 132, S. 4; „Prinz von Tunora“. | + | * ''Der Sammler''. Belletristische Beilage zur "Augsburger Abendzeitung“. Redacteur Karl Stolz. 5. November 1881, Nr. 132, S. 4; "Prinz von Tunora“. |