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| | Zwei Sozialisten. Der eine, Autor Ulrich Brunner, begann bei den sozialistischen Studenten und wurde ein erfolgreicher Journalist, der andere, ebenfalls von Jugend an mit den Sozialisten verbunden, wurde einer erfolgreichsten Politiker der Nachkriegszeit. Beide kannten einander und Brunner berichtet in diesem Buch über seine Begegnungen mit Kreisky, seine Lebensgeschichte und allerlei sonstige Geschichten. | | Zwei Sozialisten. Der eine, Autor Ulrich Brunner, begann bei den sozialistischen Studenten und wurde ein erfolgreicher Journalist, der andere, ebenfalls von Jugend an mit den Sozialisten verbunden, wurde einer erfolgreichsten Politiker der Nachkriegszeit. Beide kannten einander und Brunner berichtet in diesem Buch über seine Begegnungen mit Kreisky, seine Lebensgeschichte und allerlei sonstige Geschichten. |
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| − | Brunner beginnt mit seinem eigenen journalistischen Weg bei der „Arbeiter-Zeitung“. Dann schildert er die Gefängniszeit von Kreisky 1935 und von dessen schwieriger Rückkehr nach Kriegsende in die österreichische Politik. „Kreisky am Weg ins Kanzleramt“ gibt aber auch ausgezeichnete Einblicke in politische Grabenkämpfe innerhalb der Sozialistischen Partei und das damalige politische Umfeld. | + | Brunner beginnt mit seinem eigenen journalistischen Weg bei der "Arbeiter-Zeitung“. Dann schildert er die Gefängniszeit von Kreisky 1935 und von dessen schwieriger Rückkehr nach Kriegsende in die österreichische Politik. "Kreisky am Weg ins Kanzleramt“ gibt aber auch ausgezeichnete Einblicke in politische Grabenkämpfe innerhalb der Sozialistischen Partei und das damalige politische Umfeld. |
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| − | Dann kommt Brunner auf seine Kernkompetenz: Kreisky und die Journalisten. Dabei gibt es unterhaltsame wie ernste Beiträge, dass Kreisky ein Meister der präzisen Unschärfe war (Zitat Kreisky, ob er nach einer Niederlage der Zwentendorf-Abstimmung zurücktreten werde: „Ich werde sicher nicht sagen, dass ich sicher nicht zurücktreten werde!“), über das Pressefoyer und von jenem, in dem der dem Buch seinen Titel gebende Satz Kreiskys „Lernen S‘ Geschichte, Herr Reporter“ fiel. | + | Dann kommt Brunner auf seine Kernkompetenz: Kreisky und die Journalisten. Dabei gibt es unterhaltsame wie ernste Beiträge, dass Kreisky ein Meister der präzisen Unschärfe war (Zitat Kreisky, ob er nach einer Niederlage der Zwentendorf-Abstimmung zurücktreten werde: "Ich werde sicher nicht sagen, dass ich sicher nicht zurücktreten werde!“), über das Pressefoyer und von jenem, in dem der dem Buch seinen Titel gebende Satz Kreiskys "Lernen S‘ Geschichte, Herr Reporter“ fiel. |
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| | Und über einige weitere Facetten des Politikers schreibt Brunner: Kreisky, der Unbeherrschte, der rastlose Politiker, Kreisky und ORF-Intendant [[Gerd Bacher]]. Auch über den Fall Karl Schranz, dem die Teilnahme an den Olympischen Spielen verweigert worden war und die Rolle Kreiskys dabei, ist ein Thema von Brunner. | | Und über einige weitere Facetten des Politikers schreibt Brunner: Kreisky, der Unbeherrschte, der rastlose Politiker, Kreisky und ORF-Intendant [[Gerd Bacher]]. Auch über den Fall Karl Schranz, dem die Teilnahme an den Olympischen Spielen verweigert worden war und die Rolle Kreiskys dabei, ist ein Thema von Brunner. |