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| | Dazu zwei Beiträge aus 2011. | | Dazu zwei Beiträge aus 2011. |
| | === Hund holte Mountainbiking vom Fahrrad === | | === Hund holte Mountainbiking vom Fahrrad === |
| − | In einer Zeitungsmeldung konnte man lesen, dass ein Mountainbiker in Ternberg, Bezirk Steyr-Land, [[Oberösterreich|OÖ]], auf der Herndleckstraße von einem Hund attackiert und zu Fall gebracht wurde. Der 49Jährige Sportler stürzte und erlitt einen Hüftbruch<ref>{{Quelle SN|14. Juli 2011}}. | + | In einer Zeitungsmeldung konnte man lesen, dass ein Mountainbiker in Ternberg, Bezirk Steyr-Land, [[Oberösterreich|OÖ]], auf der Herndleckstraße von einem Hund attackiert und zu Fall gebracht wurde. Der 49Jährige Sportler stürzte und erlitt einen Hüftbruch<ref>{{Quelle SN|14. Juli 2011}}</ref>. |
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| − | ===Kuh 15 Kilometer zu Tal aus Gaudi gehetzt == | + | ===Kuh 15 Kilometer zu Tal aus Gaudi gehetzt === |
| | Stefan Schwaiger aus [[Fieberbrunn]] schrieb folgenden Leserbrief, der in der [[Salzburger Woche]], Ausgabe [[Flachgauer Nachrichten]] am 14. Juli 2011 zu lesen war: | | Stefan Schwaiger aus [[Fieberbrunn]] schrieb folgenden Leserbrief, der in der [[Salzburger Woche]], Ausgabe [[Flachgauer Nachrichten]] am 14. Juli 2011 zu lesen war: |
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| | '''''Zum Nachdenken für Mountainbiker''''' | | '''''Zum Nachdenken für Mountainbiker''''' |
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| − | ''Am Sonntag, 3. Juli, fuhr eine große Gruppe Radfahrer (ca. 20 Erwachsene) um 11 Uhr von Saalbach-Hinterglemm kommend in Richtung Fieberbrunn. Sie fuhren zum Teil über Almwege, die für Radfahrer nicht zugelassen sind! Durch das Höllentempo. Bremsgequietsche der Räder und das Geschrei der Fahrer wurde eine Herde Kalbinnen, die am Wegrand weideten, erschreckt und verängstigt, so dass sie in voller Flucht talwärts über den Almweg liefen. Sie durchstießen zwei Absperrungen, um den Weiderosten auszuweichen. Die Radfahrer fuhren in vollem Tempo hinter den Tieren her und feuerten diese durch lautes Geschrei noch an (zwei Zeugen). Der Großteil der Tiere flüchtete nach ca. vier Kilometer in den Wald. Ein Tier lief in voller Panik den Hauptweg entlang und wurde von den Radrowdys zehn Kilometer Richtung Fieberbrunn gehetzt. Das Tier wurde schließlich total erschöpft 15 Kilometer vom | + | ''Am Sonntag, 3. Juli, fuhr eine große Gruppe Radfahrer (ca. 20 Erwachsene) um 11 Uhr von Saalbach-Hinterglemm kommend in Richtung Fieberbrunn. Sie fuhren zum Teil über Almwege, die für Radfahrer nicht zugelassen sind! Durch das Höllentempo. Bremsgequietsche der Räder und das Geschrei der Fahrer wurde eine Herde Kalbinnen, die am Wegrand weideten, erschreckt und verängstigt, so dass sie in voller Flucht talwärts über den Almweg liefen. Sie durchstießen zwei Absperrungen, um den Weiderosten auszuweichen. Die Radfahrer fuhren in vollem Tempo hinter den Tieren her und feuerten diese durch lautes Geschrei noch an (zwei Zeugen). Der Großteil der Tiere flüchtete nach ca. vier Kilometer in den Wald. Ein Tier lief in voller Panik den Hauptweg entlang und wurde von den Radrowdys zehn Kilometer Richtung Fieberbrunn gehetzt. Das Tier wurde schließlich total erschöpft 15 Kilometer vom |
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| − | Almweideplatz entfernt - mit blutenden Klauen - von der Feuerwehr Fieberbrunn eingefangen. Diese 15 Kilometer legte das Tier in einer knappen Stunde zurück.'' | + | Almweideplatz entfernt - mit blutenden Klauen - von der Feuerwehr Fieberbrunn eingefangen. Diese 15 Kilometer legte das Tier in einer knappen Stunde zurück.'' |
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| − | ''Das Ergebnis dieses Tages: Für die Radfahrer: Das war eine tolle Fahrt! Für den Almbauern: Drei Stunden Arbeit zum Reparieren der Zäune, drei Stunden Zusammensuchen des verstreuten Viehs, zwei beschädigte Autos - es hätten schwerere Unfalle passieren können - und ein schwer krankes Tier'' | + | ''Das Ergebnis dieses Tages: Für die Radfahrer: Das war eine tolle Fahrt! Für den Almbauern: Drei Stunden Arbeit zum Reparieren der Zäune, drei Stunden Zusammensuchen des verstreuten Viehs, zwei beschädigte Autos - es hätten schwerere Unfälle passieren können - und ein schwer krankes Tier'' |
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| − | ''Vielleicht könnten die Verantwortlichen in Freizeit, Sport und Tourismus sich nicht nur Gedanken machen, wie man den Gästen den letzten Cent aus den Taschen zieht, sondern sie auch darüber informiert. wie man sich auf unseren Almen korrekt gegenüber Tieren verhält! Gäbe es für diesen Vorfall keine Zeugen, würde man wohl lesen "Eine Kuh hat durchgedreht!"'' | + | ''Vielleicht könnten die Verantwortlichen in Freizeit, Sport und Tourismus sich nicht nur Gedanken machen, wie man den Gästen den letzten Cent aus den Taschen zieht, sondern sie auch darüber informiert. wie man sich auf unseren Almen korrekt gegenüber Tieren verhält! Gäbe es für diesen Vorfall keine Zeugen, würde man wohl lesen "Eine Kuh hat durchgedreht!"'' |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |