Koloman war ein irischer Pilger, der 1012 auf der Pilgerfahrt ins Heilige Land in Stockerau wegen seiner fremden Sprache und Kleidung verdächtigt wurde, ein [[Böhmen|böhmischer]] oder [[Ungarn|ungarischer]] Spion zu sein. Der Überlieferung nach wurde er gefoltert und weil er nichts zum Zugeben hatte, wurde er an einen Baum gehängt. Dort hing der Leichnam der Legende nach eineinhalb Jahre lang unverwest. Als ein Jäger seinen Tod feststellen wollte und einen Spieß in seine Seite stach, floss Blut heraus. Kolomans Gebeine wurde vom Babenberger Markgrafen Heinrich I. in seine Residenz beim [[Benediktinerstift Melk]] überführt, wo er am 13. Oktober [[1014]] durch den Bischof von [[Eichstätt]], Megingaud, feierlich bestattet wurde. | Koloman war ein irischer Pilger, der 1012 auf der Pilgerfahrt ins Heilige Land in Stockerau wegen seiner fremden Sprache und Kleidung verdächtigt wurde, ein [[Böhmen|böhmischer]] oder [[Ungarn|ungarischer]] Spion zu sein. Der Überlieferung nach wurde er gefoltert und weil er nichts zum Zugeben hatte, wurde er an einen Baum gehängt. Dort hing der Leichnam der Legende nach eineinhalb Jahre lang unverwest. Als ein Jäger seinen Tod feststellen wollte und einen Spieß in seine Seite stach, floss Blut heraus. Kolomans Gebeine wurde vom Babenberger Markgrafen Heinrich I. in seine Residenz beim [[Benediktinerstift Melk]] überführt, wo er am 13. Oktober [[1014]] durch den Bischof von [[Eichstätt]], Megingaud, feierlich bestattet wurde. |