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Er selbst war reiselustig und als Verehrer von Ludwig II. von Bayern fuhr er zu dessen Bayrischen Königsschlössern nach [[Herrenchiemsee]], Hohenschwangau, Neuschwanstein und Linderhof. Auch Nymphenburg und Schleißheim besuchte er. Auch Wien war häufiges Ziel seiner Reisen, wo an der Hofoper sein berühmter Neffe, der Bassist [[Richard Mayr]] auftrat. Er reiste nach Italien, er liebte Venedig und fuhr zur Weltausstellung nach Paris.
 
Er selbst war reiselustig und als Verehrer von Ludwig II. von Bayern fuhr er zu dessen Bayrischen Königsschlössern nach [[Herrenchiemsee]], Hohenschwangau, Neuschwanstein und Linderhof. Auch Nymphenburg und Schleißheim besuchte er. Auch Wien war häufiges Ziel seiner Reisen, wo an der Hofoper sein berühmter Neffe, der Bassist [[Richard Mayr]] auftrat. Er reiste nach Italien, er liebte Venedig und fuhr zur Weltausstellung nach Paris.
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Er war ein Verehrer des Salzburger Malers [[Hans Makart]]. Auch als großer Kunstliebhaber war er bekannt und sammelte Objekte aller Art. Der Bräugasthof wurde mit alten Möbeln, aber auch mit Möbeln im Geschmack seiner Zeit ausgestattet. Aus seinem wertvollen Kunstbesitz stellte Caspar Moser anlässlich der [[Kaiser-Jubiläumsausstellung 1888]]” dem [[Künstlerhaus|Salzburger Künstlerhaus]] viele wertvolle Leihgaben zur Verfügung.
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Er war ein Verehrer des Salzburger Malers [[Hans Makart]]. Auch als großer Kunstliebhaber war er bekannt und sammelte Objekte aller Art. Der Bräugasthof wurde mit alten Möbeln, aber auch mit Möbeln im Geschmack seiner Zeit ausgestattet. Aus seinem wertvollen Kunstbesitz stellte Caspar Moser anlässlich der "[[Kaiser-Jubiläumsausstellung 1888]]” dem [[Künstlerhaus|Salzburger Künstlerhaus]] viele wertvolle Leihgaben zur Verfügung.
    
Er war bei der Bevölkerung sehr beliebt, verkehrte bei den Bauern als ob er einer von ihnen wäre und sprach ihre Sprache.
 
Er war bei der Bevölkerung sehr beliebt, verkehrte bei den Bauern als ob er einer von ihnen wäre und sprach ihre Sprache.
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Caspar Moser starb am 20. September 1909 in seiner Sommervilla. Seine sterblichen Überreste ruhen in der [[Caspar Ferdinand Moser|Moserschen Grabstätte]] im Eingang der [[Pfarrkirche zum hl. Vitus (Henndorf am Wallersee)|Henndorfer Pfarrkirche]]. Er wurde in Henndorf zur „Legende“, in deren Bild sich Kunst- und Prachtliebe, Großzügigkeit und Schalkhaftigkeit mischten. [[Carl Zuckmayer]] setzte ihm in seiner Erzählung „Der Seelenbräu“ in der Gestalt des „Leibesbräu“, des Köstendorfer Brauherrn Mathias Hochleitner, ein literarisches Denkmal.  
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Caspar Moser starb am 20. September 1909 in seiner Sommervilla. Seine sterblichen Überreste ruhen in der [[Caspar Ferdinand Moser|Moserschen Grabstätte]] im Eingang der [[Pfarrkirche zum hl. Vitus (Henndorf am Wallersee)|Henndorfer Pfarrkirche]]. Er wurde in Henndorf zur "Legende“, in deren Bild sich Kunst- und Prachtliebe, Großzügigkeit und Schalkhaftigkeit mischten. [[Carl Zuckmayer]] setzte ihm in seiner Erzählung "Der Seelenbräu“ in der Gestalt des "Leibesbräu“, des Köstendorfer Brauherrn Mathias Hochleitner, ein literarisches Denkmal.  
    
== Familie ==
 
== Familie ==
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[[1899]] übergab Caspar Moser einen Teil seines Besitzes, darunter die Brauerei, seinem Neffen Karl Guido Kurer (* [[1869]]; † [[1906]]). Dieser ließ [[1905]]/[[1906|06]] das neue Brauhaus errichten. Er starb bereits [[1906]], und der Besitz fiel an Caspar Moser zurück.
 
[[1899]] übergab Caspar Moser einen Teil seines Besitzes, darunter die Brauerei, seinem Neffen Karl Guido Kurer (* [[1869]]; † [[1906]]). Dieser ließ [[1905]]/[[1906|06]] das neue Brauhaus errichten. Er starb bereits [[1906]], und der Besitz fiel an Caspar Moser zurück.
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Nach Caspars Tod [[1909]] erbten alle Neffen und Nichten, 24 Personen, den Besitz. Von diesen taten sich 14 zu einer Gesellschaft zusammen. Die Brauerei wurde freilich schon [[1915]] an das Unternehmen „Salzburger Brauereien“ verkauft und von diesem [[1916]] stillgelegt – ein herber Schlag für Henndorfs Wirtschaftsleben. Den Bräugasthof erwarben [[1915]] Caspars Neffen Richard und Carl Mayr, verkauften ihn jedoch [[1930]] wieder. [[1919]] erstanden die [[Gebr%C3%BCder_Woerle_GmbH|Gebrüder Woerle]] das neue Brauhaus für ihre Käseerzeugung. [[1926]] veräußerte die Erbengemeinschaft auch den Gutsbesitz, sodass innerhalb weniger Jahre der Mosersche Besitz in alle Winde zerstreut wurde.
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Nach Caspars Tod [[1909]] erbten alle Neffen und Nichten, 24 Personen, den Besitz. Von diesen taten sich 14 zu einer Gesellschaft zusammen. Die Brauerei wurde freilich schon [[1915]] an das Unternehmen "Salzburger Brauereien“ verkauft und von diesem [[1916]] stillgelegt – ein herber Schlag für Henndorfs Wirtschaftsleben. Den Bräugasthof erwarben [[1915]] Caspars Neffen Richard und Carl Mayr, verkauften ihn jedoch [[1930]] wieder. [[1919]] erstanden die [[Gebr%C3%BCder_Woerle_GmbH|Gebrüder Woerle]] das neue Brauhaus für ihre Käseerzeugung. [[1926]] veräußerte die Erbengemeinschaft auch den Gutsbesitz, sodass innerhalb weniger Jahre der Mosersche Besitz in alle Winde zerstreut wurde.
    
== Ehrungen ==
 
== Ehrungen ==

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